Gnadenlos ehrlich mit sich selbst zu sein, erfordert Mut. 17.10.2017

Es bedeutet, mein Verhalten zu hinterfragen. Mir geht es schlecht? Wozu?

  • Weil ich nicht selbst die Verantwortung übernehme, sondern die Anderen, die Regierung, die Welt oder sonstwer Schuld daran sind?
  • Ich bin krank, weil ich nur dann Aufmerksamkeit erhalte?
  • Ich leide unter ..., aber kann es ja nicht ändern, weil...

Der Originalausspruch des deutsch-kanadischen Kaufmanns und Aphoristikers Willy Meurer lautet sogar: Wer will, findet einen Weg, wer nicht wirklich will, findet Ausreden.

Viele Menschen arbeiten ernsthaft an sich, decken auf, was ihnen nicht wirklich entspricht, beginnen, ihr eigenes, erfülltes, authentisches Leben zu leben.

Manchmal geht es leichter als gedacht.

Wenn man sich die Angst genau betrachtet, stellt sie sich oft als weniger übermächtig und schlimm heraus und kann ganz einfach aufgelöst werden.

Manchmal ist es etwas schwerer, weil lang gehegte Gewohnheiten abgelegt werden müssen. Aber die Arbeit lohnt sich.

Manchmal jedoch erlebe ich es, dass Menschen ihr Leid, ihre Wut, ihre Schwäche, ihre Opferrolle nicht loslassen wollen.

Dann erfindet der Verstand sehr phantasievolle Gründe.

Oder eben in Wahrheit: Ausreden!

 

Natürlich hat jeder Mensch das Recht, nichts zu verändern.

Und natürlich ist es durchaus angebracht, andere um Hilfe zu bitten, wenn man nicht mehr weiter weiß.

Keine Lösung ist es jedoch, andere in sein Leid hinein zu ziehen und sie durch seine vermeintliche Hilfsbedürftigkeit zu manipulieren und keinen Ratschlag anzunehmen.

Denn es geschieht letztendlich Folgendes:

1. Das arme Opfer wird nie zufrieden und glücklich sein, denn was es wirklich will, ist liebevolle Aufmerksamkeit. Was es stattdessen findet ist pflichtbewusstes und angestrengtes Erfüllen von sachlichen Zuwendungen.

Auch fühlt sich das Opfer zu Recht immer klein und unmündig. Wie soll es da glücklich sein?

2. Die Person, die immer hilft, die sich ständig das Jammern anhört, die vielleicht anfangs tatsächlich versucht, Lösungen für das unendliche Leid zu finden, zieht sich innerlich zurück. Denn sie erkennt, dass sie nicht helfen kann, das, was der Andere will, gar nicht geben kann.

Und schließlich wird aus liebevoller Zuwendung Ärger, Wut, ja manchmal Hass.

 

Und so schließt sich der Kreis.

Wenn ich selbst Verantwortung für mich und meine Befindlichkeit übernehme, wird das Leben mich belohnen.

Wenn ich die Verantwortung abgebe, wird der Staat, das Leben, das Schicksal mich tatsächlich fallen lassen und ich lande genau da, wo ich nie hin wollte.

 

 

 


Die Löcher in der alten Strickjacke zum hundertsten Mal zu stopfen ist auch keine Lösung. 07.09.2017

Ihr Körper zeigt Ihnen doch inzwischen ganz deutlich, dass es Zeit ist, grundlegend etwas zu verändern.

Ihre bewährten Medikamente gegen Migräne zeigen keine Wirkung mehr.

Sich immer neue Aktivitäten zu stürzen, weil Sie mit Ihrem Leben, Ihrem Beruf, Ihrem Partner unzufrieden sind, bringt nichts mehr.

Im Gegenteil. Es führt dazu, dass Sie ausgebrannter sind denn je.

Die Gedanken kreisen in Ihrem Kopf und einen konkreten Ausweg sehen Sie auch nicht.

Damit befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Vielen, vielleicht den meisten Menschen geht es zur Zeit so.

Leider hilft da kein Umweg mehr, kein Aussitzen, kein Abwarten, kein Sich- Zusammenreissen. Diese Zeiten sind endgültig vorbei.

Sie kommen nicht mehr darum herum, sich Ihre Unzufriedenheit, Ihre Probleme, Ihre Konflikte genau anzusehen. Denn nur dann können Sie daran arbeiten, etwas zu verändern.

Leider bringt es auch nichts, den Anderen, dem Leben, dem Schicksal die Schuld zu geben. Und dann darauf zu hoffen, dass Irgendwer es schon richten wird.

Niemand, außer Ihnen selbst ist in der Lage, Ihre Situation ins Bessere zu verändern.

Sie selbst erschaffen Ihr Leben! Übernehmen Sie Verantwortung dafür.

Dazu gehört auch Abgrenzung.

Alle zerren an Ihnen und Sie möchten doch so gerne helfen.

Vergessen Sie das im Moment. Die einzige Person, die jetzt ganz dringend Ihre Hilfe benötigt, sind Sie selbst.

Es ist an der Zeit, sich eine neue Strickjacke zuzulegen und die alte tatsächlich weg zu werfen.

 


Wenn wir fragen "warum" kann uns keine Antwort vom Unwissen erlösen. 01.07.2017

Der Mensch fragt nach dem Warum meistens, wenn es ihm schlecht geht, wenn er einen Schicksalschlag hinnehmen musste. Leider versagt hier auch die Kirche. Im Augenblick des schlimmsten Leides, wenn zum Beispiel ein geliebtes Wesen gehen musste, heißt es dann "darauf gibt es keine Antwort".

Genau dies ist jedoch falsch! Wenn wir nämlich nicht "warum" fragen, sondern vielmehr "WOZU?", dann wird eine Antwort möglich.

Der Mensch erlebt schwierige Situationen, macht leidvolle Erfahrungen, damit seine Seele reifen kann. Wenn es ihm nur gut geht, hat er ja kein Interesse daran, sich weiter zu entwickeln, sich zu verändern, hinzusehen. Nur schlimme Momente lassen ihn innehalten im ständigen sinnlosen Tun, in der Verblendung, der Ignoranz, der Oberflächlichkeit.

Gerade zur Zeit spüren viele Menschen, dass "das doch nicht alles gewesen sein kann". Sie sind unruhig und unzufrieden. Da liegt es nahe, sich abzulenken, um nicht zu sagen "zu flüchten". Schnell noch eine Aktivität oder ein Urlaub, Hauptsache vergessen, dass man auf dem falschen Weg unterwegs ist. Leider gehen wir so nur immer noch weiter in eine Richtung, die uns nirgends hin führt.

Richtig (wenn auch anstrengend) ist es, zunächst einmal inne zuhalten. Sich selbst auszuhalten. Ruhig auch einmal nichts tun, an die Decke schauen, den eigenen Atem zu spüren. Und dann kommt vielleicht eine vage Ahnung auf, worum es wirklich geht. Auch die müssen wir natürlich aushalten können.

Da heißt es vermutlich, Abschied nehmen von alten Gewohnheiten. Auch von alten Ängsten oder oberflächlichem Glauben an das materielle Glück.

Leicht ist das sicher nicht, da muss man ehrlich sein mit sich selbst und mutig. Wenn Sie dennoch endlich frei sein wollen, endlich im Frieden mit sich selbst, dann helfe ich Ihnen gerne dabei, diesen Weg zu gehen.


Ich weiß einfach nicht, was ich wirklich will. 06.06.2017

Ich weiß, dass ich mein Leben selbst gestalten kann, dass es an mir liegt, wohin mein Weg mich führt, aber...

Was genau will ich? Wohin will ich???

Haben Sie auch das Gefühl, Jahr für Jahr einfach „abzuhaken“ in der Hoffnung, dass Sie irgendwann genau wissen, was Sie wollen?

Sie hören immer wieder (nicht nur von mir), dass wir uns jetzt in einem Zeitalter befinden, in dem wir nicht mehr das Opfer (der Umstände, anderer Menschen) sind, sondern die Schöpfer unseres Lebens.

Wer an und mit sich gearbeitet hat, durfte immer wieder erleben, wie man seine eigene Wirklichkeit kreieren kann.

Eine erfüllende Arbeit, endlich den idealen Partner, die gute Nachricht im Briefkasten, der Parkplatz vor der Tür... all dies erschaffen wir inzwischen und je mehr wir üben, umso leichter fällt es uns.

Das ist wunderbar!

Aber – was, wenn sich nichts verändert, weil wir einfach gar nicht wissen, was wir wollen?

Welcher Job würde mich denn erfüllen?

Wo möchte ich denn leben?

Wie sollte denn mein perfektes Wunschleben aussehen?

Vielleicht hat es noch nicht funktioniert, weil Sie dem Wunschbild Anderer folgen.

Dann wird es Zeit, Ihre wahren Ziele, Ihre inneren Herzenswünsche heraus zu finden.

Und dafür biete ich ein Coaching an, das wir per Mail abhalten können. Sie arbeiten an sich, wann Sie wollen. 

Teil 1:

Sie erhalten per Mail Fragen, deren Beantworten Sie zum Nachdenken bringen und fremde Einflüsse und Erwartungen die Sie geprägt haben aufdecken und beleuchten. In einem nachfolgenden Mailwechsel (oder, falls nötig Telefonat) arbeiten wir Ihre eigenen Wünsche und Visionen heraus.

Teil 2:

Ich helfe Ihnen, entstehende Widerstände und Blockaden systemisch zu klären und aufzulösen. Konsequenzen aus der Umsetzung eigener Visionen werden überprüft.

Teil 3:

Sie erhalten die Anleitung um verschiedene Formate zur konkreten Umsetzung der eigenen Fähigkeiten auszuprobieren, zu üben und die Methode(n) heraus zu finden, die Ihnen am besten liegt.

In diesem Online - Coaching lernen Sie sich selbst und Ihre wirklichen Wünsche und Ziele kennen und befreien sich von äußeren Einflüssen und Erwartungen.

Sie erlernen verschiedene Methoden, die sie effektiv und hilfreich auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer eigenen Visionen stärken und begleiten.

In der Zeit zwischen den Seminarteilen (ich empfehle ca. 4 Wochen)  kann sich das Erlernte setzen und integrieren und Sie haben Gelegenheit, sich selbst ein Stück weit mehr zu erfahren.

Die Teilnahmegebühr für das Online – Coaching (einschließlich Fragebogen und Anleitung der verschiedenen Übungen und Formate) beträgt € 150,--

 


Ein Wochenende im Kloster Arenberg bei Koblenz. 25.05.2017

Kloster also. Ein spontaner Entschluss. Ich arbeite sehr viel, abends sehr lang und bevorzugt auch an Wochenenden. Der Samstag ist selten frei, vor allem dieses Jahr, so scheint es.

Natürlich spüre ich, dass mein Energielevel sich nur sehr zäh wieder aufbaut, wenn es einmal wieder all zuviel wird. Und ich werde ja auch nicht jünger. Das ist durchaus in Ordnung, ich halte nichts von jung bleiben, ewig jung aussehen, immer weiter powern. Es ist angenehm, dass mein Körper mir bewusst macht: „Du musst nicht mehr so schnell, so effektiv, so perfekt sein wie früher.“ Mehr in sich hinein, als nach Außen schauen, sich auf die wahren Werte besinnen, statt den Scheinwerten hinterher zu hecheln, das finde ich richtig, wichtig und spannend.

Aber als sich unverhofft ein freier Samstag ankündigt und danach erst Dienstag Abend der nächste Termin anstand, habe ich Lust, eine kleine Auszeit zu nehmen.

ich überlege also hin und her.

Nicht zu weit weg (rentiert sich ja nicht für ein paar Tage), keine Städtetour, da gerät man ja wieder in Stress, weil man sich unbedingt alles Mögliche ansehen muss, auch nicht mal ans Meer (das wäre mir doch zu langweilig).

Ich hatte schon öfter von kleinen Auszeiten im Kloster gehört. Also mache ich mich auf die Suche im Netz.

Retreat, Hilfe, ich sehe gelenkige, schweigende, sehr esoterische Menschen stundenlang im Schneidersitz meditieren. Sofort meckern meine Knie.

Auf einer anderen Seite ist ein ziemlich strenges Tagesprogramm (Atemtechniken, Meditation, Yoga, Gesprächsrunden bis abends, nur unterbrochen von sehr gesundem Essen) aufgelistet. Ich bin sofort ganz furchtbar gestresst und habe spontanen Appetit auf ein Stück Erdbeerkuchen mit Sahne.

Wieder andere Klöster locken in Bayern oder Österreich, was für 2 bis 3 Tage ja auch etwas zu weit entfernt ist.

Schließlich stoße ich auf das Kloster Arenberg.

Ich rufe sofort an und kann schon wenige Tage später anreisen.

Samstag Mittag komme ich an. Leider zu spät für das Mittagessen, weil ich mich auf der A3 ungeplant in einem Pulk von gefühlten 1000 Autos aus Duisburg wieder fand. Fans des MSV, der in Köln spielt. Tja, selbst Schuld. 

So beziehe ich zunächst „mein Zimmer“. Ich bin hotelerfahren und daher schon etwas kritisch. Aber hier muss ich sagen, manches 4 Sterne Hotel kann sich hinter Arenberg verstecken. Sehr groß, Parkettboden, herrliche Aussicht, wunderschönes neues Bad und sauber, wie geleckt. Sogar in den Steckdosen kein Hauch von Staub!

Später erfahre ich, dass die Matratzen alle 2 Jahre und der Lattenrost alle 5 Jahre erneuert werden. Luxushotels – nehmt euch ein Beispiel!

                     

 

Begeistert lese ich die Bitte, keine Schuhe mit lauten Sohlen zu tragen und nach 22 Uhr die Stühle in den Zimmern nur noch ganz vorsichtig zu verrücken.

Ich wünschte, man könnte dies in meinem Mietshaus auch einführen.

Nach einem kleinen Aufenthalt auf der sonnigen Terrasse des Cafés mit selbstgemachtem Kuchen (ich hatte schließlich kein Mittagessen) studiere ich die angebotenen Aktivitäten.

Im Zimmerpreis eingeschlossen sind drei Buffetmahlzeiten am Tag, Schwimmbad (sehr groß, mit diversen Massagestrahlen und Wasserfalldusche), Sauna, verschiedenen Meditationsangebote, kreatives Malen, Schreiben, Kräuterkunde (sowohl im klostereigenen Kräutergarten, als auch in Seminaren), Gesprächsangebot mit geschulten Leitern und noch Vieles mehr.

Auf Wunsch und gegen moderate Bezahlung gibt es professionelle Wellness- und Gesundheitsbehandlungen (ich habe mir eine wohltuende Rückenmassage gegönnt).

Am Abend entdecke ich dann mein persönliches Highlight: neben dem normalen Speisesaal gibt es ein Speisesaal, in dem die Mahlzeit schweigend eingenommen wird.

Sprechen, auch flüstern, ist nicht erwünscht.

Wie wunderbar! Kein sinnloses Geplapper am Nebentisch, keine ungefragten Informationen von fremden Menschen. Keine Ablenkungen.

Automatisch esse ich langsamer, aufmerksamer.

Ich genieße mit allen Sinnen.

Ich bemerke sogar, dass ich eine tiefe Dankbarkeit spüre.

Dankbar für Alles, was hier der Klosteranbau schenkt, dankbar dafür, dass sich eine tiefe Ruhe, ja Frieden in mir ausbreitet.

Ist das der ursprüngliche Sinn eines Tischgebets?

Zu Hause esse ich ja meistens (und sehr gerne) allein, bin aber dabei doch sehr abgelenkt. Zeitschrift, schnell noch ein Telefongespräch zwischendurch, Fernsehen...

Ich spüre, dass ich jetzt angekommen bin.    

Abends betrachte ich den Sternenhimmel und lausche den kleinen Nachtvögeln.

Eine liebevolle, leise Zugewandtheit herrscht unter den Gästen von Arenberg und den Mitarbeitern (Schwestern und weltliche). Kein sinnfreies Gerede, oftmals nur ein lächelndes Nicken im Aufzug statt Banalitätengeplauder.

Die beiden nächsten Tage erkunde ich die weitläufigen, akkurat gepflegten Anlagen des Klosters, die fast nahtlos an ein großes Waldgebiet anschließt.

Beim Spazieren vergesse ich die Zeit, denn hinter jeder Biegung entdecke ich Spannendes.

Hier und da lädt eine kleine Bank, eine verwunschene Sitzecke, ein Pavillon zum Verweilen ein.

An einer „Mini-Klagemauer“ können Zettelchen ins Mauerwerk gesteckt werden, an einem angelegten Seerosenteich sehe ich eine Klosterschwester in ihr Buch vertieft.

Aufschlussreich für mich ist auch ein sogenanntes Labyrinth. Ich folge dem Pfad, der mich zunächst in kleiner werdenden Kreisen dem „Ziel“ nahe bringt, ein Stuhl, genau in der Mitte angelegt zum Ausruhen, Meditieren, Schauen.

Aber: kaum denke ich: „Jetzt bin ich angekommen“, führt mich der Pfad wieder ganz weit weg, fast an den äußeren Rand des Irrgartens.

Und ich denke: „Ja, genauso ist es!“ Immer mal wieder in meinem Leben dachte ich, ich wäre am Ziel, ich hätte genau das erreicht, was ich immer wollte. Und plötzlich änderte sich meine Richtung. Eine neue spannende Aufgabe, nach Zurückgezogenheit wieder Karriere, eine neue Stadt (ein neuer Mann J), ein anderes Leben.

 

Überhaupt wird mir, ohne bewusst und bemüht darüber nachzudenken, Vieles klar.

Wer ich bin, wo ich stehe, wohin ich will.

Ich gewöhne mich an die Achtsamkeit, das schweigende Fühlen, das „einfache“ Sein.

Und so vergehen die Stunden und es ist Zeit, abzureisen.

Eigenartigerweise nicht mit diesem Bedauern, das man schon einmal am Ende eines schönen Urlaubs hat („Schade, es geht wieder nach Hause.“), sondern vielmehr die logische Fortführung meines Weges.

Wieder zu Hause, wieder im Alltag, merke ich ganz deutlich: Mein Körper ist wieder da, meine Seele noch nicht.

Ein Gefühl des Abwesenden, des Danebenstehens.

Es dauert 3 Tage an, dann ist auch meine Seele wieder bei mir.

Die Erfahrung aber bleibt, ich erzähle Allen begeistert von meiner Auszeit im Kloster.

Und wenn ich wieder einmal ein paar Tage frei habe...

 


Sich von Altem lösen - neue Wege finden - nur frei von Unglück heißt nicht Glück. 02.05.2017

In meinem Artikel vom 2. April beschreibe ich, dass alte Verletzungen, alte Schmerzen, Konflikte, Blockaden nun gehen können und ein neues, befriedigendes Leben kommen darf.

-  Wenn Sie im Moment das Gefühl haben, dass sich nicht wirklich etwas verändert hat (auch wenn es kleine Dinge sind, die einen Wandel ankündigen), dann liegt es keinesfalls an den äußeren Umständen, dem Umfeld, dem Außen. Es liegt daran, dass Sie das Alte nicht wirklich loslassen wollen. Je deutlicher Sie bei diesen Zeilen Ihren Widerstand spüren, je vehementer Sie jetzt sagen: "Das stimmt gar nicht!" umso mehr trifft dies genau für Sie zu.

Spüren Sie vollkommen ehrlich in Ihr Innerstes. Kann es sein, dass Sie den Schmerz, Zorn, kurz, die Vergangenheit nicht loslassen, weil Sie das schon Ihr ganzes Leben begleitet hat? Oder, weil Sie Recht behalten wollen? Oder, weil Sie immer noch auf eine Entschuldigung, einen Liebesbeweis oder sonst etwas warten?

Was bisher nicht kam, wird nicht mehr kommen. Schließen Sie Frieden mit sich selbst, konzentrieren Sie sich auf das Schöne, Neue, das nicht kommen kann, wenn der Platz durch Altes besetzt ist.

Lassen Sie sich durch ein systemisches Aufstellen helfen, damit Sie endlich frei sein können.

-  Oder ist es vielmehr so, dass Sie ganz deutlich spüren, Ihr jetziges Leben macht Sie nicht mehr zufrieden, Sie wollen ganz dringend etwas ändern.

Aber was? Und wohin soll es gehen? Bisher hatten Sie immer Visionen, ein klares Bild dessen vor Augen, was besser war als das Jetzt. Und Sie sind darauf zu gesteuert.

Jetzt aber fehlen diese Bilder. Sie wissen nicht, wohin Sie wollen, was genau Sie wollen und, vor allem, wie das denn gehen soll, mit dem Neuen.

Dann stehen Sie an einem ganz anderen Weg. Dann brauchen Sie nichts mehr aufarbeiten, auflösen oder sich selbst noch mehr ändern.

Hier geht es darum, sich von den Vorstellungen Anderer zu befreien und Ihr wahres Selbst zu entdecken. Sie müssen ganz deutlich spüren, WAS SIE WIRKLICH WOLLEN.

In diesem Fall nehmen Sie an meinem 3-teiligen Coaching: "Ich könnte Alles tun, wenn ich nur wüsste, was" teil.


Was dies bedeutet, können Sie sehr schön gerade in der Natur beobachten. 02.04.2017

Betrachten wir zunächst den April 2017 einmal numerologisch. Mit 04_2017 befinden wir uns in der 5. Es ist die Zahl der Flexibilität, der Aufgeschlossenheit für Veränderungen und für Neues. Es geht aber speziell darum, sich um Ausgewogenheit zu bemühen, die eigenen spontanen Regungen zu kontrollieren.

Wer sich nur den materiellen Dingen verschrieben hat, wird jetzt ebenso scheitern, wie Jene, die geistig-spirituell irgendwo in ihrem Gutmenschentum schweben, ohne die Realität anzuerkennen und anzunehmen.

Was macht uns dieses Foto ganz deutlich?

Der Mensch muss sich zunächst durch viele Schichten Altlasten arbeiten. Das tun wir zum Beispiel im Systemischen Aufstellen, in tiefen Gesprächen, im Reflektieren unserer Selbst.

Manch einer scheitert hier. Es ist mühsam und es bedeutet, das Alte zu hinterfragen. So lieb uns die „alten Blätter im Winter geschützt haben“, jetzt sind sie bereit zu zerfallen, wieder zu Erde zu werden, damit daraus der Humus für unser neues Leben entstehen kann. Wenn wir aus Faulheit, Gewohnheit oder falscher Loyalität das Alte festhalten, erstickt das neue Leben.

Erst, wenn wir uns dankbar daraus befreien, sehen wir das Licht, spüren die kraftvolle Energie und können empor schießen in unser neues Leben.

Das bedeutet, alte Energie loszulassen, vielleicht auch alte Träume, weil sie jetzt keinen Sinn mehr machen.

Sie sind nicht mehr die Person, die Sie noch gestern waren. Also entdecken Sie diesen neuen Menschen, der Sie jetzt sind und Ihr wahres Selbst, das endlich, endlich sein darf!


Am 21. März beginnt nach dem Hundertjährigen Kalender das Planetenjahr der Sonne. 06.03.2017

In meinem letzten newsletter habe ich auf die numerologische Berechnung und Bedeutung des Jahres 2017 hingewiesen. Nämlich die Eins, den Neubeginn, die Zahl, aus der alles andere erst entstehen kann. Es gibt nichts ohne die Eins.

Auch die Bedeutung des Sonnenjahres 2017 weist in die selbe Richtung.

Der Hundertjährige Kalender ist entstanden, um den Bauern Unterstützung in der Vorhersage des Wetters zu geben.

Der Abt Mauritius Knauer (1613 – 1664) hat dazu umfangreiche astrologische Studien betrieben, weil er davon ausging, dass die Planeten unseres Sonnensystems das Wetter beeinflussen.

Meteorologisch gesehen scheinen diese Vorhersagen inzwischen nicht mehr zutreffend. Ich erinnere mich jedoch daran, dass meine Oma, nach einem Blick auf ebendiesen Hundertjährigen Kalender, das Wetter doch sehr zuverlässig vorher wusste.

Dass das nicht mehr gilt, mag vielleicht an dem immer stärkeren starken Eingreifen des Menschen in die Natur liegen. Dass einmal das Eis der Pole schmelzen könnte, konnten sich die Zeitgenossen unserer Großeltern auch nicht vorstellen.

Nun denn, dass dieses Jahr, das Sonnenjahr, anders ist, als alle vergangenen, wissen und spüren viele Menschen, die etwas genauer hinspüren.

Ich selbst kann dies eindeutig täglich während meiner Arbeit erkennen.

 

Die Zeit ist in der Veränderung begriffen. Vieles macht uns Angst, Alles ist neu und ungewohnt. Es gibt für das, was jetzt in uns geschieht, keine Vorbilder, keinen Ratgeber, keine schlauen Bücher, die uns wirklich weiter helfen.

 

Die Entwicklung, die Reife geschieht aus uns selbst heraus. Die Zeit, in der wir der Vergangenheit die „Schuld“ an unserer Gegenwart gegeben haben, ist endgültig vorbei.

Wir müssen jetzt die bewusste Entscheidung treffen, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Wir sind erwachsen (im tatsächlichen und im bildlichen Sinn). Nicht unsere Eltern, nicht der Staat, nicht das Schicksal hindert uns daran, zufrieden zu sein und etwas aus unserem Leben zu machen.

Nein, nur wir selbst blockieren uns. Durch unser ewiges: „Ja, aber...“.

 

Wie wollen wir unser Leben gestalten? In Güte, Mitmenschlichkeit, Gelassenheit? Oder in Zorn, Sturheit, Angst und sinnlosem Aktionismus?

 

Sie selbst haben es in der Hand, geben Sie also nicht Anderen/m die Schuld.


Im Grunde sitzen wir doch in einem (wenn auch vergoldeten) Käfig. 31.01.2017

Ihre Gedanken kreisen unentwegt um die Probleme, die Ihnen die Medien ständig einreden.

Weniger Geld, Gefahr seitens unerwünschter Einwanderer, Hilflosigkeit angesichts unserer überforderten Politiker, usw. usf.

Das Leben scheint unsicherer geworden, und es ist Niemand da, der uns beruhigt, alles in die Hand nimmt und alles für uns zum Besten regelt. Geregelt wird schon, aber anscheinend macht das das Chaos nur noch größer.

Ich werde nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass uns in einem neuen Zeitalter befinden. 

In den letzten Jahrzehnten haben die Menschen sich immer weiter von der Menschlichkeit, dem Miteinander entfernt und dem Materiellen, den „Scheinwerten“ zugewandt. Das war ja auch nicht alles schlecht, es war nur nicht von Dauer. Wir wurden gezwungen durch Bankenkrisen, Firmenpleiten, Naturgewalten, Krankheiten und Leid, umzudenken.

Der Mensch kann nicht das Universum kontrollieren, ja anscheinend nicht einmal sein eigenes Leben. Dies war der große Irrglaube, dem die Welt erlegen ist.

Auch der Uninformierteste kann nicht mehr ignorieren, dass dieser Weg in die falsche Richtung geführt hat.

Wie heißt es so schön: „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!“

Es hat sich eine Schere geöffnet. Auf der einen Seite die ewig Gestrigen, die versuchen, festzuhalten, was schon längstverloren ist.

  • Das sind Jene, die sich eine stärkere Peitsche besorgen,
  • sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”,
  • einen Arbeitskreis gründen, um das Pferd zu analysieren,
  • andere Orte besuchen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet,
  • Vorschriften für den Beritt toter Pferde heraus geben,
  • Vergleiche anstellen über den Unterschied verschiedener toter Pferde,
  • die Kriterien ändern, die besagen, dass ein Pferd tot ist,
  • mehrere tote Pferde gemeinsam anschirren, damit sie schneller werden,
  • eine Studie machen, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt,

Es scheint, als ob wie immer geartete Autoritätspersonen zu diesem Club gehören. 

Und dann gibt es immer mehr Menschen, die einen Schritt zurück treten, die genau in sich hinein spüren und erkennen, dass eine Wand nicht einstürzt, indem sie mit dem Kopf stärker dagegen rennen.

Diese Menschen gehen in die Ruhe, stellen alles beiseite was sie jemals gelernt haben, hören in sich hinein, tief, immer tiefer, bis in die eigene Seele. Dort ist die Lösung, die Wahrheit. Und auf einmal wird der Blick scharf und klar. Weil er nicht vom limitierten Verstand gefiltert wird. Und sie bemerken vielleicht eine Tür. In der Wand, direkt neben der Stelle, die sie mit unserem Kopf durchbrechen wollten.

Und sie öffnen diese Tür mit Leichtigkeit und erblicken dahinter ihr wahres Leben, ihr wahres Selbst, das was sie schon immer waren und jetzt endlich sein dürfen.

Nicht die Tür zu öffnen ist also die Schwierigkeit. Sondern das Erkennen der Tür, die Ihnen verborgen bleibt, weil Sie mit dem Kopf gegen die Wand rennen.

Oft haben Sie sich diese Wand nicht selbst ausgesucht. Schon die Mutter hat sie Ihnen gezeigt und gesagt: „Du musst fest dagegen laufen, willensstark sein und gehorsam, dann durchbrichst du die Mauer.“ Sie sagte es, weil es schon ihre Mutter gesagt hat und viele Mütter vor ihr, oder Väter.

Ist es also ein Wunder, dass Sie sich selbst nicht verstehen? Sie sind es ja nicht, Ihr wahres Selbst ist unter Schichten und Schichten von Altlasten begraben.

Wir befinden uns in einer zeitlichen Dimension, wie sie in der Menschheitsgeschichte noch niemals da war.

Das bedeutet, wir haben keine Vorbilder, keine Wissensratgeber, keine Wegweiser.

Alles, was sich jetzt entwickelt, entsteht aus uns selbst heraus.

Da heißt es, genau hin zu hören, hinein zu spüren, sich nicht von Anderen beirren lassen und, vor allen Dingen, aufhören zu hoffen, dass „es schon irgend Jemand richten wird.“

Danken Sie dem toten Pferd für die schöne gemeinsame Zeit, steigen Sie ab und

öffnen Sie all Ihre Sinne, um Ihren ganz persönlichen Weg zu finden.

Und der hat nichts mit Politik, Wut, Angst oder dem Außen zu tun.


Das Jahr 2017 ist, wie schon gesagt, das Jahr des Neubeginns – 15.01.2017

das Jahr, in dem wir unser Leben selbst schöpfen.

Die Welt selbst lehrt uns dies, wir müssen nur einmal aufmerksam hinschauen.

 

Nichts entsteht und geschieht isoliert, im luftleeren Raum.

Ein großer Irrtum ist zum Beispiel, dass ein Mensch stirbt und damit einfach verschwindet.

Oder, dass wir etwas tun oder denken ohne entsprechende Konsequenzen.

Die Natur, das Universum zeigt uns doch, wie ALLES funktioniert.

Das Kausalitätsgesetz sagt uns, wo keine Ursache, da keine Wirkung.

Oder: wir ernten was wir sähen. Bzw. wenn wir nichts sähen, ernten wir nichts.

Dies scheinen Viele vergessen zu haben (oder nie gelernt?).

Viele Menschen meinen, sie hätten ein Anrecht auf das, was Andere haben. Und sehen oft nicht, dass diese Anderen vielleicht dafür etwas getan haben.

Langfristig führt dieses Verhalten zu einem Ungleichgewicht in ihrem System.

Wie wirkt sich das konkret aus?

Wenn der Mensch nicht für Ausgleich sorgt (also für das Erhaltene etwas gibt, für das, was er sich wünscht, etwas tut...) wächst nach einiger Zeit in seinem Inneren eine tiefe Unzufriedenheit. Er denkt dann, er müsse noch mehr haben und gerät damit in eine Spirale des Unglücklich-Seins aus der er sich allein kaum mehr befreien kann (weil er ja die Ursache nicht erkennt).

Auch hier ist uns die Natur ein guter Lehrmeister:

Alles strebt unentwegt nach Ausgleich.

 

In der Natur gilt aber auch das Resonanzgesetz. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort resonans (mitschwingen, auch Widerhall).

Menschen, die nur im Negativen leben, nur das Schlechte sehen und erwarten, können daher auch nichts Positives erhalten. Sie umgeben sich mit Menschen, die ebenfalls all ihre Sinne nur auf das Negative ausrichten. Gemeinsam jammern und leiden sie sich dann durchs Leben und fühlen sich immer wieder von ihrer „Gruppe“ bestärkt.

Andererseits öffnen sich Menschen mit einer positiven Grundstimmung und Ausrichtung für das Schöne, das Gute im Leben und können dies empfangen.

 

Alle Materie setzt sich aus einem System von Energiefeldern zusammen, die zueinander in Wechselwirkung stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Jedes Lebewesen, aber auch jede Pflanze, jeder Stein hat eine eigene Energie und eigene Schwingungen. Töne und sogar das gesprochene Wort hat seine eigene Schwingung, seine Energie und kann uns, im Sinne der Resonanz, beeinflussen.

Sicher haben Sie dies bei Musik schon festgestellt.

Aber probieren Sie es doch einmal mit Worten. Sprechen Sie verschieden Worte laut und deutlich aus und spüren Sie die Schwingung, die Energie.

Liebe ist zum Beispiel ein Wort mit hoher energetischer Schwingung.

 

Wenn es Ihnen also im Augenblick nicht so gut geht, hören Sie sofort auf, immer und immer wieder in die negative Energie zu gehen, indem Sie allen Anderen erzählen, was Ihnen so Schlimmes widerfahren ist. Verweigern Sie sich dem Jammern der Gruppe. Schalten Sie die Nachrichten aus und lieber angenehme Musik ein.

Suchen Sie die Gesellschaft von positiv gestimmten Menschen, lesen Sie einen lustigen Roman und wiederholen Sie laut hochschwingende Worte wie Freude, Liebe, Gnade, Leichtigkeit...

Ihnen fallen sicher noch viel mehr ein.

 

 

 


Alles ist logisch und macht Sinn. Es kann nur sein, dass der limitierte Verstand eines Menschen den Sinn (noch) nicht zu erkennen vermag. 02.01.2017

Alles, was geschieht, kann auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen werden. Je nach persönlichen Fähigkeiten spüren wir die (niedrig- oder hochschwingenden) Energien oder die Symptome unseres Körpers. Die hochmathematisch begabten Menschen, die Zahlen lieben, wissen, dass alles auch berechnet werden kann.

So basieren schon immer die Astrologie, aber auch die Numerologie auf Berechnungen.

Begeben wir uns also in die tiefere Bedeutung der Zahlen.

Das Jahr 2016 ist vorüber. Es war ein Jahr, in dem viele alte Muster noch einmal angesehen und endgültig losgelassen werden mussten.

Unser Unterbewusstsein hat unermüdlich gearbeitet, viel selbst erledigt, manchmal auch mit Unterstützung verschiedener Methoden, wie Hypnose, Systemaufstellungen, schamanischen Reisen u.Ä.

Dies alles hat uns sehr mitgenommen.

Oft hörte ich den Satz:“ Ich bin total erschöpft!“

Und tatsächlich, wenn wir uns die Zahl 2016 numerologisch betrachten, ergibt sich die Zahl NEUN.

Die Neun hat ihre eigenen Gesetze, sie entzieht sich dem Fassbaren, ist nicht greifbar, kann selbst keine Energie erzeugen, sondern zehrt von der Energie, die sie umgibt.

Die Neun hinterlässt Chaos.

Und Chaos ist der Ursprung. Auch die Vollendung entspringt letztendlich dem Chaos.

Das Jahr 2017 ergibt, numerologisch gesehen die EINS.

Die Eins entsteht aus der Schöpfung. Die Bündlung aller Energien, aus dem Nichts geformt.

Der Beginn von Allem. Die mächtigste aller Zahlen.

Wäre die Eins nicht entstanden, wäre nichts entstanden.

Das Eins-Sein.

Die Zahl, die das Bild der Schöpfung in reinster Form in sich trägt.

Die Erste, die Vorwärts-Strebende.

Meisterin des Chaos.

Es ist Zeit, alles Alte endgültig hinter uns zu lassen. Unser Ringen, unser Eifer, unser Einsatz, unser Kampf um Veränderung, um Heilsein, wird endlich belohnt.

Wir treten in die neue Dimension ein, in der wir Schöpfer sind. Wir geben unserem Leben jegliche Form nach unseren Wünschen.

Das Einzige, was uns daran noch hindert, ist die Begrenzung, die wir uns selbst schaffen.

Dazu demnächst mehr.


Erste Pflicht für jeden aufgeklärten Menschen: Aufmerksamkeit für den Augenblick. 03.10.2016

Das „Im Hier und Jetzt sein“, das bewusste detaillierte Wahrnehmen unseres Selbst beschert uns Freiheit (vor schmerzlichen Erinnerungen, vor sorgenvollen Zukunftsgedanken, ja, sogar vor Schmerzen).

Wenn wir uns wirklich nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren bewerten und vergleichen wir nicht, sind wir ganz bei uns, spüren wir uns und erkennen unser wahres Selbst, unsere Herzenswünsche und Träume und sehen ganz klar den Weg, diese Träume zu realisieren.

Wenn wir ganz bei uns sind, hören wir auf, nach unentwegter Perfektion zu streben, wir erlauben uns, perfekt zu sein

Wir können das krampfhafte Festhalten an altem Verhalten loslassen.

Das nicht Ablassen wollen vom

  • Groll auf Jene, die uns verletzt haben („Die müssen doch endlich einsehen, dass sie mir Unrecht getan haben.“)
  • chronischen Befindlichkeiten oder Schmerzen (wahlweise:„Ich bin schwach und krank, da müssen sie sich doch um mich kümmern“ oder „nur, wenn ich jammere, ist mir die Aufmerksamkeit der Anderen sicher.“)
  • unentwegt aktiv sein.

Soviel zur Theorie. 

Nun, Mann und Kinder aus dem Haus, Frühstückgeschirr gespült, Waschmaschine läuft.

Die üblichen morgendlichen Yogaübungen enden mit einer kleinen Entspannung. 

Ich liege und spüre eine unendliche Müdigkeit. Mein Körper sagt: „Schlaf doch einfach ein.“

Mein Verstand sagt: „Du solltest dich aber zudecken, später wird es dir bestimmt kalt so im Liegen.“

„Einfach liegen bleiben.“

„Zumindest Socken anziehen.“

„Ruhig. Loslassen. Atmen.“

„Ich glaube, die Sonne kommt heraus. Es wäre doch gesünder, ein bisschen an die frische Luft zu gehen, dann könnte ich auch gleich einkaufen.“

„Später. Jetzt einfach liegen bleiben.“

„Meine Füße werden schon kalt.“

„Verdammt, ein Kind kann sich doch auch einfach treiben lassen, konzentriert im Augenblick, einfach tun, was Freude macht.“

Ich döse langsam weg, gleite in Träume hinüber. Schöne, angenehme Träume. Ein ganz normales Leben, nichts Besonderes, Tagwerk, Tagsituationen, Begegnungen, Gespräche. In Ruhe, im Einklang.

Als ich wieder aufwache, sind nur 15 Minuten vergangen.

Aber ich bewege mich in einer anderen Welt. Ja, ich sollte einkaufen gehen, die Sonne hat sich schon wieder verabschiedet. Aber das macht gar nichts. Der Herbst ist doch wunderschön mit seinen Farben, den tanzenden Blättern und ja, auch mit Regen und Sturm.

Ich sollte meine Teekanne und das Stövchen wieder hervor holen.

 

 


Alte Methoden mit neuem Namen - Focusing. 11.08.2016

Von Zeit zu Zeit tauchen Berichte von „bahnbrechenden neuen Erkenntnissen“ im Bereich Medizin und Psychologie auf.

Wenn ich mich dann ganz interessiert und neugierig auf den Artikel stürze, stelle ich fest: „Ach, das wende ich ja schon seit Jahrzehnten an!“

Aber jetzt hat es einen wohl- und wichtig klingenden englischen Namen.

Das freut mich dann.

Erstens, weil ich da ja anscheinend alles richtig gemacht habe und zweitens, weil ich meine Methoden nun so schön „neudeutsch“ erklären kann.

 

Focusing ist so eine Methode. Worum geht es dabei?

 

Nehmen wir an, Sie haben immer wiederkehrende Kopfschmerzen. Früher erklärten Sie sich das mit „wohl zu viel getrunken am Abend vorher“ oder „muss das Wetter sein“.

Statt jetzt gleich wieder eine Tablette zu nehmen (eigenartigerweise wirken die nicht mehr so gut wie damals), hören Sie doch einmal hin, was Ihr Körper Ihnen sagen will.

Sie suchen sich einen ruhigen Platz, wo Sie nicht gestört werden.

Dann spüren Sie ganz bewusst in die Stelle Ihres Körpers, wo es weh tut.

Im Gegensatz zum „Bekämpfen“ oder „Ausmerzen“ des Schmerzes lassen Sie ihn zu.

Wo genau? Welche Farbe, welche Form, bewegt er sich, pulsiert er, sticht oder drückt er?

Der nächste Schritt ist, Sie öffnen sich für andere Wahrnehmungen, die sich zeigen.

Innere Bilder, Erinnerungen, Personen, Situationen, Sätze, die plötzlich auftauchen, Impulse, Gedanken.

Damit entstehen auch emotionale Gefühle. Trauer, Hilflosigkeit, Wut.

Sie lassen Alles zu, geduldig, liebevoll, neugierig.

Und dann geschieht es, dass auf einmal neue Einsichten ins Bewusstsein dringen, Lösungsmöglichkeiten, ganz neu, überraschend und –

erleichternd.

 

Der Schmerz wird leichter, verschwindet schließlich ganz.

Sie haben gelernt, Ihrem Körper zuzuhören, ihn wertzuschätzen, statt ihn zu verurteilen.

Welch wunderbare neue Welt.


Was ändert sich mit der Erweiterung des Sexualstrafrechts? 08.07.2016

Als lange fällige Reaktion auf die Vorkommnisse der Sylvesternacht in Köln und Vorfälle anderswo hat der Bundestag nunmehr die Verschärfung des § 177 beschlossen.

"Nein heißt Nein" gilt künftig als Grundsatz im Sexualstrafrecht. Damit zählt es als Vergewaltigung, wenn sich ein Täter über den "erkennbaren Willen" des Opfers hinwegsetzt.

 

Da werden die Männer umdenken müssen. Die bisher als witzige Anmache (auch von vielen Richtern) geduldete Belästigung der Frau wird nun als Straftatbestand geahndet.

Sicher braucht es noch Zeit, bis sich dies auch in den Köpfen der Bevölkerung verankert.

Die Frauen haben sich damit den eigentlich selbstverständlichen Respekt erkämpft.

Auch war es gerade heute dringend notwendig, endlich einmal klar Stellung zu beziehen, dass in unserer Kultur die Frau die gleichen Rechte hat, wie der Mann.

 

Dies bedeutet aber eben nicht nur Recht, sondern geht mit Pflicht einher.

Immer noch kann ich junge (und nicht mehr so ganz junge) Mädchen beobachten, die neckisch „ach nein, lass das doch“ säuseln und meinen, dies gehöre zum Flirten.

Dass sie sich dadurch klein machen, dass sie sich selbst nicht genug wertschätzen, dem Mann zu sagen: „Ja, ich will deine Berührung, deine Küsse und mehr!“ ist ein Schlag ins Gesicht derer, die mit Belästigungen unter dem Deckmäntelchen der Bewunderung, mit übergriffigen Berührungen von fremden, aber auch bekannten Männern, ja mit Missbrauch, allein gelassen wurden. Allein gelassen nicht nur vom Gesetz, von Bierkumpel-Richtern, sondern auch von der eigenen Mutter, den eigenen Freundinnen, der Gesellschaft.

 

Also, Frauen, zeigen wir, dass wir den Respekt, den uns das Gesetz jetzt verschafft, auch verdienen.

Hören wir auf, nett, diplomatisch, unterwürfig zu sein.

Hören wir auf, den Mann per se als ein höher gestelltes Wesen zu behandeln. Wir wissen längst, dass viele dies nicht sind (gerade die Machos sind, wenn man genau hin sieht, doch die schwächste Spezies auf Erden).

 

„Nein!“ nicht nur bei unerwünschten Übergriffen, sondern auch in all den kleinen Situationen unseres Alltags.

Nein, wenn der Mann denkt, weil er „das Geld nach Hause bringt“, wäre seine Frau sein Dienstbote (weiß der eigentlich, wie viel eine Hauswirtschafterin verdient? Kann der sich das überhaupt leisten?).

Nein, wenn der Mann bei gleicher Arbeit immer noch mehr verdient.

Nein zu Demonstrationen körperlicher Überlegenheit, wenn er unfähig ist, sich mit  Worten auszudrücken.

 

Ach, es gibt noch viel zu tun.

Das Gesetz hat den ersten Schritt gemacht, jetzt sind wir dran!


Nicht nur das Sterben eines geliebten Wesens muss verarbeitet werden, 04.07.2016

auch das Sterben eines Lebenstraumes. Irgendwann erkennen wir, dass es mit dem Idealbild, das wir im Herzen tragen, wohl nichts mehr wird.

Keine Familie, mit erfolgreichem Mann, gesunden Kindern und Häuschen im Grünen.

Keine Karriere als Konzertpianistin oder berühmter Fernsehstar.

Keine Figur als zarte Elfe.

Natürlich können wir weiter diesem Traum hinterher hecheln, dem netten Mann mit bescheidenem Einkommen eine Abfuhr erteilen, noch mehr Hormontherapien oder Sex nach Kalender absolvieren, noch verbissener Klavier üben, uns bei Bohlen als Superstar bewerben oder die hundertste Diät ausprobieren.

Wir können aber auch endlich ehrlich mit uns selbst sein. Erwachsen werden, wahre Lebenswerte erkennen. Das sich Verabschieden von etwas, was uns ein Leben lang begleitet hat, ist schwer und zerreißt uns das Herz. Aber wollen wir auch die nächsten 20 Jahre vergeuden? Oder endlich LEBEN! Wir selbst sein, uns lieben mit unseren Fähigkeiten und Stärken, aber auch mit unseren Fehlern und Schwächen.

Wenn wir uns also endlich erkennen, sollten wir eine tatsächliche Trauerarbeit machen.

Diesen sehnlichsten Lebenswunsch, diesen Traum auf ein Blatt Papier schreiben.

Uns Zeit lassen. Vielleicht eine Kerze davor entzünden, schöne Musik auflegen, uns elegant kleiden. Der Traum hat uns solange begleitet, wir sollten ihn entsprechend würdigen.

Und dann stellen wir uns vor, dass unser Traum ein Schiff besteigt, ein Schiff auf dem Weg zu einem anderen Kontinent. Wir stellen uns bunte Bänder vor, die wir in den Händen halten und die an der Reling befestigt sind.

Wir wünschen unserem Lebenstraum alles Gute und lassen los. Wir sehen zu, wie das Schiff langsam den Hafen verlässt, die bunten Bänder wehen im Wind, sich weiter und weiter entfernt auf den Ozean hinaus und schließlich am Horizont verschwindet.

Wir können das Blatt Papier verbrennen oder es in fließendes Wasser geben.

Wir dürfen noch ein bisschen traurig sein.

Aber dann drehen wir uns um und beschreiten unseren neuen Weg. Zu neuen Ufern.

 


Nein, die Menschen "jammern nicht auf hohem Niveau"! 17.04.2016

Es ist jetzt die Zeit des Hinsehens. Verdrängte alte Verletzungen und Muster lassen sich nicht mehr ignorieren. Fast jedem Menschen geht es zur Zeit schlecht und zwar jedem auf seine eigene Weise.

Es hilft nicht weiter, wenn man auf den Nächsten sieht, dem es vielleicht noch schlechter geht. Noch schlechter geht es, wenn ein Mensch seine Hoffnung verliert, sein Vertrauen in das Leben, seine Würde, sein Selbst. Und das ist unabhängig von der finanziellen Situation.

Da hilft im Grunde nur noch eins: Ohne Gedanken an Gestern und an Morgen im Jetzt sein und ins Tun kommen.

Und was genau tun? Das sagte einmal Mutter Teresa (erinnern Sie sich noch an sie?):

Herr, wenn ich hungrig bin, gib mir jemanden, der Nahrung braucht.
Wenn ich Durst habe, schicke mir jemanden, der zu trinken braucht.
Wenn ich friere, schicke mir jemanden, den ich erwärmen kann.
Wenn ich Verdruss habe, gib mir jemanden, damit ich tröste.
Wenn mein Kreuz schwer wird, hilf mir, dass ich mit einem anderen sein Kreuz trage.
Wenn ich mich arm fühle, führe mich zu jemandem, der wirklich in Not ist. Wenn ich Zeit habe, gib mir jemanden, dem ich einige Augenblicke helfen kann.
Wenn ich mich gedemütigt fühle, gib, dass ich jemandem begegne, ihn zu loben.
Wenn ich mutlos bin, sende mir jemanden, den ich ermutigen kann.
Wenn ich spüre, dass ich das Verständnis der anderen brauche, sende mir jemanden, der das meinige braucht.
Wenn ich brauche, dass sich andere um mich kümmern, sende mir jemanden, um den ich mich kümmern kann.
Wenn ich nur an mich selbst denke, lenke meine Aufmerksamkeit auf einen anderen Menschen.
Herr, mach uns würdig unsern Brüdern und Schwestern zu dienen, die überall in der Welt arm und hungrig leben und sterben.

 

Bedenken Sie dabei: Hungrig ist auch die Seele, nicht nur der Bauch, und frieren kann auch das Herz, nicht nur der Körper.

Obwohl jede/r Einzelne von uns jetzt vielleicht nicht glücklich ist, beginnen wir mit einem kleinen Schritt. Machen wir für 1 Sekunde jemand Anderen glücklich. Durch ein Lächeln, durch ein Wort, durch ein bisschen Zeit, durch Zuhören, durch Dasein.


Hierzulande kennt man diesen Tag eher nicht, warum ist das so? 08.03.2016

Dabei hat alles im Grunde in Deutschland, genauer in Sachsen begonnen. 1910 forderte Clara Zetkin auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ die Einführung eines internationalen Frauentages. Es ging ihr um das Wahlrecht für Frauen und den Gedanken, dass Frauen vielleicht eher für ein friedliches Miteinander sorgen würden. 1977 führte die UN-Generalversammlung den 8. März als internationalen Frauentag ein.

Fällt in Russland der Frauentag auf das Wochenende, ist der darauffolgende Montag arbeitsfrei.

In China brauchen Frauen grundsätzlich am Nachmittag des Frauentages nicht arbeiten.

In südlichen Ländern (Italien beispielsweise) schenken die Männer den Frauen am 8. März Mimosen und hüten abends die Kinder während sich die Mütter einen "Mädelsabend" gönnen.

Nur in Deutschland - Fehlanzeige. Da hilft auch die Frauenquote nichts. Mag es daran liegen, dass die deutsche Frau sich ihrer Weiblichkeit nicht bewusst ist? Sie sogar negiert?

Die meisten Paarprobleme resultieren aus dem Konkurrenzverhalten zwischen Mann und Frau. Dem Sich-ständig-beweisen-müssen, dass man besser ist, etwas besser kann...

Statt den Unterschied zu würdigen und zu achten, versuchen Beide, dem (der) Anderen unentwegt Schwäche nachzuweisen. Weil viele Männer schwach sind, zeigen die Frauen Stärke. Und merken dabei nicht, dass dies den Mann noch schwächer erscheinen läßt. Am Ende sind beide unglücklich, die Frau respektiert den Mann nicht mehr, der Mann beginnt, die Frau zu hassen.

Liebe Frauen, traut Euch! Lebt Eure Weiblichkeit.

Damit meine ich nicht Netzstrümpfe und Highheels. Damit meine ich Eure Empathie, Eure Weisheit, Eure Sanftheit, Eure Liebesfähigkeit.

Lehnt Euch für einen Moment an die Schulter Eures Mannes und lasst Euch feiern!

 


Wie können Sie selbst einem Burn Out Syndrom rechtzeitig entgegen wirken? 09.02.2016

Erinnern Sie sich, dass Sie sich nach harter körperlicher oder geistiger Arbeit erschöpft aber zufrieden fühlten? Stolz, etwas geleistet zu haben, glücklich ausspannen konnten? Man spricht hier von positivem Stress, der dem Geist und Körper ab und zu ganz gut tut.

Dabei lässt sich Stress nicht in Zahlen darlegen. Ich kenne junge Leute, die mir voller Stolz erzählen, sie hätten endlich den begehrten Arbeitsplatz bei einem namhaften Unternehmen ergattert, einen Tarifvertrag über 60 Wochenstunden und unbezahlte, aber vorausgesetzte Überstunden inklusive. Sie arbeiten viel, schlafen wenig, essen zwischendurch (was genau? Keine Ahnung, sagen sie). Und wenn der Adrenalin-spiegel abends zu hoch gepuscht ist um schlafen zu können, trinken sie schon einmal ein bisschen zu viel. Wenn doch einmal Freizeit droht, powern sie sich beim Sport aus. Das macht Spaß, sie fühlen sich begehrt, wichtig, überlegen.

Aber irgendwann kommt der Schlaf nicht mehr, das Aufstehen wird mühsam, der Gedanke an den Tag verursacht Magenschmerzen, die Erkenntnis macht sich breit, dass sie nicht begehrt werden, sondern nur ausgenutzt, nicht wichtig, sondern austauschbar, nicht überlegen, sondern überfordert.

Was ist passiert?

Stellen Sie sich ein wildes Tier im Überlebenskampf vor. Alle Körperfunktionen werden gebündelt um das eine Ziel zu erreichen, zu überleben. Die gesamte Energie wird an die Stellen befördert, an der wir sie benötigen, das Schmerzempfinden wird gedämpft, die Konzentration geschärft, Arbeiten an der Gesundung von Körperteilen zurück gestellt. Gelingt es ihm, sich in Sicherheit zu bringen, fahren alle Funktionen auf ein Mindestmaß zurück, das Tier ruht sich aus, der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht.

Beim Menschen geschieht bei psychischem Stress genau das Gleiche, aber: wir vergessen die wesentliche, zweite Phase! Nämlich das Zurück fahren. Auch ein Motor, der 24 Stunden über Jahre hinweg volle Leistung läuft, dazu noch wenig gewartet wird und schlechten Treibstoff erhält, ist irgendwann am Ende.

 

Was sollten Sie also tun, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?

  1. Selbsterkenntnis (sich eingestehen, dass Sie schon viel zu lange ohne Unterbrechung auf 8000 Umdrehungen laufen).
  2. Sich eingestehen, dass Sie, falls Sie ernsthaft krank werden, ersetzbar sind.
  3. Sich selbst wertschätzen (andere tun es nicht, wenn Sie selbst es nicht tun).
  4. Eine Entspannungstechnik erlernen (die wirkungsvollste ist die, die Ihnen am Besten gefällt: Autogenes Training, Fantasiereisen, Selbsthypnose, Qi Gong, eine der über Hundert Arten von Meditation o.A.).
  5. Die Entspannung am Anfang jeden Tag anwenden (Täglich 10 Minuten, statt ein Mal wöchentlich 3 Stunden).
  6. Sich nicht zu Sport zwingen, wenn Sie keine Lust dazu haben. Spazieren gehen, statt Fitnessstudio, wenn Ihnen das besser gefällt.
  7. Das Wichtigste überhaupt: Spaß haben!!! Werden Sie wieder zum Kind, tun Sie sinnlose Dinge, ohne Ziel, ohne Zweck, nur, weil sie Spaß machen!
  8. Wenn Sie anfangen, Ihren Körper anzunehmen, zu lieben, werden Sie automatisch gesünder, langsamer und genussvoller essen, keine Kalorien mehr zählen, sondern mit Freude dem Geschmack auf der Zunge nachspüren.

 

Entdecken Sie Ihr Leben, bevor es zu spät ist!


Schmerzfrei sein, aber das Leiden behalten – Glücklich sein, sich aber nicht verändern... 06.01.2016

Viele Menschen kommen zu mir, weil sie über ihre Situation wirklich unglücklich sind. Ich spüre die innere Zerrissenheit, die Trauer, die Verletztheit, das Leid, den Schmerz.

Und es geht mir sehr nahe, dass so wunderbare Menschen mit unendlich vielen Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht in Glück und Fülle leben können.

Da ich nicht nur meine Arbeit schon sehr lange mache, sondern auch selbst durch viele leidvolle Erfahrungen gegangen bin, weiß ich, dass JEDER MENSCH die Fähigkeit hat, sich so zu verändern, dass er unter den gegebenen Umständen ein gesundes, glückliches, erfülltes Leben führen kann.

Ich weiß aber auch, dass es dafür keine Spritze und keine schnelle Hypnose gibt. Der Weg führt über Verantwortung und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Es ist ein längerer Veränderungsprozess, der mit Eigenliebe und Loslassen zu tun hat. Mit dem Auflösen alter Muster und Verstrickungen und mit der bewussten Entscheidung, Vergangenes ad acta zu legen und endlich die eigenen Potentiale zu entwickeln und zu nutzen.

Für jeden Menschen ist dies möglich!

Und das Jahr 2016 ist genau das richtige Jahr dafür.

Warum? Weil die altbewährte Strategie des „nicht hin Sehens“, des „ich schlängele mich um die dringend notwendige Veränderung herum, werfe noch eine Pille ein, versuche noch einmal einen anderen Arzt...“ NICHT MEHR WIRKT.

Das Neue Jahr ist das Jahr des Affen. Das Jahr des Glücks, der Vollendung, aber auch das Jahr des Eigensinns.

Bockig verweigern wir uns dem Loslassen von alten Mustern und Gewohnheiten. Und bemerken dabei nicht, dass wir uns damit selbst schaden, uns selbst nicht wertschätzen.

Auch die Wut auf Andersartige(s) hat damit zu tun.

Statt offen zu sein für neue Impulse, machen wir lieber dicht und verdammen alles, was wir nicht kennen.

Ja, natürlich, das hat auch mit Angst zu tun.

Die äußerst sich zum Beispiel so:

Das habe ich (haben wir) schon immer so gemacht.

Ach, genau an dem Tag habe ich schon etwas anderes vor.

Doch, doch, ich will etwas ändern, aber gerade jetzt geht es nicht, weil...

Ja, aber....

Ich würde ja, aber mein Mann (wahlweise: mein Freund, mein Arbeitgeber, meine Kinder, meine Schwiegermutter...)...

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Wenn der Mann / die Frau Ihres Lebens Sie um ein Date bitten würde und Sie dafür einen Arbeitstag versäumten, oder wenn Sie ein langes Formular ausfüllen müssten, um den Lottogewinn zu erhalten – würden Sie dann auch all diese Ausreden anbringen???

Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Aber ich weiß auch, dass es für jeden Menschen möglich ist.

Also aufhören zu klagen und lieber anfangen, sich zu ändern. Was sagte schon Einstein?

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.


Richtig und damit nachhaltig zu helfen muss gelernt sein. 02.11.2015

Zur Zeit sind sehr viele Menschen, entweder durch Maßnahmen des Arbeitsamtes oder ehrenamtlich, bis zu 11 Tagen am Stück und bis zu 10 Stunden täglich (mit knapp bemessenen Pausen) damit beschäftigt, sich um die Verköstigung der zahlreichen Flüchtlinge zu kümmern.

Abgesehen von Zweifeln an einer ausreichenden Rechtsgrundlage für derartige Arbeitszeiten gibt es einen übergeordneten systemischen Aspekt, der stark im Ungleichgewicht ist.

Ich schreibe, dass richtig Helfen ein Können erfordert, das Erfahrung und Reflexion verlangt. 

Ein System ist nur dann in Ordnung wenn es ausgewogen ist, das heißt, wenn alle Elemente die gleiche Wertigkeit haben.

Ansonsten entsteht ein Ungleichgewicht, das wiederum alle Elemente negativ beeinflusst und ein harmonisches Miteinander blockiert.

Ein wesentliches Merkmal des Menschen ist es, für seine Entwicklung sowohl Hilfe zu brauchen als auch anderen Hilfe zuteil werden zu lassen. Wer weder Hilfe nimmt, noch Hilfe gibt, vereinsamt und seine Seele verkümmert.

Das Wichtigste ist der Ausgleich von Geben und Nehmen! 

Um etwas geben zu können, müssen wir zuerst genommen haben.

Es bringt das gesamte System ins Ungleichgewicht, wenn Jemand etwas gibt, was er nicht hat oder nimmt, was er nicht braucht.

Viele Helfer, vor allem jene, die (um vom Arbeitsamt nicht gesperrt zu werden) für sich selbst kaum Kraft haben, geben mehr als das was sie haben.

Andererseits wird mir berichtet, dass die Nehmenden (also Flüchtlinge) nicht in das Aufräumen, Abspülen, Saubermachen eingebunden werden. Sie nehmen also ohne geben zu dürfen, was sie zu minderen Menschen degradiert und ihnen die (Gleich-)Wertigkeit abspricht.

Leider arbeiten die meisten Psychotherapeuten und Sozialarbeiter auf die gleiche, falsche Weise.

Sie behandeln, ebenso wie unsere Ämter, die Hilfesuchenden wie Eltern ihre kleinen Kinder. Und provozieren dadurch, dass sie sich genauso verhalten: wie kleine Kinder, die meinen, Mama und Papa müssten alles richten und sie bräuchten nichts dazu tun.

Dies führt genau dahin, wo diese Erziehungsmethode führt. Über kurz oder lang werden beide Teile unzufrieden. Der Gebende („Immer nimmst du nur und gibst nichts!“) ebenso wie der Nehmende („Ich habe es satt, wie ein unmündiges Kleinkind behandelt zu werden, das zu nichts nütze ist!“).

Wie befreien wir uns aus dieser Misere?

Indem wir uns Alle (Gebende und Nehmende) als Teil des Ganzen, als Elemente des selben Systems sehen, mehr noch fühlen!

Wir reichen unsere Hand denen, die zur Zeit schwach sind und nehmen dafür das an was sie uns geben können: Mithilfe bei der Essenausgabe und dem Säubern der Räume, ihre Erfahrung und ihr Wissen über Dinge, die uns fremd sind und auch, oder vor allem ihre Sicht auf uns, unser Volk, unsere Werte, damit wir in den Spiegel sehen und uns erkennen.

Und so kann ein bereicherndes Miteinander, eine Gemeinschaft entstehen. Nicht zwischen Arm und Reich, Stark und Schwach, sondern zwischen Menschen!

 

 

 


Nur was man hat, kann man loslassen! 24.09.2015

Das bedeutet, wenn Sie das, was Ihnen Sorgen macht, nicht erst einmal wirklich „in die Hand nehmen“, also deutlich und genau ansehen, werden Sie niemals frei davon sein.
 
Manchmal verweigern Menschen das Hinsehen ganz bewusst:
Damit will ich mich jetzt nicht beschäftigen.
Jetzt ist nicht der richtige Moment, darüber nachzudenken.
Nein, ich frage ihn/sie nicht, warum er/sie so komisch ist, wer weiß, was dabei raus kommt.
Ich weiß nicht, was ich tun soll, also lasse ich erst einmal alles so wie es ist.
 
Manchmal sehen sie unbewusst nicht hin:
Seit Wochen will ich schon zum Arzt wegen meiner Kopfschmerzen, aber immer kommt etwas Wichtiges dazwischen.
Ich hatte einen Termin beim Therapeuten, aber dann hat mein Auto gestreikt / bekam ich Grippe / habe ich den Termin einfach vergessen.
 
Sie wollen sich dem Problem, dem Thema nicht stellen, weil Sie Angst davor haben.
Das ist ganz normal, denn andernfalls hätten Sie ja kein Problem.
Und natürlich können Sie weiterhin davor weg laufen. Das ist Ihr gutes Recht.
Aber machen Sie sich das bewusst.
 
Präzisieren Sie Ihre Ängste. Zum Beispiel:
Ich will gar nicht wissen, warum ich Kopfschmerzen habe, denn vielleicht bedeutet es, dass ich sterbe.
Oder:
Ich will gar nicht wissen, warum mein/e Partner/in immer so komisch ist, denn vielleicht sagt er/sie mir dann, dass er/sie mich verlässt und ich könnte damit nicht umgehen.
Oder:
Ich möchte gar nicht wissen, dass ich eigentlich mein Leben in dieser Art und Weise nicht mehr ertrage, denn dann müsste ich mutig sein und etwas ändern.
 
Dann wissen Sie zumindest genau, was Ihre Ängste sind und können entscheiden:
Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen und etwas tun.
Oder:
Lieber noch etwas länger in der unangenehmen Situation zu verharren, dann aber bewusst und ohne ständig zu jammern oder die Lösung von anderen Menschen zu erwarten.
 
Jeder Mensch ist frei, über seine Lebensführung zu entscheiden und hat alles Recht der Welt genau das zu tun. In seiner Zeit.
 
Aber:
Veränderung zu wollen und alles so zu lassen wie es ist, das ist keine Alternative!
 


Keine Kunst“objekte“, sondern hoch schwingende, lebendige Materie aus Naturgestein. 24.09.2015

Wer mich kennt weiß, dass ich es nicht müde werde darauf hin zu weisen, dass wir
Menschen inzwischen in eine andere höhere Dimension eingetreten sind.
Dadurch müssen nicht nur alle alten Muster und hindernden Verstrickungen los gelassen werden. Dabei helfe ich meinen Klient(inn)en ja durch Hypnose und die systemische Aufstellungsarbeit.
Nein, wir müssen auch unsere lange verschütteten Fähigkeiten aktivieren, mit allen Sinnen wahrzunehmen.
 
Das Wahrnehmen über das limbische (bzw. Zwischen-) Hirn lehre ich zum Beispiel in der Tierkommunikation.
Das Wunderbare daran ist, dass wir mit Allem in Kontakt treten und kommunizieren können (z.B. auch mit Pflanzen und anderer lebendiger Materie wie Steine).
Wenn wir uns diesem verborgenem Wissen öffnen, unser Ego außen vor lassen und Eins werden mit dem, was uns umgibt, beginnen wir zu verstehen, warum wir hier sind und worum es überhaupt geht.
 
Und wer könnte dies deutlicher sicht- und spürbar machen als ein Mensch, der sich der Kunst verschrieben hat.
 
Da Ihr wisst, es gibt keine Zufälle, erreichte mich also die Einladung zur Vernissage der Werke von Siegfried vom Hintersee in der Galerie Vinkepas.
 
Ich war skeptisch. Vernissage bedeutete für mich bisher Pseudokunst kommentiert von Menschen, die superschlaue Dinge sagen über etwas, was sie genauso wenig verstehen wie ich.
 
Aber, wie anders diesmal. Ein wunderschönes Haus in einem zauberhaften Garten. Positive Energie, nette Menschen.
 
Siegfried vom Hintersee ist in den Bergen aufgewachsen, wo die Menschen noch eingebunden sind in die Natur. Wo sie Respekt haben vor allem Sein und sich eben als ein Teil davon verstehen.
Dort lernt man früh, auch auf das zu hören, was nicht schreit. Das Wispern der Blätter, das Murmeln des Baches, das stille Rufen der Steine.
 
Und eben dieses Würdigen dessen, was ohne unser Eingreifen, unsere Manipulation geschieht, dieses ewige Sein, diese Sprache der Stille, des Fühlens, verwandelt er in Kunst.
Oder ist es nicht Kunst, sondern vielmehr die Wahrheit, die wir inmitten seiner Werke spüren dürfen?
 
Wer hoch schwingende, wahre Kunst erleben möchte, dem empfehle ich einen Abstecher in die Galerie Vinkepas in Sevenum (NL). 


Fantasie, Esoterik oder etablierte Wissenschaft? 09.09.2015

Manchmal kommen Menschen, um ihr Thema aufzustellen, weil eine Freundin, ihr Arzt oder ein Kollege meinte, das sei genau das Richtige für ihr Problem.
 
Wenn dann der Auslöser sichtbar wird und aufgelöst werden kann, gehen sie in eine Art Verweigerungshaltung, weil sie ihre Sichtweise, ihr Verhalten gar nicht ändern wollen. Und blockieren den Ausgleich des Systems durch Zerreden, Hinterfragen, Analysieren und letztendlich Negieren.
Die Aufstellung wirkt dennoch, aber es dauert dann halt schon ‚mal etwas länger.
 
Die systemische Aufstellungsarbeit hat inzwischen aus der „esoterischen Ecke“ heraus ihren erfolgreichen Weg in Beratung und Therapie gefunden. Die positive und befreiende Wirkung wird deutlich und nachhaltig sichtbar sofern die Aufstellung solide und seriös ausgeführt wird.
„Neulinge“ fragen sich natürlich: „Wie kann so etwas überhaupt wirken?“
Nun, Systeme sind überall.
 
Die Erde ist Teil unseres Sonnensystems. Sie wird von unsichtbar wirkenden Kräften in ihrer Bahn um die Sonne und ebenfalls in einer konstanten Eigendrehung gehalten, wie andere Planeten auch.
Jede Veränderung eines Teiles dieses System stört das Gleichgewicht und beeinflusst alle anderen Elemente (die Erwärmung der Atmosphäre ist so ein Ungleichgewicht, das auch die Erde spürt).
Niemand zweifelt dies an, ebenso wenig, wie die Beeinflussung des Menschen durch den Tag / Nacht Rhythmus, Ebbe / Flut oder Sommer / Winter.
Ein System ist in ständiger Bewegung, in einem unentwegten Ausgleichen.
Solange dies funktioniert, herrscht Harmonie. Gerät etwas ins Stocken und blockiert, reagiert darauf jedes einzelne Element negativ.
 
So kann ein System dargestellt (aufgestellt) werden durch Stellvertreter, Figuren oder beschriebene Blätter auf dem Boden.
So werden Dynamiken sichtbar und können wieder „in Ordnung“, d.h. in Ausgleich gebracht werden.
Das ist möglich durch das sogenannte "wissenden Feld" (Dr. A. Mahr), in dem es eine  "repräsentierende Wahrnehmung" (Varga von Kibéd) bzw. ein "Wissen durch Teilhabe" (G. Weber) gibt.
Auch wem dies zu unglaublich klingt kann dennoch die Resultate aus der Forschung in der Biologie nicht weg diskutieren, dass nämlich Tierpopulationen auf unterschiedlichen Kontinenten zur gleichen Zeit gleiche Lerneffekte zeigen oder, dass ein Hund weiß, wann sich sein "Frauchen" auf den Heimweg begibt und bereits an der Tür wartet.
 
 


Sie träumen anders als früher und fühlen sich zur Zeit oft müde und schlapp? 24.06.2015

Ja genau, Sie haben völlig Recht!
Die Menschen haben sich im vergangenen Jahr geistig-spirituell ungeheuer weiter entwickelt. Wir beginnen zu ahnen, zu welchen Wahrnehmungen unser Geist wirklich fähig ist. Wahrnehmungen, die über das Begreifbare, ja das Fassbare, weit hinaus gehen.
Manchen macht dies Angst. Sie ziehen sich umso mehr in alte Muster und Denkweisen zurück, pochen auf Tradition oder das Sichtbare.
Aber die Mehrheit nimmt dankbar an, was ihr eigener Geist, ihr eigenes Bewusstsein, ihr eigenes Gespür auf einmal weiß!
Dieser Schritt auf eine neue Ebene, in eine neue Dimension unseres Seins bringt auch noch etwas Anderes mit sich:
Wir beginnen ganz sachte und vorsichtig zu erahnen, was unserer linearer Verstand nicht wissen, nicht begreifen kann. Nämlich, dass wir gleichzeitig auf vielen Ebenen, in vielen „Leben“ unterwegs sind. Und nicht nur das. Sondern, dass wir jetzt diese verschiedenen Daseinsebenen verbinden können und durch das Wissen in der einen die Probleme der anderen lösen können.
Die Weisheit, dass man ein Problem nicht auf der gleichen Ebene lösen kann, auf der es entstanden ist, macht jetzt erst wirklich Sinn.
Denn nun können wir selbst es auf einer anderen Ebene lösen.
 
Und auf diese unsere zahlreichen Inkarnationsebenen haben wir jetzt Zugriff. Und zwar in unseren Träumen. Warum? Weil in unseren Träumen unser Verstand schläft und unser Unterbewusstsein sich öffnen kann für diese ungeheure Weite, dieses unendliche Wissen, den Zugriff auf das, was uns mit Allem in einer anderen Dimension verbindet.
 
Und Sie brauchen nichts dazu tun. Im Gegenteil, tun Sie um Himmels Willen nichts!
Lassen Sie Ihr Unterbewusstsein die Arbeit machen. Und Sie wissen, dass dies beinharte Arbeit ist, Schwerstarbeit. Alle alten Muster, Verstrickungen, Fehler, Unwissenheiten, werden hochgespült und ins Bewusstsein getragen.
 
Dieses nächtliche unentwegte Aufarbeiten Ihres Unterbewusstseins macht müde. Es fordert sehr viel Energie von Ihrem Körper. Deshalb sind Sie häufig so müde und abgespannt. Deshalb schwächelt Ihr Immunsystem.
Seien Sie daher liebevoll zu sich und Ihrem Körper, gönnen Sie sich viel Ruhe und Entspannung, zwingen Sie sich nicht zum Funktionieren, lassen Sie auch einmal etwas Liegen.
Und wenn Sie das Gefühl haben, Hilfe bei der endgültigen Auflösung Ihrer Themen zu benötigen, kontaktieren Sie mich.


Je intensiver unser Verstand arbeitet um so mehr funktionieren die Vitalfunktionen. 25.03.2015

Und darum geht es, wenn ein im Grunde nicht zu ertragender Schmerz den Menschen trifft.
Es geht darum, die ersten Stunden, Tage, Wochen zu überleben.
Eine Antwort auf die Frage nach dem warum gibt es zwar, diese ist aber zunächst irrelevant und könnte in diesen Momenten auch gar nicht verstanden und verarbeitet werden.
Erst viel später, wenn der Mensch bereit dafür ist und sich diese Frage noch einmal ganz bewusst stellt, kann durch das Verstehen des wozu auch der Sinn annähernd erfahren werden.
In der Zwischenzeit, in der Zeit der Verleugnung, der Wut, der Apathie, der Verzweiflung, helfen keine Worte, keine Taten. Nur das Da-Sein, das absolute Zurücknehmen des Egos, das (Aus-)Halten, das gemeinsame Warten.


Übung macht den Meister 19.02.2015

Wikipedia sagt: Als Übung bezeichnet man den Vorgang, bei dem erworbene, aber noch unsichere erste Lernstrukturen durch mehrfache Wiederholungen stabilisiert werden sollen.
Es gibt mechanisches Üben, bei dem Handlungen so oft wiederholt werden, bis sie, ohne darüber nachzudenken, „automatisch“ vollzogen werden können.
Oder das mentale Üben, beliebt bei Spitzensportlern oder Musikern, bei dem das zu Erlernende immer wieder im Kopf verbalisiert und visualisiert wird, bis sich auch hier der „Automatismus“ einstellt.
 
Wenn man nun die Menschen fragt, was man tun muss um z.B. ein guter Klavierspieler zu werden, antworten sie, man solle 6 Tage die Woche jeweils mindestens 8 Stunden üben. Und nach vielen, vielen Monaten könne man sein Klavierspiel dann auch Hörern zumuten.
 
Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie machen sich täglich 8 Stunden Sorgen um dieses und jenes. Und Sie reagieren konsequent 8 Stunden täglich auf jede Mail, jeden Anruf, jeden Facebook Eintrag, jede Frage. Und dies alles über viele Monate, ja Jahre hinweg.
 
Wunderbar! Sie haben das „Sich-Sorgen-Machen“ perfektioniert, es läuft automatisch, ohne Ihr Zutun, ohne darüber nachzudenken, ab.
Und nachdem Sie wahllos jahrelang auf Alles reagiert haben, was an Sie heran getragen wurde, haben Sie die Meisterschaft im „Sich-ablenken-lassen“ erlangt.
 
Der Hindupriester Dandapani sagt: „ Die meisten Menschen erlauben es Personen und Dingen um sie herum und ungelösten emotionalen Fragen, Verhaltensweisen hervorzurufen, die sich in schlechte Gewohnheiten verwandeln.
Das Ziel ist es, Gewohnheiten einzuüben, die positiv und aufbauend sind.
Wir werden gut in dem, was wir üben, egal was es auch sein mag!“
 
Es geht also nicht darum, sich die Dinge „schön zu reden“. Sondern die Gedanken immer wieder, immer wieder, immer wieder, auf schöne Dinge zu lenken.
 
Und wie gesagt: Übung macht den Meister!
 


„Warum kriegen Zebras keine Magengeschwüre?“ 13.02.2015

schrieb Robert M. Sapolsky, Professor für Neurologie schon vor 10 Jahren und seine Erkenntnisse erkläre ich seit vielen Jahren in meinen Ausbildungsseminaren zum Entspannungstraining.
Unser Körper ist als perfekt funktionierende Maschine mit vielen ineinandergreifenden Rädchen angelegt. Und funktioniert immer noch wie zu alten Zeiten.
Wenn damals plötzlich vor uns ein Löwe auftauchte geschah Folgendes:
Unser Körper benötigte Energie und zwar sofort. Glukose, einfachste Proteine und Fette werden überall da ausgeschüttet, wo sie schnell verfügbar sind. Aus Fettzellen, Leber und inaktiven Muskeln. Glukose wird in die (lebens-)entscheidenden Muskeln geleitet (schnell rennen J). Herzschlag, Blutdruck und Atemfrequenz erhöhen sich, damit Sauerstoff und Energie schneller transportiert werden.
Ebenso wird alles, was nicht unbedingt nötig ist, gestoppt. Die Verdauung stockt ebenso wie alles Wachstum, was zur Fortpflanzung nötig ist wird gedrosselt (Eizellen- und  Spermienproduktion, Sexualtrieb).
Auch das Immunsystem wird gehemmt, denn jetzt geht’s ums Überleben, da werden Wartungsarbeiten (Verteidigung gegen Infektionen und Krankheiten, in Schach halten der körpereigenen Krebszellen usw.) hintenan gestellt.
Das hat alles seinen Sinn, denn wenn wir uns vor dem Löwen endlich auf einen Baum gerettet hatten, sinkt der Adrenalinspiegel, die Atmung normalisiert sich, Stresshormone werden abgebaut, wir werden müde und alle langfristig ausgelegte Körperfunktionen kommen wieder in Gang.
Leider kann unser Körper den Unterschied zwischen nützlichem Stress (Lebensgefahr) und langfristigem, psychischen Stress (Angst vor Arbeitsplatzverlust) nicht erkennen.
Die Reaktionen sind die gleichen, was ausbleibt ist die Entwarnung, die Entspannung, das Abbauen der Stresshormone.
Der Mensch in unserer modernen Welt lebt also unter Dauer-Lebensgefahr (zumindest sieht sein Körper dies so und reagiert entsprechend).
Zusätzlich hat der Mensch der Neuzeit meistens seinen Instinkt für schädliche Nahrungsmittel verloren. Ein wildes Tier meidet giftiges oder verdorbenes Essen. Wir trinken ein Schnäpschen hinterher und denken: wird schon wieder.
Die Lösung kann also nicht ein 2-wöchiger Urlaub im Jahr sein.
Sondern eine dauerhaft ausgewogene Lebensführung, bei der sich An- und Entspannung mindestens die Waage halten.


Die Angst vor dem Islam wird geschürt, aber nicht durch die „Terroristen“ selbst, 20.01.2015

sondern durch Alle, die darüber reden, die sagen „die Menschen haben Angst“, „wir müssen aufmerksam sein“ usw. usf.

Wir Deutschen scheinen da, bedingt durch das uns eingeredete ewige Schuldbewusstsein, besonders anfällig. Tatsache ist, wir wollen Demokratie, wir wollen, und das wird ja bei den Anti-Pegida Sprechern deutlich, jedem Menschen seine Meinungsfreiheit lassen. Dass Jede/r denken, sagen, glauben kann, was er/sie will, ist doch schön. Warum aber ziehen wir uns diese Meinung rein, diskutieren, bewerten sie.

Tatsache ist, wohin ich Energie gebe, das stärke ich. Also, je mehr alle Welt diese terroristischen Aktionen diskutieren, um so mehr gewinnen sie an Bedeutung.

Berichterstattung ist gut und notwendig, ein Interpretieren und Bewerten nicht. Denn Worte führen in die Irre, verfälschen Meinungen und Gedanken.

Wahre Stärke zeigt sich dadurch, dass sie nicht diskutiert, verteidigt, erklärt, sondern durch sich selbst wirkt. Oder, anders gesagt, was schert es die Eiche, wenn das Wildschwein sich daran wetzt. Die Eiche benötigt keine Retter, Verteidiger, Fürsprecher. Und niemand muss vor der Eiche Angst haben, das hat sie nicht nötig.

Und wenn Einige meinen, die Eiche sprengen und ausmerzen zu müssen, weil sie zu stark ist, und Vielen Halt, Stärke, Geborgenheit und Stütze gibt, ist dies traurig, bedauerlich, absurd und ungerecht. In dem Streit darüber, dass dies nie mehr geschehen darf, dass wir die Frevler selbst ausmerzen müssen, usw. usf. geben wir dem jedoch Unrecht Raum und sind nicht besser als Jene.

Was da zum Vorschein kommt, ist auch unsere Angst vor unserer eigenen dunklen Seite. Blicken wir doch unsere Regungen und Gefühle bewusst an, dann können wir auch erkennen, dass nur das Unbekannte Angst macht und das Nicht-Wissen. 

Versammeln wir uns lieber unter einer anderen Eiche, genießen ihre Kraft und konzentrieren wir unsere Energie auf  unsere eigene Stärke.

Wenn uns ein kleines Kind ein Sandförmchen überreicht mit den Worten „Ich habe dir einen Kuchen gebacken“, diskutieren wir nicht mit ihm darüber, dass es nur Sand ist, wir streiten nicht, bewerten nicht sein „Unwissen“. Handeln wir doch so auch im Alltag.


Mit der richtigen Motivation ist alles möglich! 03.01.2015

 

1. Das, was Sie erreichen wollen, muss stärker sein als nur die Meinung Anderer.

2. Setzen Sie sich kleine Ziele, statt das große Ganze!

3. Ist das, was Sie sich vorgenommen haben, auch mit allen Konsequenzen und Begleiterscheinungen immer noch Ihr tiefster Wunsch?

4. Lassen Sie sich bei der Umsetzung helfen durch Hypnose, gezieltes Mentaltraining, systemisches Familienstellen oder einfach durch eine detaillierte Zieldefinierung!

Oder Sie lassen gute Vorsätze einfach sein., lehnen sich entspannt zurück und sagen sich immer wieder:

Ich bin genau richtig so wie ich bin, ich will Freude an und in meinem Leben haben und alles andere ergibt sich!


Ganz schnell wieder zufrieden und glücklich sein! 22.12.2014

Bei der Weihnachtsdekoration suche dir ein Objekt aus, das dir besonders gut gefällt oder dir persönlich etwas bedeutet (eine kleine Kerze, eine kleine Schleife, einfach nur ein kleines Blatt Papier...) und postiere es an eine Stelle, die du immer gut sehen kannst.

Wenn sich dann während der Weihnachtstage wieder ein unzufriedenes Gefühl einstellt, blicke auf dein Objekt und denke das Gegenteil! Was heißt das?

Dein Partner nervt? - Spüre das Gefühl der Liebe zu ihm in deinem Herzen, das du fühltest, als ihr euch kennen gelernt habt. Nur einen Moment, nur ein paar Sekunden.

Die Kinder sind aufgedreht und schreien herum? - Versenke dich für 10 Sekunden in den Moment, als du sie zum ersten Mal in deinen Armen gehalten hast.

Du bist allein und siehst nur lauter glückliche Paare? - Denke für einen Moment an einen Menschen, den du überhaupt nicht leiden kannst, der dich verletzt, genervt, abgekanzelt hat und genieße das Gefühl, dass dieser Mensch jetzt nicht bei dir ist!

Wenn du Wut spürst - lasse Mitgefühl hochsteigen!

Es können nur ein paar Sekunden sein, aber immer wieder, wenn du auf dein Objekt blickst und angenehme Gefühle in dir aufsteigen lässt, geschieht eine Transformation.

Ein wahrhaft besinnliches, frohes Weihnachtsfest Euch allen!


Seele und Geist befreien - Altlasten auflösen - endlich frei und glücklich. 26.11.2014

Ob Sie allein, im Kreise Ihrer Familie oder mit Freunden die Weihnachtstage verbringen, ob Sie an Weihnachten glauben oder nicht – es herrscht eine ganz besondere Stimmung.

Damit Sie alte Verletzungen loslassen können, Ihre Bestimmung erkennen und Ruhe in Ihrem Herzen finden, wollen wir einige kleine Aufstellungen machen und eine geführte Meditation genießen.

Der besinnliche und erkenntnisreiche Samstag Nachmittag findet ab 8 Teilnehmer(inne)n statt, deshalb bringen Sie ruhig Jemanden mit.

Am Samstag, den 20.12.2014 von 14 bis 18 Uhr in meiner Praxis Sternbuschweg 41B, 47057 Duisburg-Neudorf.

Telnahmegebühr 35 Euro


Der Weg zu Ihrem wahren inneren Selbst scheint endlos und mühsam. 28.10.2014

Es gibt nun 3 Möglichkeiten, die jeweils verschiedenen Konsequenzen haben:

1. Der Weg ist Ihnen zu lang, zu steinig und anstrengend.

    Sie gehen also gar nicht erst los, sondern bleiben stehen und warten, ob nicht ein 

    Auto vorbei kommt und Sie mitnimmt.

Vorteil: Es ist warm und gemütlich im Auto und Sie müssen nicht einmal selbst fahren.

Nachteil: Es ist nicht Ihr Weg und Sie kommen an einem Ziel an zu dem Sie niemals hin wollten.    

2.  Sie machen sich gemeinsam mit Freunden auf den Weg.

Vorteil: Die Zeit vergeht wie im Fluge, während Sie mit den Freunden lachen und scherzen und sich unterhalten, die Anstrengung bemerken Sie kaum.

Nachteil: Sie nehmen nicht wahr, ob es wirklich Ihr Weg ist, erinnern sich nicht an die einzelnen Etappen der Reise und wissen bei der Ankunft nicht, ob Sie Ihr Ziel von Herzen genießen können. 

3.  Sie gehen den Weg allein.

Nachteil: Sie nehmen die Anstrengung deutlich wahr, sind immer wieder versucht, aufzugeben, zweifeln daran, Ihr ziel wirklich zu erreichen.

Vorteil: Wenn Sie es geschafft haben, wissen Sie, wie stark Sie wirklich sind. Sie fühlen sich ungeheuer stolz und glücklich, dass Sie sich selbst erkannt haben und genau da angekommen sind, wo Sie immer hin wollten! Nichts im leben kann Ihnen mehr Angst machen, nichts Sie noch erschüttern. Denn Sie wissen, dass Sie Alles schaffen und zwar ohne Hilfe.


Es ist weder Burnout noch Depression, sondern eine tiefe Müdigkeit der Seele. 10.09.2014

 
Diese Müdigkeit muss nicht unbedingt mit zu viel Arbeit einher gehen. Erschöpfung nach anstrengender Arbeit kann ja etwas sehr Positives sein. Wir haben etwas geleistet und dürfen uns jetzt ausruhen.
Was aber bedeutet es, wenn ich einfach müde bin. Müde zu kämpfen, um eine Veränderung, um meine/n Partner/in, um einen Job...
Meine Seele ist stumpf geworden. Meine Begeisterung ist verflogen. Meine Hoffnung liegt brach. Meine Energiereserven sind aufgebraucht.
Diesen Zustand kannte man auch früher, der Dichter Friedrich Rückert (1788-1866) beginnt sein Gedicht „Ich bin müde“ mit den Worten:
 
Ich bin müde, sterbensmüde;
Ich bin müde, lebensmüde;
Dieses Bangens und Verlangens,
Dieses Hoffens, Bebens müde;...
 
Der Urlaub hat nicht wirklich etwas verändert, auch das neue Kleid, das neue Auto oder ein neuer Partner helfen nur kurzfristig, wenn überhaupt.
Es ist an der Zeit, hinzusehen. Aufzudecken, was blockiert, unsere Lebensplanung zu hinterfragen, unsere inneren Potentiale zu reaktivieren, wieder Lebensfreude zu spüren.
Lassen Sie sich helfen!


Spielregeln für perfekte Paare und solche, die es werden wollen. 06.08.2014

In der ersten Verliebtheit ist das Leben einfach wunderbar. Der Partner / die Partnerin erscheint uns als das Tor zum immerwährenden Glück.

Aber schon bald kommen unsere alten Verhaltensmuster zum Tragen. Meistens in dem Moment, in dem wir uns des / der Anderen sicher fühlen.

Dann schauen wir uns nicht mehr ins Herz.

Sondern auf den Müll, der noch nicht hinunter getragen wurde, die ausgebeulte Jogginghose statt High Heels, das Weghören bei unseren Problemen, das Fordern, das Erwarten, das Nicht-(be)achten....

Und für den Urlaub hoffen wir, das der / die Andere sich endlich so verhält, wie wir uns das wünschen.

Dass dies niemals funktionieren kann, liegt auf der Hand.

Was also tun?

  1. Den Partner / die Partnerin achten und respektieren als der Mensch, der er / sie ist.
  2. Neugierig sein auf den Anderen. So tun, als ob man diesen anderen Menschen zum ersten Mal trifft. Wir verändern uns und es ist vermessen zu glauben, wir kennen unsere Partner, nur weil wir zusammen leben.
  3. Den Anderen wahrnehmen! Das kleine Fältchen, der schön geschwungene Mund, das Löckchen über den Ohren, und, und, und....
  4. Mit wirklichem Interesse fragen, wie es dem Anderen geht, statt sofort loszulegen mit der eigenen Befindlichkeit.

Und sagen: „Ich achte dich und unser gemeinsames Leben!“

 

Ich wünsche Allen einen wunderbaren Urlaub mit der besten, liebsten, einzigartigen Person, die Sie Ihre/n Partner/in nennen!


Wir sind nicht mehr im Urwald! Und: Mentale Kraft schlägt körperliche Kraft! 13.07.2014

Unter wilden Tieren gilt immer noch: ich bin physisch stärker, also besiege ich dich! Und: Nur die Starken überleben. In der Zivilisation dagegen gilt inzwischen: Wer körperlich stark ist, sich aber mental nicht pusht, verliert. Mentales Training erfordert ebenso Ausdauer, ständiges Üben und den unbedingten Willen zu siegen. Ein einziger Powerkurs genügt da leider nicht, auch wenn Manche das glauben. Aber mit der richtigen Anleitung, dem Auflösen alter Glaubenssätze ("das kannst du nicht") und dem Erleben neuer Erfahrungen ("Alles ist möglich, mit der richtigen Motivation") gehören auch Sie ab jetzt zu den SIEGERN.

Ich helfe Ihnen dabei mit Mentaltraining, Hypnose und systemischem Coaching.

 


Würden Sie Ihren Partner so behandeln? 30.06.2014

Eine leichte Aufregung macht sich breit. Sie holen Taschen und Koffer hervor, waschen und bügeln... Denken Sie, Ihr Tier spürt nicht, dass da etwas im Anzug ist? Aber was??? Ihr Tier spürt die Aufregung und wird unruhig. Dann ist der Tag der Abreise gekommen. Sie bringen Ihr Tier in eine Tierpension oder zu Freunden. Weiß Ihr Tier wirklich, dass Sie wieder kommen? Und wenn ja, wann genau? Falls Sie die wahre Tierkommunikation gelernt haben, können Sie das erklären und dafür sorgen , dass die Urlaubszeit nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Tier eine schöne, spanende Zeit wird und nicht ein erduldetes Abschieben. Aber nur zu sagen: "Ach, mein Tier versteht das schon und weiß, dass ich wieder komme" ist falsch, vermessen und respektlos. Wenn Sie Ihr Tier wirklich lieben, lassen Sie mich ihm erklären, was da geschieht und, dass es eine schöne Zeit werden kann - mit der richtigen Vorbereitung!


Wer trägt denn nun die Schuld, dass die Bürger sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen? 26.05.2014

Machen wir uns nichts vor. Jeder halbwegs interessierte und informierte Mensch ist sich darüber im Klaren, dass die Wahlkampfreden unserer Damen und Herren nichts als leere Luft sind. Denn was sie uns versprechen, ist nicht umsetzbar. Und zwar deshalb, weil es zu jedem Argument immer auch ein Gegenargument gibt. Und weil jede Person, die ein politisches Amt bekleidet, gewählt werden möchte und daher ihrer jeweiligen Zielgruppe nach dem Mund redet. Was wir vermissen, ist der gesunde Menschenverstand und die wirkliche Nähe zu den Menschen um die es geht. Denn welche Politiker/innen leben von Hartz IV, können sich eine angemessene Wohnung nicht leisten, sind trotz optimaler Ausbildung arbeitslos? Ist es jedoch ihre Schuld? Nein, denn es ist menschlich, dass eine geschenkte Macht sofort blind macht für die Schenker. Es liegt also an jedem Einzelnen, genau abzuwägen, wem er die Macht gibt, über ihn zu bestimmen. Und vor allem, nicht zu schweigen, wenn Mißbrauch statt findet. Und zwar nicht im Großen, Anonymen. Sondern im Kleinen. Im eigenen Umfeld. Aufmerksam zu sein, mutig und ruhig ansprechen, wenn etwas falsch läuft. Ruhig auch in der eigenen Familie. Und immer wieder hinterfragen, ob ich handele, wie mein Herz befiehlt. Oder nicht doch vielleicht der Partner, der Chef, der Staat.


Die Ursache von Problemen klären und auflösen! 26.03.2014

Sie haben hier die Möglichkeit, Ihr Thema entweder schon an meinem Stand mit dem Stellbrett aufzustellen und zu klären, oder während der beiden Termine nachmittags mit Stellvertretern aufzulösen. Auch ohne mir und den anderen Teilnehmern Ihr Thema zu nennen, können Sie es schnell und nachhaltig auflösen.


Das Gefühl für den eigenen Wert 18.02.2014

Die Professorin für Psychologie J. Wood hat den therapeutischen Wert von Selbstbekräftigungsaussagen und Poweraffirmationen untersucht und Folgendes festgestellt:

Selbstbewusste Menschen fühlten sich danach noch besser, waren noch leistungsfähiger.

Aber Probanten mit einem geringen Selbstwertgefühl fühlten sich danach erst richtig mies.

Dies bestätigt, was ich in meiner täglichen Arbeit mit Klient(inn)en schon vor langer Zeit festgestellt habe und im Coachingprozess berücksichtige.

Wenn ein Mensch in seiner Kindheit den Glaubenssatz gefasst hat, dass er wertlos ist, braucht es erst die Auflösung dieser Überzeugung, bevor ein Selbstbewusstseinstraining Erfolg haben kann.

Dieses Gefühl der eigenen Wertlosigkeit entsteht, wenn ein Kind von den Eltern immer wieder hört: „Das kannst du nicht“, „dafür bist zu noch zu klein“, „das schaffst du doch sowieso nicht“ usw., usf.

In meinen Familienstellen oder auch in Einzelarbeit können diese Sätze sozusagen überschrieben werden und damit wird der Weg zu einem freien, selbstbewussten Leben möglich.


Immer Nachgeben macht auf Dauer krank! 18.02.2014

Im Gegensatz zum Anschein, dass sich die Menschen heutzutage nichts mehr gefallen lassen und über ihre Rechte wohl informiert sind, stellt der amerikanische Sozialpsychologe Moriarty fest, dass die Mehrheit sich viel zu viel gefallen lässt.

Da die Wenigen, die immer auf ihr (vermeintliches) Recht pochen, jedoch lauter schreien, kommt es den Anderen so vor, als wären sie in der Überzahl.

Die meisten scheuen sich, in der Warteschlange oder im Restaurant eine Auseinandersetzung zu riskieren oder gar mit heftigen Reaktionen rechnen zu müssen. Dazu kommt unsere sogenannte „gute Erziehung“ und so überlassen wir den Unhöflichen, den Frechen, den Übergriffigen, Zudringlichen und Gedankenlosen das Feld.

Gefährlich wird dies, wenn wir damit unseren Kindern ein schlechtes Beispiel geben und diese sich gegenüber Größeren oder Erwachsenen nicht zu wehren trauen.

Niemand verlangt von uns, aggressiv zu sein oder unverschämt.

Aber was hindert uns, uns selbst die gleiche Rücksichtnahme, den gleichen Schutz zu gewähren wie den Anderen? Also offen und selbstbewusst, ruhig aber fest, unsere Rechte zu wahren?

Dieses selbstbewusste Verhalten ist mit einem gezielten Mentaltraining gar nicht so schwer zu erlernen. Wann wehren Sie sich?

 


Jammern wir wirklich "auf hohem Niveau"? Nein! 31.01.2014

 
Ja, es stimmt, dass wir nicht Hunger leiden, die meisten Menschen in Deutschland ärztlich versorgt werden (wie gut als Kassenpatient, lassen wir 'mal dahin gestellt). Aber: in der Großstadt können wir kein Holz sammeln und in unserer 2 Zimmer Wohnung ein Feuer entfachen, um uns zu wärmen. Die meisten haben keinen Gemüsegarten, um gesunde Nahrung selbst anzubauen. Und wir sind in der Stadt gnadenlos von (teurer) Energie abhängig, denn selbst kaltes Wasser bekommen wir ohne Strom nicht aus unserem Wasserhahn. Kein Wunder also, dass die Menschen der Begeisterung unserer gut bezahlten Politiker über hohe Steuereinnahmen mit Skepsis begegnen. Trotzdem bringt es niemanden weiter, in Angst vor weiterem Abstieg wie ein Kaninchen vor der Schlange auf den Bescheid der ARGE zu warten. Die eigene Stärke aktivieren, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, AGIEREN, statt reagieren, das können auch Sie! Lösen Sie sich aus der Opferrolle. Weder auf äußere Hilfe zu hoffen, noch rücksichtslos zu sein bringt Ihnen innere Zufriedenheit. Lösen Sie alte Muster und Verhaltensweisen bei sich auf und fangen Sie JETZT an, die Richtung zu ändern - hin zu Ihrem erfüllten, glücklichen, entspannten Leben. Informieren Sie sich über das systemische Familienstellen und ein gezieltes Mentaltraining.


Worte sind immer nur so stark wie Ihr Gefühl, das dahinter steht! 16.01.2014

 

Von dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stammt die Aussage:
„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“
Das gesprochene Wort macht nur etwa 7% der zwischenmenschlichen Kommunikation aus. Der Rest wird auf unbewusster Ebene wahrgenommen. Wenn Sie Angst verspüren oder sich Ihrer selbst nicht sicher sind wird das Wort NEIN vom gegenüber überhaupt nicht als Aussage wahrgenommen.
Umschreiben Sie Ihren Wunsch dann auch noch höflich: „Ich würde ja gerne, aber...“, verpufft Ihre Aussage völlig.
Lernen Sie, sich selbst wert zu schätzen, damit es auch die Anderen tun.
Lernen Sie, für sich selbst so einzustehen, sich selbst gegenüber so aufmerksam zu sein, sich selbst so zu schützen, wie Sie dies für Ihr Kind oder Ihr Tier tun.
Das Familienstellen, die Hypnose und ein gezieltes Mentaltraining helfen Ihnen dabei.


Alles soll sich verändern und dabei bleiben wie es ist? 01.01.2014

Oder: Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hin wollen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie nicht ankommen.
Oft wissen wir ganz genau, welche Erwartungen wir an uns selbst haben. Aber ist das, wonach wir so unentwegt streben denn wirklich was unsere Seele, unser Herz begehrt? Oder sind es nicht vielmehr die Ansprüche unserer Gesellschaft, unserer Eltern, Partner, Freunde, oder noch schlimmer, der Medien? Zu mir kommen Menschen, die unglücklich sind, die spüren, dass sie keine Lebensfreude mehr haben, keine Leichtigkeit. Sie sagen dann: „Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich will, ich müsste doch glücklich sein, ich habe einen liebevollen Mann, gesunde Kinder, ein schönes Haus und keine Geldsorgen.“ Und dabei stehen ihnen die Tränen in den Augen und der Schmerz und die Sehnsucht zerreißt ihnen das Herz.
Wenn Sie wirklich Veränderung wünschen, aber nicht in sich hinein schauen wollen, wenn Sie die Wunschfee erwarten oder denken, ein neues Objekt würde Ihnen Befriedigung schenken – dann vergessen Sie diesen kleinen Artikel und machen weiter wie bisher.
Sollten Sie aber bereit sein, Selbstverantwortung zu übernehmen, sich selbst lieben zu lernen, sich selbst kennen zu lernen, den wunderbaren Diamant zu entdecken, der Ihre Seele ist, Ihr wahres Selbst – dann tun Sie den ersten Schritt. Das Leben kann leicht sein, erfüllend, harmonisch und reich. Und das hat nicht das Geringste mit Job, Geld, Haus oder anderen Äußerlichkeiten zu tun!

Privat oder beruflich – sind Sie eher ein „Konfliktvermeider“? 22.12.2013

Meistens werden Konflikte als etwas Negatives angesehen. Das führt dazu, dass sich die Menschen bemühen, Streit zu vermeiden bis sie innerlich so unter Dampf stehen, dass sie, meistens dann bei vermeintlich Schwächeren, wegen einer Kleinigkeit ausrasten. Oder sich aus dies verbieten und am Ende im Burnout oder in der Depression landen.
Eines muss zunächst klar sein:
Konfliktbereitschaft und Konfliktfähigkeit ist die Voraussetzung für eine lebendige Beziehung, die sich entwickeln kann. Privat und beruflich.
Um zu lernen, wie Sie positiv und konstruktiv mit Konflikten umgehen, biete ich auch im Neuen Jahr wieder Gruppenseminare an.
Damit manche Konflikte erst gar nicht entstehen und andere sich für alle Beteiligten in eine Bereicherung der zwischenmenschlichen Beziehung verwandeln.


Keine Sorge, wenn Sie nichts spenden und keine Geschenke verteilen! 09.12.2013

Bald ist Weihnachten und die Medien überschlagen sich in dem Bemühen, uns beim „Gutsein“ zu helfen. Sozusagen die letzte Chance, auf die Frage des Weihnachtsmannes: „Hast du im vergangenen Jahr Gutes getan?“ mit einem deutlichen JA antworten zu können.
Forscher haben festgestellt, dass ein Mensch, wenn er nicht allzu lange über seine Handlung nachdenkt, instinktiv gerecht handelt. Und zwar folgt er einer sozusagen universellen Gerechtigkeit, die nichts mit den gesellschaftlichen oder politischen Vorgaben zu tun hat, denen er in seinem Umfeld (Staat) unterliegt.
Menschen können auf zwei verschiedene Arten zu einer Entscheidung kommen, schnell und intuitiv oder langsam und durchdacht.
Das Ergebnis der Forscher war eindeutig. Die schnelle, intuitive Entscheidung war immer sozial, kooperativ und vertrauensvoll. Die Menschen trafen moralische Entscheidungen aus dem Bauch heraus und konnten sie oft nicht rational rechtfertigen. Kleine Kinder bis zu ca. einem Jahr helfen und teilen umstandslos und beginnen erst danach, ihren Altruismus selektiv einzusetzen.
 
Es ist also gar nicht nötig, jetzt vor Weihnachten unbedingt noch an irgendwelche Organisationen zu spenden. Wäre es nicht schön, während des Jahres einmal einer Kassiererin im Supermarkt zuzulächeln und ein kleines Kompliment vielleicht über ihre hübschen Ohrringe zu machen, statt zu meckern, dass man viel zu lange in der Schlange stand? Oder seinem Partner einmal DANKE zu sagen, dass er uns klaglos abends die Fernbedienung überlässt? Oder zu BEMERKEN, dass die Partnerin auch mit Fältchen noch wunderschön ist und dies auch ZU SAGEN?
 
Was dies Alles mit der systemischen Arbeit zu tun hat? Nur wo Ausgleich ist, herrscht Ordnung. Nur wo Ordnung (im kosmischen, nicht im gesetzlichen Sinn) herrscht, kann Harmonie sein. Und nur wo Harmonie ist, können sich alle wohlfühlen.
Es geht also darum, etwas Gutes, was uns wiederfährt wahrzunehmen und zurückzugeben! Nur wenn der Ausgleich da ist, kann es nachhaltig wirken.
 
Aber dies gilt nicht nur für Positives! Und deshalb halte ich nichts von den Gutmenschen. In „meiner Branche“ reichlich vertreten. Sie verstehen Alles, sie entschuldigen Alles, sie sind ja soooo gut!
Und bringen dadurch Alles ins Ungleichgewicht. Sie erheben sich über ihre Mitmenschen („Ach, ich bin ja so viel besser, weiser, intelligenter als du. Ich verzeihe dir!).
Wenn das natürlich, essentielle Gefühl des Ausgleichs im negativen aus ideologischen oder religiösen Gründen missachtet wird, hat dies schlimme Folgen.
Wenn ich dagegen dem Anderen einen Ausgleich ERLAUBE , eine wieder Gutmachung, dann kann die Beziehung in Ordnung kommen, sie kann heilen.
Damit dies aber nicht in eine end- und sinnlose Rache mündet, ist Eines dabei ist eine ganz wichtig, ja, unumgänglich:
Das Böse muss etwas gnädiger ausfallen als das, was der Andere mir angetan hat!
Das Gute muss etwas mehr ausfallen als das, was ich erhalten habe!
Und Beides muss aus Liebe geschehen. Aus Liebe zum Anderen, aber vor allem aus Liebe zu mir selbst!
Nicht Berechnung darf dahinter stehen, sondern das Bewusstsein, dass wir Alle doch Eins sind in dieser Welt.


Befreiende Einstimmung auf die Adventszeit. 14.11.2013

Am 30. November von 16 bis 17:30 Uhr können Sie eine Reise in Ihr Innerstes machen, Antworten auf Ihre dringendsten Fragen finden, Ihre innere Kraft entdecken und entspannt und gestärkt in den Alltag zurück kehren. Damit Sie diesmal unbelastet von alten Themen und selbstproduziertem Stress die Advents- und Weihnachtszeit genießen können. Nähere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.


Genießen Sie Ihr Leben (auch mit Schokolade) ohne zuzunehmen: 23.10.2013

Es geht doch darum, sich zufrieden, ausgeglichen und glücklich zu fühlen im Leben, oder? Dass eine Tafel Schokolade oder 2 Gläser Wein oder ein neues, sündteures Kleidungsstück nur kurzfristig helfen, ist Allen klar. Trotzdem tappen wir immer wieder in diese Falle. Aber ab jetzt nicht mehr!

Gönnen Sie sich nachhaltigeres Glück! Mit dem richtigen Mentaltraining stellen wir fest, was Ihren Körper UND Ihre Seele dauerhaft befriedigt. Mit Hypnose werden die unerwünschten Angewohnheiten aufgelöst und Ihr ganz persönlicher Weg zu einem glücklichen, erfüllten, authentischen Leben frei gemacht.

Damit Sie diesmal die langen Abende aus vollem Herzen genießen können!

 

 


Kaum ein Erwachsener kann heute sagen: „Ich führe genau das Leben, das ich mir immer gewünscht habe und ich bin glücklich damit!“ 30.09.2013

Was befähigt einen Menschen, seine eigenen Fähigkeiten nicht nur voll zu entwickeln, sondern auch stolz darauf zu sein und sie in allen Lebenslagen anwenden zu können?
Zunächst einmal braucht es ein stabiles Gerüst. Dies ist die bedingungslose Liebe und der sichere Halt der Eltern.
Tägliche Szene auf der Strasse: Die Mutter hat es eilig, das Kind entdeckt gerade so viele Wunder, ein Stöckchen, einen Stein.
„Wenn du jetzt nicht kommst, gehe ich!“ Und sie entfernt sich langsam.
Was geschieht hier? Die Mutter ist hilflos, überfordert und sieht ihr kleines Kind als so übermächtigen Gegner, dass sie zum letzten Mittel greift, sie tut so, als ob sie ihr eigenes Kind allein auf der Strasse zurück lässt.
Das Kind, das nicht aus Bosheit stehen bleibt, sondern weil es das Wunder eines Steines höher bewertet, als die Zeit, lernt „wenn ich nicht gehorsam bin, verlässt mich der einzige Mensch, dem ich bedingungslos vertraue, der mich schützen und lieben sollte.
Eine kleine Episode, die jedoch das restliche Leben dieses Kindes prägen wird.
Es gibt keine Liebe, die größer und wichtiger ist als das „schnell-schnell Einkaufen“.
Es gibt keine Wertschätzung des für mich wichtigsten Menschen auf Erden für das, was für mich wichtig ist.
Die Mutter ist nicht so stark und allmächtig, wie ich dachte, weil sie sich vor dem Zeitdruck so einschüchtern lässt, dass sie selbst die Befindlichkeit ihres Kindes dafür opfert.
Nein, es sind keine Kleinigkeiten, nein, es ist nicht unwichtig, was der Erwachsene so oberflächlich und unreflektiert täglich, ja minütlich, von sich gibt.
Es prägt ihn selbst und seine Kinder.
Wie sollen unsere Kinder sich zu selbstbewussten freien Menschen entwickeln, wenn wir selbst unterwürfig und unfrei sind. Und unsere Kinder daran hindern, diese Eigenschaften zu entwickeln und ─ ja, sie uns neu zu lehren!
 
Der erste Schritt dazu ist, ehrlich mit uns selbst umzugehen. Und zu erkennen, dass wir uns manipulieren lassen. Von den Mitmenschen, vom Partner, von Arbeitgeber, vom Staat. Wie haben wir da den Anspruch, glücklich zu werden? Ach so, wir denken, die Anderen werden uns glücklich machen...
Das funktioniert nicht! Wenn Sie immer noch glauben oder hoffen, irgendein anderer Mensch wäre in der Lage, Sie glücklich zu machen, rückt dieses Glück für Sie in immer weitere Ferne. Nein, da müssen Sie schon selbst daran arbeiten!


Systemische Aufstellungen für Schüler und Studenten 03.09.2013

www.Familienstellen-Duisburg.de


Wir errechnen ständig unseren IST Kontostand, nämlich unseren aktuellen Wert. 16.08.2013

Aber wer bestimmt, ob unser Konto ins Plus oder Minus geht?
Der Bruder war immer besser in der Schule, die zarte Schwester wurde mehr geliebt, unser Lebenstraum hat sich nicht erfüllt, der Nachbar hat das größere Auto.
Kaum ein Mensch macht sich bewusst, dass die Ursprünge eines Menschenwertes ein konkretes wirtschaftliches und/oder politisches Ziel haben.
Der Kirche ist daran gelegen, uns ständig auf unsere Fehler und Sünden hinzuweisen, damit hält sie uns am Gängelband.
Irrigerweise wird im Calvinismus wirtschaftlicher Wohlstand als Kennzeichen der „Erwählten“ gesehen.
Auch dem Staat nützt es natürlich, seine Bürger zu immer mehr Streben nach finanziell messbarem Erfolg anzuhalten.
Inzwischen hat sich diese Sichtweise verselbständigt. Statussymbole ersetzen Herzensbildung.
Das Urteil fällt ebenso rasch wie einseitig.
Neueste Studien zeigen, dass in unseren Schulen Kinder mit ausländischem Nachnamen in der Regel schlechtere Noten erhalten.
Die einschlägigen Medien informieren uns täglich darüber, dass Promis, die sich selbst inszenieren können, mehr Auftritte haben.
Auf der anderen Seite genügt nach jahrelangen Siegen oft ein einziges verlorenes Spiel, dass der hoch gelobte Trainer unfähig ist und gehen muss.
Paradox, nicht wahr?
Hinterfragen Sie einmal Ihr Wertesystem.
Martha Meier = 2 Kinder ( + 50)
                          Hochschulabschluss ( + 68)
                          geschieden (- 40)
                          ist im Elternbeirat ( + 30)
                          hat Übergewicht ( - 70)
                          kleidet sich gut ( + 17)
                          sagt auch ‚mal ihre Meinung ( - 40)
                          = ?????
 
Das stetige Streben nach „mehr Wert“ macht den Menschen krank, denn er kann dieses hoch gesteckte Ziel niemals erreichen.
Ein erfülltes und (physisch und psychisch) gesundes Leben kann nur führen, wem die SELBSTAKZEPTANZ gelingt.
Motto: Ich bin wertvoll, weil ich existiere! Ich bin ein uneingeschränkt wertvoller Mensch aus einem einzigen Grund: WEIL ICH LEBE!
 


Es gibt 2 Möglichkeiten, Urlaub zu machen. 20.07.2013

Die 1.: Sie planen Alles bis ins kleinste Detail, schreiben Listen, was jedes einzelne Mitglied Ihrer Familie mit nehmen muss, einschließlich Sonnencreme und Heftpflaster. Sie organisieren Nachbarn zum Blumen gießen, Post aus dem Briefkasten holen, Katze füttern. Sie putzen die Wohnung (man kann doch nicht fahren, wenn noch irgendwo ein Staubkörnchen liegt), gehen noch schnell zum Friseur und zur Kosmetikerin und kaufen einen sündhaft teuren Badeanzug.

Sie beginnen die Reise mit Nerven am Anschlag. Kommt es dann zum Stau, ist die  Ferienwohnung nicht wie erwartet oder gar (Hilfe!!!) das Wetter am Urlaubsort schlecht – rasten Sie aus, die Stimmung ist verdorben, die Familie genervt und überhaupt – Sie müssen wieder einmal Alles alleine machen und Keiner versteht Sie!

Die 2. Möglichkeit (beobachten Sie Ihre Kinder, vielleicht auch Ihren Mann):

Schon der Gedanke an die Reise zaubert ein Lächeln in ihre Gesichter. In den Koffer kommt, was man 5 Minuten vor Abreise eben so in die Finger bekommt (Badehosen gibt’s auch am Urlaubsort, vermutlich sogar billiger, Sonnencreme auch, Heftpflaster sowieso). Und, das Wichtigste, die einzige Erwartung ist: Spaß haben, in den Tag hinein leben, die Sonne genießen, oder auch den Regen, schauen, riechen, spüren. Sich überraschen lassen von Neuem aber auch von Vertrautem, das sich anders anfühlt.

Wählen Sie selbst, was Urlaub für Sie bedeutet und wie Sie ihn (er)leben wollen.


Ein Komplettprogramm für Ihre wahrhaft ganzheitliche Gesundheit. 27.06.2013

 

Ganzheitlich heißt nicht nur, die Psyche mit einzubinden in den Heilungsprozess. Es bedeutet, IHREM Körper das zu geben, was er wirklich benötigt. Denn was Ihrem Nachbarn gut tut, ist vielleicht für Sie genau das Falsche. Ganzheiltich heißt auch, das Zusammenwirken von verschiedenen Lebensmitteln zu beachten. (Warum zum Beispiel Tomaten mit Mozzarella für einen übersäuerten Organismus schädlich sind.) Ganzheitlich bedeutet, alte Muster, Verhaltensweisen, Glaubenssätze aufzulösen. Zu wissen, wonach Ihre Seele hungert, wenn Sie Ihren Körper füttern. Es bedeutet, dass nicht der Verzicht schlank macht, sondern das Genießen. Dass ein gnadenlos durch gezogenes Diätprogramm (wie in zahlreichen Fernsehsendungen propagiert) Ihren Körper, Ihre Psyche, und Ihre Seele vergewaltigt. Ganzheitlich heißt auch, Freude und Spass zu haben, vielleicht am Kochen, vielleicht aber auch am Nichtkochen. Und trotzdem, oder gerade deswegen, Alles zuzuführen, was wir für Gesundheit und Wohlbefinden benötigen und auch Alles, was schädliche Stoffe (wenn wir eben gerade diese genießen wollen) sofort wieder ausleitet. Ohne künstliche Zusätze, ohne Chemie.

Es geht auch um eine natürliche Lebensform, ein Leben, das dem Einzelnen entspricht. Deshalb ist die Umstellung ein längerer Prozess, von mir begleitet durch wöchentliche Gruppenabende, Einzelgesprächen und Hypnosesitzungen.

Informieren Sie sich in meinen kostenlosen Vorträgen.


20.06.2013


Was bedeutet es, wenn Sie als Kind Dornröschen geliebt und Aschenputtel gehasst haben? 17.05.2013

Nun gut, so simpel ist es nicht. Aber Ihre Kindheitsgefühle, die verschiedenen Märchen in Ihnen auslösten, enthalten verborgene Botschaften über Ihre Situation in der Familie und das Verhaltensmuster, das sich daraus entwickelt hat.
Eine wunderbare Möglichkeit, gemeinsam mit der ganzen Familie etwas zu unternehmen und dabei spielerisch den eigenen, tief in der Seele verborgenen Geschehnissen und Erfahrungen auf den Grund zu kommen, bietet sich dieses Jahr. Vor 200 Jahren erschien die erste Ausgabe der Grimm'schen Märchen. In Hessen, entlang der Deutschen Märchenstrasse finden das ganze Jahr über Ausstellungen, Konzerte und Feste statt.
Spüren Sie in sich hinein, welche Märchen Sie besonders ansprechen, an Ihre Kindheit erinnern oder welche Sie heute noch als unangenehm empfinden.
Machen Sie sich Notizen und schreiben Sie mir dazu eine Mail. Gemeinsam gehen wir dann auf Spurensuche, welche Kindheitserfahrungen noch heute Ihr Leben beeinflussen.


Heißt Tierliebe: "ich liebe Hunde, hasse Wespen, liebe Katzen, hasse Spinnen?" 07.05.2013

 
Der Tiergnadenhof Duisburg e.V. teilt sich in 2 Standorte, die ca. 200 Meter auseinander liegen.
Der eine Standort: sehr gepflegt, sauber, Pferde werden sehr gut ver- und umsorgt. Auch den Katzen geht es gut, die Menschen sind freundlich, die Umgebung ländlich romantisch.
Überquert man aber die Strasse, kommt man ins Gnadenhof „Ghetto“. Platz ist ausreichend da, keine Frage. Aber: zerfallene Hütten, ein uralter Wohnwagen mit zerbrochener Fensterscheibe, innen schmutzig und schimmlig (aus gesundheitlichen Gründen daher am Besten nicht betreten).
Auf der Weide Schafe, deren Wolle verfilzt und viel zu lang ist. Dass sie noch nicht geschoren wurden zeigt, dass es hier wohl mit der Tierliebe nicht so weit her ist. Gestern war ein warmer, schwüler Tag, die Schafe bewegten sich schwerfällig, auch weil ihnen dicke Klumpen verfilzter Wolle immer wieder unter die Hufe gerieten.
Die Ziegen sind lieb und es scheint ihnen gut zu gehen. Sie reiben sich an zerbrochener Plastikverkleidung.
Ein umherziehender Mann kümmert sich zur Zeit um diese Tiere, dafür darf er in einer der zerfallenen Hütten schlafen. Er will allerdings in den nächsten Tagen weiter ziehen. Ich will gar nicht daran danken, wie es dann dort aussieht.
Es leben dort außerdem einige Rattenfamilien.
So – ich höre schon den Aufschrei! Sie sind vermutlich auch ein Mensch, der sich tierlieb nennt, aber diese Liebe nur bestimmten Tieren zuteil werden lässt.
Katzen ja – Ratten nein, Marienkäfer ja – Mücken und Wespen nein...
Hier werde ich jetzt einmal ganz deutlich. Wer sich tierlieb nennt, liebt ALLE Tiere.
Ratten sind liebe, scheue Tiere, die täglich nach Nahrung suchen müssen, wie alle frei lebenden Tiere. Auch übertragen sie nicht mehr Krankheiten als der Mensch. Und wenn der Mensch gesund und mit der Natur verbunden lebt, hat er ein genügend starkes Immunsystem.
Aber natürlich sollten Ratten nicht zusammen mit Haustieren und Menschen leben. Das sollte der Löwe übrigens auch nicht J
Sie leben dort, weil sich die so tierlieben Menschen nicht um genügend Sauberkeit bemühen. Doch, doch, ich weiß, wie viel Arbeit dies macht und wie viel Geld dies kostet. Ich habe jahrelang im Tierheim gearbeitet und einige Monate auf Gut Aiderbichl. Dort übrigens bekommen alle Tiere nicht nur saubere Ställe und einwandfreies Fressen, sondern auch genügend Liebe und Zuwendung.
Die Gnadenhofinhaber in Duisburg werden vermutlich Gift streuen, um die Ratten umzubringen. Da kann ich nur sagen: Wahre Tierliebe sieht anders aus!


Warum es so schwer ist, klar und präzise zu wünschen. 23.04.2013

Es scheint kein Problem zu sein, sich einen freien Parkplatz direkt vor der Haustüre zu manifestieren. Alle sagen, dass dies so gut wie immer funktioniert. Warum? Weil wir uns „wenn wir ankommen einen freien Parkplatz für unser Auto direkt vor der Haustüre“ wünschen.
Wenn ich aber meine Klient(inn)en frage, was sie sich für sich wünschen, kommen Antworten wie:
Ich möchte meinen Traummann treffen,
ich will gesund sein,
ich will viel Geld verdienen usw.
Was ist bei diesen Wünschen anders?
„Ich möchte“ heißt, dass ich mir den Wunsch wünsche und wie genau sieht „mein Traummann“ aus? Dass ich diesen „treffe“ bedeutet genau dies: ich treffe ihn (auf der Strasse kreuzen sich unsere Wege? Auf einer Schulung plaudere ich 5 Minuten mit ihm?)
Sie sehen, der Wunsch ist viel zu ungenau und vage.
„Ich will gesund sein“ heißt, dass ich den Willen habe, nicht, dass „ich gesund BIN“.
„Ich will viel Geld verdienen“ bedeutet übersetzt: Der Wille besteht. Wie viel ist „viel“? „Verdienen“ bedeutet, ich bin es wert, aber erhalte ich es auch???
Also, mit so ungenauen Aussagen kann das nichts werden!
Überlegen Sie, seien Sie detailliert und konkret, achten Sie darauf, dass es wirklich IHR Wunsch ist und nicht ein gesellschaftliches Muster („mit einem geliebten Menschen eine wunderbare Beziehung zu führen“, bedeutet nicht unbedingt, dass es sich um eine Liebesbeziehung handelt, dieser Mensch eine anderes Geschlecht hat, man dazu verheiratet sein muss und, und, und...).
Bestellen Sie so, als ob sich der Wunsch schon erfüllt hätte (Ich habe monatlich 500 Euro mehr zur Verfügung!) und, vor Allem: Geben Sie sich die Erlaubnis, in Fülle zu leben!
 


Schmerzfrei sein, aber das Leiden behalten – Glücklich sein, sich aber nicht verändern... 12.04.2013

Ja, ich gebe zu, ich werde bei diesem Thema leicht ungeduldig, um nicht zu sagen, ärgerlich. Warum? Weil viele Menschen mich ansprechen und über ihre Situation wirklich unglücklich sind. Ich spüre die innere Zerrissenheit, die Trauer, die Verletztheit, das Leid, den Schmerz.
Und es geht mir sehr nahe, dass so wunderbare Menschen, mit unendlich vielen Fähigkeiten und Möglichkeiten, nicht in Glück und Fülle leben können.
Da ich nicht nur meine Arbeit schon sehr lange mache, sondern auch selbst durch viele leidvolle Erfahrungen gegangen bin, weiß ich, dass JEDER MENSCH die Fähigkeit hat, sich so zu verändern, dass er unter den gegebenen Umständen ein gesundes, glückliches, erfülltes Leben führen kann. Ich weiß aber auch, dass es dafür keine Spritze und keine schnelle Hypnose gibt. Der Weg führt über Verantwortung und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Es ist ein längerer Veränderungsprozess, der mit Eigenliebe und Loslassen zu tun hat. Mit dem Auflösen alter Muster und Verstrickungen und mit der bewussten Entscheidung, Vergangenes ad acta zu legen und endlich die eigenen Potentiale zu entwickeln und zu nutzen.
Für jeden Menschen ist dies möglich!
Und da höre ich immer wieder:
Ach, genau an dem Tag habe ich schon etwas anderes vor.
Doch, doch, ich will etwas ändern, aber gerade jetzt geht es nicht, weil...
Ja, aber....
Ach nein, das ist mir zu teuer.
Ich würde ja, aber mein Mann (wahlweise: mein Freund, mein Arbeitgeber, meine Kinder, meine Schwiegermutter...)...
Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Wenn der Mann / die Frau Ihres Lebens Sie um ein Date bitten würde oder Sie ein langes Formular ausfüllen müssten, um den Lottogewinn zu erhalten – würden Sie dann auch all diese Ausreden anbringen???
Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Aber ich weiß auch, dass es für jeden Menschen möglich ist.
Und deshalb werde ich eben ungeduldig oder ärgerlich, wenn jemand sich beklagt und will, dass sich etwas verändert, aber dabei Alles bleibt wie es ist.

 

 

 


Kleine Meditationen, Fantasiereisen und individuelle Matrixanwendungen 13.02.2013

"Jetzt ist der Zeitpunkt der Veränderung". Das am Quantenheilung -Erlebnisnachmittag vermittelte und angewandte Wissen basiert auf der modernen Quantenphysik und uralten Weisheiten verschiedenster Herkunft. Viele Menschen kamen schon in den Genuss, die transformierenden Energien zu spüren und zu erfahren. An diesem Nachmittag werden auch Sie diese wunderbare Energie erleben. Des Weiteren können Sie Ihre speziellen Themen einbringen, die Sie auf Ihrem Lebensweg immer wieder daran hindern, Zufriedenheit und Lebensfreude zu leben. Die Erlebnisnachmittage finden in kleinen Gruppen von maximal 8 Teilnehmern statt, so haben wir die Möglichkeit, auf Ihre Themen und Fragen individuell einzugehen. Die Anzahl der Teilnehmer entscheidet über die Dauer eines Erlebnisnachmittages, diese liegt bei ca. drei Stunden. Im Laufe des Nachmittages werden ALLE Gäste individuell betreut. Sie erhalten die jeweils spezifischen Anwendungen für Ihre ganz persönlichen Themen, die Sie keinesfalls offen in der Gruppe nennen müssen. Lassen Sie sich von dieser wundervollen energetischen Arbeit berühren und seien Sie schon jetzt gespannt, mit welchen positiven Veränderungen Sie noch am selben Abend als “anderer Mensch” nach Hause zurück kehren. Matrix zu erleben macht viel Spaß und hilft Ihnen außerdem, eine andere Seite Ihres Bewusstseins zu erfahren. Gastdozent an diesem Nachmittag ist der irische Musiker und Matrix Coach William Gordon. Zwischen den einzelnen Anwendungen (die in einem separaten Raum stattfinden) entspannen Sie mit Evi Rumann in kleinen Meditationen und Phantasiereisen. Bitte unbedingt vorher anmelden! Rechtlicher Hinweis: Methoden zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung beim Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker. Es werden keinerlei Diagnosen gestellt, Therapieempfehlungen oder Heilversprechungen gegeben. (BVerfG 1BVR 784/03 vom 2.3.2004)


Die neue Strategie des Erfolgs im Neuen Zeitalter 13.02.2013

Fachliches Wissen und hoher Arbeitseinsatz genügen heute nicht mehr, um beruflich erfolgreich zu sein. Den meisten Frauen, die sich in den letzten Jahren selbständig gemacht haben, gelingt es immer noch nicht, mit ihrer Tätigkeit finanziell unabhängig zu sein.
Und auch im Angestelltenverhältnis lässt der lang ersehnte Karrieresprung auf sich warten.
Die gute Nachricht ist: das eher männliche Prinzip des Ellbogeneinsatzes, den Blick starr auf den maximalen Gewinn mit minimalem Einsatz gerichtet, funktioniert nicht mehr.
Inzwischen haben auch die Großunternehmen zu kämpfen. Dies zeigt, dass die immer noch gelehrte BWL in diesem neuen Zeitalter ein Auslaufmodell ist.
Die innovative Strategie des beruflichen Erfolges funktioniert für Selbständige und Angestellte gleichermaßen, nämlich überall dort, wo Menschen mit- und füreinander arbeiten. Und Frauen haben hier einen wesentlichen Vorteil, denn ihnen wurden die dafür erforderlichen Qualitäten sozusagen in die Wiege gelegt. Empathie und eine bestimmte Grundeinstellung zum Menschen um den es ja geht – nicht nur um Zahlen. Ein respektvoller Umgangston, aktives Zuhören, dies Alles bewirkt inzwischen mehr als eine einstudierte Vertretermentalität. In monatlichen Gesprächsrunden erkennen die Teilnehmerinnen die Struktur ihrer Persönlichkeit, reaktivieren ihre inneren Ressourcen und erarbeiten ihr ganz individuelles Erfolgsrezept.
Während dieses Prozesses werden alte Muster und Verhaltensweisen hinterfragt und aufgelöst. Nachhaltige Veränderung braucht Zeit, wird aber durch kleine Verbesserungsschritte sicht- und spürbar.    Mentaltrainerin und Frauencoach Evi Rumann leitet dieses Erfolgseminar.


Sie haben ein ganz persönliches Problem oder Thema, das Sie schon länger beschäftigt? 29.01.2013

Dann genießen Sie einen (ent)spannenden Nachmittag und lernen Sie die Wirkung der Quantenheilung kennen. Informationen unter "Veranstaltungen".


Oder ist Ihre Beziehung im Alltag stecken geblieben? Oder suchen Sie immer noch die/den Richtige/n? 04.01.2013

Was hält Sie davon ab, eine erfüllende, bereichernde, harmonische Beziehung zu führen, in der Beide frei sein können, sich weiter zu entwickeln und trotzdem liebevoll geborgen zu sein?

Hören Sie auf, Ihr Glück im Anderen zu suchen und erkennen Sie zunächst einmal sich selbst. Mit welchen Altlasten gehen Sie in eine Beziehung? Welche Muster, welche Rollenbilder haben Sie von Ihren Eltern übernommen? Was halten Sie von sich selbst? Wie genau sieht den der traumpartner / die Traumpartnerin aus? Was erwarten Sie sich von einer Partnerschaft? Und was konkret sind Sie bereit, dafür zu tun?

Eines vorweg: ich habe keine Wundertüte, die perfekte Beziehung entsteht nicht in einem Gespräch. Sie müssen schon bereit sein, an sich zu arbeiten und Veränderungen zuzulassen. Stück für Stück erkennen Sie sich selbst, diesen einzigartigen Menschen, der Sie im Innnersten wirklich sind. Sie werden sich selbst Lieben und wertschätzen. Und dann steht einer lebendigen, liebevollen Partnerschaft (ob mit Ihrem jetzigen Partner oder einem neuen) nichts mehr im Wege.

Informieren Sie sich unverbindlich bei mir per Mail: er@evi-rumann.de oder telefonisch: 0203 860 57 44


Jeder Moment ist ein Stück deines Lebens. 29.12.2012

Was immer du jetzt gerade tust, aha, du liest diesen kleinen Artikel, du gießt dir Kaffee ein, du raffst Schlüssel und Tasche zusammen, du musst weiter, die Anderen warten schon, wieder zu spät, noch so viel zu tun.....

Halte an! Jetzt sofort! Die Hand halb erhoben, das Bein zum nächsten Schritt ausgestreckt. Halte an!

Atme ein Mal ganz tief in deinen Bauch hinein, ganz bewusst. So dass dein Bauch sich nach vorne wölbt, sich füllt mit frischem Sauerstoff. Atme aus. Ganz bewusst, weiter, noch weiter. Bis dein Körper ganz leer ist. Spüre!

So, und jetzt kannst du weiter rennen.

Du hast den gegenwärtigen Moment berührt. Du hast dein wahres Selbst berührt. Für einen Augenblick.


Wir werden das sicher öfter einmal wiederholen, 17.12.2012

vielleicht im Frühjahr.

Jetzt wünsche ich Allen besinnliche, harmonische Weihnachtstage und kindliche Neugier auf das Neue Jahr 2013, das uns viel Überraschendes zu bieten hat. Ich selbst stehe natürlich auch zwischen den Feiertagen gerne für Beratung und Hilfe zur Verfügung.


Der 3. Advent ist der Tag der Vorbereitung auf das, was kommt. 11.12.2012

Und genau das ist mein Motto für diesen Tag. Wir stehen schon mit einem Fuss im neuen Zeitalter. Überholte, hindernde Muster und Verhaltensweisen wollen endgültig aufgedeckt und abgelegt werden. Versteckte und vergessene Fähigkeiten verbinden sich mit neu Erlerntem. Und endlich, endlich können wir unseren neuen Weg beschreiten für ein Leben in Fülle und Zufriedenheit.
Wie dieser letzte, befreiende Schritt getan werden kann, ist Thema am 3. Advent in meinen Räumen.
Für Kaffee, Tee und kleinen Leckereien ist gesorgt, ein kleiner Obolus dafür wird natürlich gerne genommen.


Bereit sein für das Neue Zeitalter heißt, vom Toten Pferd endlich abzusteigen. 29.11.2012

Nein, am 21.12. geht die Welt nicht unter. Wir befinden uns schon lange auf einem anderen Weg. Weg vom Materialismus, vom Überlebenskampf „Jeder gegen Jeden“ und hin zu einer geistig höheren Lebensform. Wir wissen, dass nicht Alles begreifbar ist, was wirkt.
Jeder Mensch spürt zur Zeit, dass er nicht erfüllt und glücklich ist, sondern überfordert und hilflos. Auch unklare körperliche Beschwerden machen uns das Leben schwer.
Diejenigen, die sich schon länger damit beschäftigt haben, wissen auch: es gilt, alte, überholte Muster los zu lassen.
Da wir auf diesen Muster aber unser gesamtes Leben aufgebaut haben, sie sozusagen unsere Grundfeste sind, bedeutet los lassen bildlich gesehen, diese Basis einzureißen, weil sie auf falschen Vorannahmen beruht.
Das macht Angst und wir wehren uns mit Zähnen und Klauen.
Wir versuchen also, das tote Pferd wieder zu beleben und verausgaben hierfür unsere ganze Energie.
Auch unsere Damen und Herren Politiker versuchen das Gleiche.
Wir haben unsere Gesellschaft auf Illusionen aufgebaut. Nur als kleines Beispiel, auf immer größeren Schulden.
Dies spielte keine Rolle, so lange alle an die gleiche Illusion glaubten, es hätte noch ewig so weiter gehen können.
Erst als Illusion mit Realität verwechselt wurde und die Rückzahlung gefordert wurde, fing das Fundament an zu bröckeln.
Statt dieses aber zu erkennen und an einer gesunden, tragfähigen Basis zu bauen, versucht man mit Heftpflaster (Zusatzrente, Betreuungsgeld...) die morschen, untauglich gewordenen Grundfeste zu kitten.
Und auch der Einzelne versucht an allen Ecken und Enden zu reparieren. Dies hat nun Jahre lang funktioniert. Aber jetzt nicht mehr.
Wir können den Deckel nicht mehr zu drücken, auch, weil uns inzwischen die Kraft fehlt.
Es gibt nur einen Weg: Die Befreiung.
Ein Mal wirklich hin sehen. Unsere Glaubenssätze, übernommene Muster unserer Eltern, Verstrickungen mit früheren Partnern, verschwiegene Konflikte noch ein einziges Mal anschauen und dann – los lassen.
Und frei sein, nicht fallen, sondern fliegen!
Eine Möglichkeit wäre unser Wochenendseminar.


Wenn ich einmal dement werde... 05.11.2012

Wenn ich einmal dement werde...
...soll mein Leben einfach und übersichtlich sein. Es soll so sein, dass ich jeden Tag das Gleiche mache – jeden Tag zur gleichen Zeit.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...sprich bitte ruhig mit mir und ohne ungeduldig zu werden. Ich lebe eine andere Zeit als du und deine Zeitrechnung macht mir Angst.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...und Panik bekomme – dann bestimmt, weil ich zwei Dinge gleichzeitig denken soll.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...und einmal schimpfe, dann gehe einen Schritt zurück, damit ich spüre, dass ich gehört werde und immer noch Eindruck machen kann.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber noch gut mit den Fingern.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...gelten für mich vielleicht deine gesellschaftlichen Regeln nicht mehr. Das heißt nicht, dass ich schlechter bin und mich ändern muss. Vielleicht könntest du deine Regeln einmal hinterfragen?
 
Wenn ich einmal dement werde...
...bin ich leicht zu beruhigen. Nicht mit Worten, sondern indem du neben mir sitzt und meine Hand hältst.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...verstehst du mich vielleicht nicht, so wie ich dich nicht verstehe. Sprich mit leiser Stimme und sieh in mein Herz – dann verstehe ich dich am Besten – und du mich auch.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...sieh mich an, bevor du mit mir sprichst. Oft vergesse ich. Das Abstrakte und schwach Formulierte verstehe ich nicht. Hilf mir, zu spüren, wovon du sprichst.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...möchte ich Musik von damals hören, doch ich habe vergessen, welche. Erinnere du dich, lass sie uns gemeinsam hören. Oder lass uns zusammen alte Lieder von damals singen.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...denke daran, dass ich Vieles nicht verstehe, doch mehr als du manchmal denkst.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...bin ich immer noch ein Mensch, wenn auch vielleicht nicht mehr der, den du kanntest oder willst. Behandle mich nicht wie eine lästige, störende Sache.
 
Wenn ich einmal dement werde...
...funktioniere ich nicht mehr so, wie die Gesellschaft oder du Euch das vorstellt. Aber ist das so schlimm?
 
Wenn ich einmal dement werde...
...könntest du mich vielleicht einfach als menschliches Wesen von Herz zu Herz lieben?


Distanz oder Nähe – Liebe oder Hass? Oder Beides? 01.11.2012

Wie sehr die Gefühle der Mutter das Kind schon in ihrem Bauch beeinflussen, weiß man erst heute. In meinen pränatalen Aufstellungen wird dies oft deutlich. Eine Minute der Gedanke: “Ich will doch noch gar kein Kind!“ kann sich auf das lebenslange Verhalten eines Menschen auswirken. Selbst wenn die Mutter sich die restlichen 8 Monate auf ihr Kind freut.
Die verlassene Mutter, die Trost in der Nähe ihres Kindes sucht, prägt meistens das zukünftige Verhalten eines Menschen.
Das ständige vorwurfsvolle Einfordern von mehr Aufmerksamkeit ruft Wut bei der Tochter, beim Sohn hervor. Und gleichzeitig ein tiefes Schuldgefühl. Eine zerstörerische emotionale Mischung.
Nur selten verläuft das Verhältnis zur eigenen Mutter problemlos. Es können schlimme Dinge auch zwischen Mutter und Kind geschehen. Und meistens finden Kinder mit diesen Traumata keinen Rückhalt in der Gesellschaft. Gefühlskälte, Minderwertigkeitsgefühle, Schuld und Scham, bleiben zurück.
Es ist an der Zeit, diese Verstrickungen, diese teils unbewussten ambivalenten Gefühle zu klären und aufzulösen.
In der Einzel- oder der Gruppenarbeit, in Gesprächen, der systemischen Familienaufstellung, pränatalen Aufstellung oder Hypnose.
Sprechen Sie mich darauf an.


24.10.2012


Endlich befreit von alter Last Ihr volles Leben spüren. 16.10.2012

Ein ganz intensives Wochenende, um sich selbst wieder richtig erfahren und alte Verletzungen verarbeiten zu können. Bringen Sie Ihre inneren Fähigkeiten kraftvoll ans Licht für ein künftiges Leben in Fülle.

Wenn Sie mögen, bringen Sie bitte ein Foto aus Ihrer frühen Kindheit oder Ihr altes Stofftier mit.


Schamanische Trommelreise zum 3. Oktober 01.10.2012

Von 19 bis 21 Uhr reisen Sie spielerisch in unbekannte Welten, treffen Ihr Krafttier, finden Antworten auf viele ungelöste Fragen Ihres Lebens und schöpfen neue Kraft.

Akademie für energetisches Heilen in Duisburg-Neudorf, Sternbuschweg 41B (Innenhof, Parken dort möglich).

Teilnahmegebühr 5 Euro


Was, wenn man von uns verlangte, jetzt sofort das Nachwachsen von Haaren und Nägeln einzustellen? 24.09.2012

Das scheint Ihnen extrem? Sie sagen: „Aber das ist doch etwas ganz Anderes!“?
Nein, ist es nicht!
Sind Sie nicht begeistert, wenn Ihr Baby nach ca. 3 Monaten zum ersten Mal das Köpfchen alleine heben und halten kann?
Und beobachten entzückt die ersten Steh- und Gehversuche, wenn Ihr Kind den ersten Geburtstag feiert?
Die Entwicklung des Kindes unterscheiden wir in Motorik, Spracherwerb und Sozialverhalten.
Entwicklung geschieht nicht, indem wir etwas nicht tun, sondern, indem wir üben, scheitern, weiter machen und lernen.
Erwiesenermaßen lernt der Mensch am leichtesten durch Erfolgserlebnisse.
Kinder haben noch natürliche Reflexe, sie haben Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Um Muskeln bilden zu können, um Sehnen und Bänder biegsam und elastisch zu halten und zu entwickeln, muss das Kind sich bewegen, und zwar so oft wie möglich.
Wenn wir also verlangen, dass das Kind still sitzt, handeln wir wider die Natur, wir verhindern das notwendige Üben der Motorik.
 
Aber ein Kind lernt natürlich auch, still und aufmerksam zu sein. Wie? Durch Erfolgserlebnisse!
In unserer heutigen hektischen Zeit, wo es nicht um Bewegung, sondern vielmehr um Leistung geht, sind Kinder hilflos den Erwartungen der Erwachsenen ausgeliefert.
 
Und hier hilft eine gezielte Entspannung. Entspannung, die speziell auf die Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten ist. Auf den Bewegungsdrang, aber auch auf das wunderbare, genussvolle Gefühl der Stille, der Aufmerksamkeit für den eigenen Körper, das eigene Ich.
 
Wir wollen aus unseren Kindern glückliche Erwachsene machen? Dann ermöglichen wir nicht nur den Reitunterricht, sondern auch das Gespür für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse.


Geben Sie nicht Ihrem Körper Nahrung, wenn Ihre Seele Hunger hat! 10.09.2012

Natürlich können Sie weiterhin immer neue Diäten ausprobieren oder für den Rest Ihres Lebens Kalorien zählen und dabei frustriert, unglücklich und verkrampft werden.
Aber Essen ist Leben, ist Genuss, soll Freude machen.
Jeder kennt die angenehmen Emotionen, wenn etwas Leckeres unsere Geschmacksnerven umschmeichelt. Kohlehydrate geben sofort eine große Menge Energie, die unter Anderem in unserem Gehirn Glücksstoffe frei setzt. Leider sind Kohlehydrate wie Papier, mit dem wir Feuer entzünden. Sofort brennbar, aber rasch verglüht. Deshalb müssen wir dann immer weiter Papier (sprich Kohlehydrate) zuführen, um den Energielevel zu halten. Langsam „entflammbare“ Nahrungsmittel geben Energie über viele Stunden hinweg ab, wir fühlen uns satt und ausgeglichen, sie haben aber keine „emotionale“ Wirkung, keine Glückshormone, kein Geborgenheitsgefühl, kein Trost.  
Es ist daher an der Zeit, sich einmal liebevoll mit Ihrem „Seelenhunger“ auseinander zu setzen.
Die meisten Menschen haben sehr sensible Antennen für das Befinden des Anderen. Wenn es aber um eigene, verdrängte Gefühle geht, haben sie eine regelrechte Mauer um sich herum aufgebaut. Da ist dann professionelle Hilfe gefragt.
Es gilt, sich selbst gegenüber absolut ehrlich zu sein, achtsam zu werden auf die Emotionen vor, während und nach dem Essen. Das wahre Bedürfnis zu erkennen, anzunehmen und Strategien zu entwickeln, es mit anderen Mitteln als mit Schokolade zu stillen.
Hier geht es nicht um kurzfristige Gewichtsabnahme. Es geht darum, sich selbst zu erkennen und ein ausgeglichener, zufriedener Mensch zu werden und sich vor allen Dingen liebevoll anzunehmen. Wenn also nicht der belehrende Zeigefinger, sondern empathische Fürsorge für die eigene Seele und den eigenen Körper Ihren Alltag begleitet, sind Pfunde kein Thema mehr.


Altes los lassen - Veränderung - Neuanfang... Ja, wenn es nur so einfach wäre! 10.09.2012

Nur wenn man Altes los lässt, macht man Platz für neue, spannende, bereichernde Erfahrungen. Ja, das stimmt schon, aber...
Kinder können das perfekt. Sie sind ständig neugierig und wissbegierig, wollen neue Erfahrungen machen und haben kein Problem damit, ein über Jahre heiß geliebtes Spielzeug von jetzt auf gleich nie mehr wieder anzusehen. Warum? Weil das Neue so viel aufregender ist. Auch lassen Kinder sich nicht entmutigen, wenn sie Neues ausprobieren und das nicht gleich klappt. Wir alle waren so, hätten wir sonst jemals laufen gelernt? Wie oft sind wir hin gefallen und wieder aufgestanden.
Wenn wir älter werden, versuchen wir etwas Neues und wenn dies nicht gleich super läuft, geben wir auf („Ich wusste ja, dass ich das nicht kann!“, „Das funktioniert ja doch nicht!“ usw. usf.). Und noch später versuchen wir es erst gar nicht mehr.
Wir harren aus in der unbefriedigenden Situation einer Ehe, die sich schon längst tot gelaufen hat, an einem Arbeitsplatz, der uns täglich Magenschmerzen bereitet, mit chronischen Krankheiten, weil der Arzt gesagt hat, man müsse damit leben.
Dann lesen wir: „Loslassen!“, aber wir haben einfach Angst. Das gestehen wir uns nicht ein, wir rechtfertigen unser Nichthandeln damit, dass wir ja nichts gelernt haben, also finanziell vom Partner abhängig sind, dass wir ja Geld verdienen müssen und daher nicht kündigen können und, dass wir die chronische Krankheit schon so lange haben, dass da ja sowieso nichts mehr hilft.
Das ist bequem und praktisch, und mit ständigem Jammern sind wir auch in guter Gesellschaft, es jammert immer jemand mit.
Ja, Loslassen ist schwer, mühsam, schmerzhaft. Es geht dabei um Selbsterkenntnis, um das Entdecken, welche Art Leben wir wirklich wollen und es geht auch darum, das Vertrauen in unsere eigenen unendlich großen Fähigkeiten wieder zu entdecken. Schließlich haben Sie Laufen gelernt, obwohl Sie Hundert Mal hin gefallen sind, Sie haben Autofahren gelernt, obwohl es anfangs die eine oder andere Delle gab, Sie haben schon so viel erreicht!
Also vergessen Sie die Selbstvorwurfshaltung, endlich los zu lassen und konzentrieren Sie sich vielmehr auf das Finden! Das Finden neuer Eindrücke, neuer spannender Erfahrungen, neuer Menschen, neuer Bücher, neuer...
Beginnen Sie im Kleinen:
vielleicht Ihren Partner einmal spontan anlächeln, statt an all das zu denken, was Ihnen auf die Nerven geht;
etwas völlig Sinnfreies tun, nur weil es Spaß macht;
einem Menschen wirklich zuhören, auch wenn er etwas erzählt, was Sie nicht interessiert;
sich ganz intensiv, mit allen Sinnen vorstellen, wie es Ihnen geht, ohne Ihre chronische Krankheit;
und, und, und...
Werden Sie für ein paar Minuten wieder das Kind, das Sie einmal waren. Und freuen Sie sich über neue Entdeckungen, das kann eine kleine Blume in der verwitterten Hauswand sein. Oder Sie holen wieder Ihren Malblock heraus...
Und, wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen dabei, wirklich alte Muster, Verletzungen, Verhaltensweisen loszulassen.


Keine voyeuristische Aufmerksamkeit für die verstörten Theorien des Anders Behring Breivik. 25.08.2012

Wie oft wird unter dem Deckmantel der journalistischen Aufklärungspflicht den irre geleiteten Gedanken eines Menschen erst der Raum gegeben. Was treibt Menschen dazu, sich mit einem wohligen Gruseln die dunkle Seite der Menschheit zu betrachten?
Gerade Jene, die sich selbst für „Gutmenschen“ halten, die immer genau wissen, wie wir Alle leben müssen, schauen von oben herab auf die Fehler der Anderen. Wir könnten natürlich leichtfertig die Presse dafür verantwortlich machen, die gar nicht genug Ungeheuerliches und Unvorstellbares der menschlichen Natur öffentlich machen kann. Aber würde sie das tun, wenn niemand diese Zeitungen kaufen würde, keiner die ewig negativen Nachrichten hören und sehen würde? vermutlich nicht.
Tatsache ist, dass jeder Mensch eine helle und auch eine dunkle Seite hat. Nicht so groß und dunkel wie Breivik und Ähnliche, das ist ein Glück. Aber schon eine kleine dunkle Seite, was Fernsehsendungen wie ein „ewiger und sinnloser Nachbarschafts-streit“ oder ein „Sich wütend wegen Kleinigkeiten beschimpfen“ zeigen.
Es verhält sich nun so, dass das Verleugnen, das Wegdrücken, das Ignorieren der dunklen Seite diese zu einer nicht kontrollierbaren Größe macht. Etwas, das den Menschen ohne Vorwarnung und in einem unaufmerksamen Moment von hinten überfällt.
Unsere dunkle Seite muss also ins Bewusstsein gehoben werden, ich muss sie ansehen, erst dann kann ich mit ihr umgehen, sie kontrollieren und dominieren.
Und wie geschieht das, ohne dass wir sofort darin verstrickt werden?
Genau so, wie die norwegische Gerichtsbarkeit damit umgegangen ist.
Alle, und wirklich alle Tatsachen müssen ans Licht gebracht werden, ohne ihnen aber emotionale Aufmerksamkeit zu geben. Eine Betrachtung aus der Distanz. Und ein „bei sich bleiben“, in diesem Fall bei den wirklichen Tatsachen bleiben, ohne auf Emotionen oder verwirrte Gedankengänge einzugehen.
Wir können daraus lernen, unsere Justiz, aber auch jeder Einzelne von uns.


Ich ziehe aus Duisburg Huckingen in größere Räume am Sternbuschweg 41 B. 15.08.2012

Der Innenhof hat mich sofort begeistert und die großen Räume bieten Platz für das systemische Aufstellen und Vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen. Zur Eröffnung können Sie an kleinen Familienaufstellungen oder Trommelreisen teilnehmen, eine Entspannungsmassage genießen und...und...und...

 


Wie bestimmen wir unseren eigenen Wert oder den der Anderen? 11.07.2012

Der Mensch ist Teil einer oder mehrerer Systeme (Familie, Verein, Nation usw.).
Fast zwangsläufig übernimmt er daher das Wertekonzept seiner Gruppe(n).
Dies war sinnvoll, als der Mensch noch als Sammler und Jäger unterwegs war. Schließlich hing von seiner Zugehörigkeit sein (Über-)Leben ab.
Wie ist es heute?
Die Eltern strafen das Kind, wenn es sich nicht an ihre Norm hält. Sie vermitteln dem Kind ganz klar und deutlich: „Du bist etwas wert, wenn du unseren Vorgaben folgst.“
In der Schule hören wir von den Lehrern: „Du bist nicht so viel wert wie die anderen, wenn du nicht unseren Regeln folgst.“
Im Beruf, im Freundeskreis, auf den Ämtern, überall das gleiche Spiel: „Du bist nur etwas wert, wenn du unseren Vorstellungen genügst.“
Und so entsteht ein Selbstwertkonzept. Für die Berechnung des Selbstwertes werden jedoch willkürliche Faktoren zu Grunde gelegt.
Max ist ein „Mathegenie“, hat jedoch mit Deutschaufgaben große Schwierigkeiten.
Klara schreibt wunderbare Aufsätze, ja sogar Gedichte, steht aber in Mathe, Chemie und Physik immer auf der Kippe.
Wer ist also mehr wert? Und wie viel mehr? Oder wie viel weniger?
Sie sehen also, dass die Bestimmung Ihres Selbstbildes auf völlig ungenügenden, um nicht zu sagen, sinnlosen Wertbemessungsgrundlagen entstanden ist.
Schreiben Sie einmal auf, welchen Menschen Sie für einen wertvollen oder nicht wertvollen Menschen halten und warum.
Und dann überdenken Sie Ihr eigenes Selbstbild!
 
 
 


Die Schere zwischen mehr Menschlichkeit und zunehmender Grausamkeit öffnet sich weiter. 13.06.2012

„Das Ausmaß an Gewalt hat massiv zugenommen, die Natur der Kämpfe hat sich verändert“ sagt UN-Untergeneralsekretär Herve Ladsous. Anscheinend sinkt die Hemmschwelle, wie wir dies leider auch immer wieder von Soldaten in Krisengebieten oder von aggressiven Jugendlichen in U-Bahnhöfen hören müssen (um nur einige Nachrichten heraus zu greifen).
 
Auf der anderen Seite nehmen wir in unserem Alltag auch immer mehr menschliche Zuwendung wahr. Viele Menschen engagieren sich inzwischen neben ihrem Beruf ehrenamtlich, weil sie erkannt haben, dass Anderen zu helfen eigene Erfüllung bringt.
 
Während der vielen Gespräche, die ich täglich mit meinen Klient(inn)en führe, erkenne ich, dass sich unser Bewusstsein verändert.
Jahrzehnte lang unterlagen wir dem Irrglauben, dass mehr Geld, mehr Besitz, mehr von Allem auch mehr Glück bedeutet.
Inzwischen haben die meisten Menschen erkannt, dass Erfüllung etwas ganz anderes bedeutet.
Diese Erkenntnis kam nicht ganz freiwillig. Weniger Einkommen bei steigenden Preisen zwingt Viele zum Umdenken.
Damit entdecken wir jedoch die wahren Werte:
Das Lachen unserer Kinder,
den feinen wahren Geschmack von selbst gepflückten Walderdbeeren,
die wohlige Entspannung nach einer Wanderung in der Natur,
die Verbindung von Herz zu Herz mit einem anderen Menschen,
das Zwitschern der Vögel morgens
und, und, und...
 
Und während immer mehr Menschen sich auf ihren wahren Weg begeben, ihre wahre Erfüllung im Leben entdecken, kämpfen die Anderen um alte Muster.
Alte überholte, nie hinterfragte Programmierungen.
„Ich tue das, weil schon meine Eltern und Großeltern das Gleiche getan haben!“
Denn das Neue und Unbekannte macht Angst.
Zu lieben, wenn man nur Hass kennt – macht Angst.
Anzunehmen, wenn man nur Ablehnung kennt – macht Angst.
Sich zu öffnen, seine Schwächen zuzugeben – wenn man immer nur verletzt wurde – macht Angst.
 
Hier zeigt sich die wahre Stärke des Menschen, jedes Menschen.
Stopp zu sagen, Nein zu sagen, anzuhalten, auszusteigen – den Menschen zu erkennen, in sein Herz zu sehen, alte Muster los zu lassen,
für das eigene glückliche, erfüllte Leben, das ist Stärke.


Abnehmen – es gibt keine schnelle Wundermethode! 20.05.2012

Leider wird in den Medien mit Halb- oder „Garnicht-„ Wahrheiten nur so um sich geworfen. Auch angebliche „Fachleute“ mischen hier ganz kräftig (und gewinnbringend) mit.
Falls Sie nach einem weiteren Wundermittel oder der hundertprozentigen Methode suchen, lesen Sie hier nicht weiter.
Wenn Sie jedoch bereit sind, sich ernsthaft darüber Gedanken zu machen, warum Sie zu viel oder das Falsche essen, wenn Sie daran interessiert sind, Ihrem Körper und Ihrer Seele die richtige Nahrung zu geben, dann möchte ich Ihnen hier Einiges zum Nachdenken mitgeben.
  • Sie haben zahllosen Diäten hinter sich, haben aber danach immer wieder zugenommen, d.h.
    1. dass Sie mit Erfolg abnehmen können, Sie haben es ja zahlreiche Male gezeigt;
    2. dass Ihr Körper (in dem die Erfahrungen aus grauer Vorzeit gespeichert sind) dachte, Ihre Diät bedeutet eine Hungersnot und daher, sobald Sie wieder Nahrung zu sich nehmen, erst einmal alles einlagert (für die nächsten schlechten Zeiten);
    3. dass Ihr Körper gelernt hat, dass er Ihren strengen Verstand („Nein, du bekommst jetzt nichts zu essen!“) nur überlisten kann, indem er sich heimlich sein Recht nimmt (Sie schieben sich etwas in den Mund, während Sie anderweitig beschäftigt sind, es also „gar nicht bewusst wahrnehmen“).
     Lösung:
1.       Keine Diäten mehr (keine Hungersnot in Sicht!);
2.       Sie essen alles, was Ihnen schmeckt und wann Sie wollen,
aber:
3.       Sie essen nicht heimlich, d.h. ganz bewusst und mit Genuss! 
4.       Sie folgen Ihrer Hand mit den Augen, wenn Sie den Bissen zum Mund 
führen, Sie kauen andächtig und nehmen den Geschmack und die Konsistenz mit allen Sinnen wahr, Sie freuen sich am Essen!
 
  • Basenfasten, Salate, Gemüse usw.
1.       Nein, nicht jeder Körper ist übersäuert!!! Meiner zum Beispiel bewegt sich schon seit Jahrzehnten immer im basischen Bereich, obwohl ich mich nicht unbedingt gesund ernähre. Lassen Sie dies erst einmal testen!
2.       Nein, nicht für jeden Menschen ist Salat gesund!! Bei vielen Menschen verarbeitet der Körper rohe Salate oder Gemüse nur mangelhaft, d.h. hier wären gekochte Gemüse angebrachter.
3.       Nein, viel Obst und Gemüse ist nicht immer gesund!! Obst kann den Körper übersäuern (siehe oben), Gemüse ist oft Schadstoff belastet (auch aus dem Bioladen) und kann zu Allergien führen.
     Lösung:
                Was für den Einen gut ist, kann dem Anderen schaden! Glauben Sie nur
                Ihrem eigenen Körper, und weder der guten Freundin noch dem schönen  
                Artikel in einer Zeitschrift. Spüren Sie in sich hinein, hören Sie auf Ihre
                Stimme, sowohl beim Einkauf als auch beim Essen.
 
  • Leichter abnehmen mit Akupunktur
1.       Wer es probiert hat, weiß, dass es nicht die Nadeln sind, sondern das strenge Diätprogramm und der verordnete Sport, der die Kilos schwinden lässt und er weiß auch, dass sich hier genauso der Jojo Effekt einstellt, wie bei anderen Diäten. Und die salzlose, kalorienarme Nahrung schmeckt mit Nadeln auch nicht besser.
       Lösung:
                      Sparen Sie sich das Geld für die Behandlung und siehe oben.
 
  • Über die zahlreich angebotenen Wundermittel brauchen wir nicht reden. Jeder weiß, dass sie nichts helfen, sonst wären alle anderen Ratschläge ja nicht mehr nötig.
 
Über etwas ganz Entscheidendes müssen wir aber reden!
 
Egal, ob Sie zu viel essen, abends Süßigkeiten nicht widerstehen können, sich während dem Autofahren oder telefonieren schnell einen Riegel einschieben:
Ihre Seele verlangt nach etwas, und das ist nicht Essen!
Leider ist der wahre Grund, der dahinter steckt so individuell wie die Menschen, die gegen Ihr Gewicht kämpfen.
Dieser Grund muss gefunden und aufgelöst werden. Dann ist Essen auch kein Problem mehr.
Verschiedene Methoden bieten sich hier an, Hypnose ist die effektivste, aber auch Formate aus dem NLP, Altersregression oder andere sind hier erfolgreich.
 
 
   
 


Wie können Sie selbst einem Burn Out Syndrom rechtzeitig entgegen wirken? 09.05.2012

Erinnern Sie sich, dass Sie sich nach harter körperlicher oder geistiger Arbeit erschöpft aber zufrieden fühlten? Stolz, etwas geleistet zu haben, glücklich ausspannen konnten? Man spricht hier von positivem Stress, der dem Geist und Körper ab und zu ganz gut tut.

Dabei lässt sich Stress nicht in Zahlen darlegen. Ich kenne junge Leute, die mir voller Stolz erzählen, sie hätten endlich den begehrten Arbeitsplatz bei einem namhaften Unternehmen ergattert, einen Tarifvertrag über 60 Wochenstunden und unbezahlte, aber vorausgesetzte Überstunden inklusive. Sie arbeiten viel, schlafen wenig, essen zwischendurch (was genau? Keine Ahnung, sagen sie). Und wenn der Adrenalin-spiegel abends zu hoch gepuscht ist um schlafen zu können, trinken sie schon einmal ein bisschen zu viel. Wenn doch einmal Freizeit droht, powern sie sich beim Sport aus. Das macht Spaß, sie fühlen sich begehrt, wichtig, überlegen.
Aber irgendwann kommt der Schlaf nicht mehr, das Aufstehen wird mühsam, der Gedanke an den Tag verursacht Magenschmerzen, die Erkenntnis macht sich breit, dass sie nicht begehrt werden, sondern nur ausgenutzt, nicht wichtig, sondern austauschbar, nicht überlegen, sondern überfordert.
Was ist passiert?
Stellen Sie sich ein wildes Tier im Überlebenskampf vor. Alle Körperfunktionen werden gebündelt um das eine Ziel zu erreichen, zu überleben. Die gesamte Energie wird an die Stellen befördert, an der wir sie benötigen, das Schmerzempfinden wird gedämpft, die Konzentration geschärft, Arbeiten an der Gesundung von Körperteilen zurück gestellt. Gelingt es ihm, sich in Sicherheit zu bringen, fahren alle Funktionen auf ein Mindestmaß zurück, das Tier ruht sich aus, der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht.
Beim Menschen geschieht bei psychischem Stress genau das Gleiche, aber: wir vergessen die wesentliche, zweite Phase! Nämlich das Zurück fahren. Auch ein Motor, der 24 Stunden über Jahre hinweg volle Leistung läuft, dazu noch wenig gewartet wird und schlechten Treibstoff erhält, ist irgendwann am Ende.
 
Was sollten Sie also tun, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?
  1. Selbsterkenntnis (sich eingestehen, dass Sie schon viel zu lange ohne Unterbrechung auf 8000 Umdrehungen laufen).
  2. Sich eingestehen, dass Sie, falls Sie ernsthaft krank werden, ersetzbar sind.
  3. Sich selbst wertschätzen (andere tun es nicht, wenn Sie selbst es nicht tun).
  4. Eine Entspannungstechnik erlernen (die wirkungsvollste ist die, die Ihnen am Besten gefällt: Autogenes Training, Fantasiereisen, Selbsthypnose, Qi Gong, eine der über Hundert Arten von Meditation o.A.).
  5. Die Entspannung am Anfang jeden Tag anwenden (Täglich 10 Minuten, statt ein Mal wöchentlich 3 Stunden).
  6. Sich nicht zu Sport zwingen, wenn Sie keine Lust dazu haben. Spazieren gehen, statt Fitnessstudio, wenn Ihnen das besser gefällt.
  7. Das Wichtigste überhaupt: Spaß haben!!! Werden Sie wieder zum Kind, tun Sie sinnlose Dinge, ohne Ziel, ohne Zweck, nur, weil sie Spaß machen!
  8. Wenn Sie anfangen, Ihren Körper anzunehmen, zu lieben, werden Sie automatisch gesünder, langsamer und genussvoller essen, keine Kalorien mehr zählen, sondern mit Freude dem Geschmack auf der Zunge nachspüren.
 
Entdecken Sie Ihr Leben, bevor es zu spät ist!

 


Verletzungen der Seele bluten länger als Verletzungen des Körpers. 09.05.2012

Das Gesprächsopfer
Der Tatort: Das eigenen Zuhause, der Arbeitsplatz, eine Behörde
Ein Gespräch kann Freude machen, informativ sein oder befriedigend. Es kann Verbindung schaffen und Zuwendung geben. Sie fühlen sich danach wohl und befreit.
Was aber, wenn Sie sich nach einem Gespräch klein und unfähig fühlen, missachtet, unterlegen, verwirrt?
In diesem Fall sind Sie ein Opfer von Gewalt geworden. Gewalt durch Worte.
Die Täter: Menschen, die Macht ausüben wollen und Menschen, die von ihrer eigenen Angst ablenken durch Aggression gegenüber anderen
Die Lösung:
  • Hintergründe verstehen
  • Eigene Fähigkeiten erkennen und entwickeln
  • Grenzen setzen
  • Raus aus der Passivität in die Aktivität
Der Empfänger der Kritik hat die Macht, nicht der Sender!
 
Das sich aufopfernde Helferlein
Der Tatort: das eigene Heim
Die eigentlichen Opfer: pflegebedürftige Eltern und Familienangehörige, der Partner, die  Kinder
Die Täter: Frauen und Männer, die überzeugt sind, ohne sie würden die anderen vor die Hunde gehen, unter der Brücke schlafen, elendiglich verhungern usw., usf.
Ja, Sie lesen richtig. Ohne Zweifel ist der sich kümmernde Mensch am Ende, körperlich und seelisch. Er führt kaum mehr ein eigenes Leben sondern zerreißt sich zwischen  Pflichten und schlechtem Gewissen.
Und sagt unbewusst doch nur Eins: „Du kannst das nicht, ich mache das besser, ich weiß, was du brauchst...“.
Die Lösung:
  • Hintergründe und eigene Gefühle und Muster erkennen
  • Selbstwert entwickeln
  • Den Sinn im Tun erkennen
  • Das eigene Leben verantwortungsvoll leben
Jedes Opfer ist auch Täter!
 
Das Erziehungsopfer
Der Tatort: Das Elternhaus, die Schule, die Gesellschaft
Die Täter:  Eltern und Lehrer, die es „gut meinen“
Die Waffen:
Nie hinterfragte und von Generation zu Generation weitergegebene Glaubenssätze, wie:
Das tut man nicht - benimm dich - sei still - ein Junge weint nicht - ein Mädchen schreit nicht - tu, was ich dir sage – sei nicht so unhöflich – widersprich nicht – das haben wir schon immer so gemacht – ich bestimme, wo’s lang geht.............
Die Lösung:
  • Hintergründe verstehen
  • alte Muster hinterfragen
  • Verantwortung übernehmen, statt gehorsam sein
  • Wut als Energie erkennen und nutzen
Eigenliebe heißt Eigenrespekt!
 


Schlafstörungen - Kennen Sie die innere Organuhr? 09.05.2012

Sie wissen, dass Sie vielleicht morgens schwer aus dem Bett kommen, dafür aber abends, wenn andere ins Bett fallen, erst so richtig in Schwung kommen.
Es ist auch bekannt, dass innere Organe ihre Hauptaktivität zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten entfalten. Dies ist u.A. zurückzuführen auf ein Urzeitprogramm der Lebewesen.
Vereinfacht ausgedrückt, werden z. B. Reparatur- und Wartungsarbeiten in unserem Körper in den Ruhezeiten ausgeführt. Wenn wir vor einem hungrigen Tiger flüchten mussten, war wohl nicht der richtige Moment, um gemächlich zu verdauen.
Die chinesische Forschung geht von 12 Hauptfunktionsströmen im Körper aus, die wiederum bestimmten Organen zugeordnet sind. Es wurde festgestellt, dass jeder dieser Ströme für jeweils 2 Stunden besonders aktiv ist.
Während wir uns normalerweise für die stille Arbeit unseres Körpers wenig interessieren, kann dies vor allem bei Schlafstörungen wichtig sein.
Natürlich, darauf weise ich hier besonders hin, ersetzt dies nicht eine gründliche ärztliche Untersuchung, kann aber ein zusätzlicher Hinweis sein.
Sehen wir uns in diesem Zusammenhang einmal den Ruherhythmus genauer an.
Die Nachtzeit zwischen 1 und 3 Uhr ist zum Beispiel der Leber zugeordnet. Wenn Sie also häufig Nachts in dieser Zeit aufwachen, kann dies, nach der TCM, ein Hinweis auf eine Leberschwäche oder Leberfunktionsstörung sein.
Da unser Körper auch Sprachrohr unserer Seele ist, sollte hier auch der Frage nach dem Hintergrund dieser Störung gestellt werden.
Die Leber filtert Gifte aus unserem Körper, und zwar tatsächliche wie auch emotionale. „Eine Laus über die Leber gelaufen“ sagt der Volksmund. „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“ heißt es in der TCM. Wut, Ärger, Zorn, die der Mensch in sich hinein frisst, belasten seine Leber auf’s Äußerste.
 

 


Biorhythmus und Organuhr, worum geht es dabei? 04.04.2012

Sie wissen, dass Sie vielleicht morgens schwer aus dem Bett kommen, dafür aber abends, wenn andere ins Bett fallen, erst so richtig in Schwung kommen.
Es ist auch bekannt, dass innere Organe ihre Hauptaktivität zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten entfalten. Dies ist u.A. zurückzuführen auf ein Urzeitprogramm der Lebewesen.
Vereinfacht ausgedrückt, werden z. B. Reparatur- und Wartungsarbeiten in unserem Körper in den Ruhezeiten ausgeführt. Wenn wir vor einem hungrigen Tiger flüchten mussten, war wohl nicht der richtige Moment, um gemächlich zu verdauen.
Die chinesische Forschung geht von 12 Hauptfunktionsströmen im Körper aus, die wiederum bestimmten Organen zugeordnet sind. Es wurde festgestellt, dass jeder dieser Ströme für jeweils 2 Stunden besonders aktiv ist.
Während wir uns normalerweise für die stille Arbeit unseres Körpers wenig interessieren, kann dies vor allem bei Schlafstörungen wichtig sein.
Natürlich, darauf weise ich hier besonders hin, ersetzt dies nicht eine gründliche ärztliche Untersuchung, kann aber ein zusätzlicher Hinweis sein.
Sehen wir uns in diesem Zusammenhang einmal den Ruherhythmus genauer an.
Die Nachtzeit zwischen 1 und 3 Uhr ist zum Beispiel der Leber zugeordnet. Wenn Sie also häufig Nachts in dieser Zeit aufwachen, kann dies, nach der TCM, ein Hinweis auf eine Leberschwäche oder Leberfunktionsstörung sein.
Da unser Körper auch Sprachrohr unserer Seele ist, sollte hier auch der Frage nach dem Hintergrund dieser Störung gestellt werden.
Die Leber filtert Gifte aus unserem Körper, und zwar tatsächliche wie auch emotionale. „Eine Laus über die Leber gelaufen“ sagt der Volksmund. „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“ heißt es in der TCM. Wut, Ärger, Zorn, die der Mensch in sich hinein frisst, belasten seine Leber auf’s Äußerste.
 


Warum verhält sich er/sie auf diese Art und Weise? 01.03.2012

Die Frage so zu stellen, trägt schon die Lösung in sich. Treten Sie doch einmal aus dem Grübelkarussell heraus, vergessen Sie für einen Moment Ihre eigene Befindlichkeit und betrachten den Menschen, der Sie derart behandelt hat, genauer.
Es geht hier in keiner Weise darum, sein/ihr Verhalten zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Es geht darum, es zu analysieren.
Es gibt nun mehrere Möglichkeiten:
  1. Das Verhalten hat gar nichts mit Ihnen zu tun.
  2. Der/die Andere glaubt, etwas Positives für uns oder unsere Beziehung zu tun.
  3. Der/die Andere will uns wirklich verletzen.
Im ersten Fall:
Der/die Andere fühlt sich selbst schlecht. Wenn wir detektivisch vorgehen, erfahren wir oft, dass dieser Mensch große Probleme mit sich oder seinem Umfeld hat und sich selbst so verletzt und hilflos fühlt, dass er, wie ein Tier, wahllos um sich schlägt.
Der/die Andere ist einfach nur ungeschickt, gedankenlos, tollpatschig oder hat Angst vor den eigenen Gefühlen, traut sich nicht, eigene Wünsche oder eine Bitte auszusprechen. Eins der häufigsten Motive ist übrigens, dass der/die Andere sich Ihnen unterlegen fühlt und das mit aggressivem Verhalten vertuschen will.
Im zweiten Fall:
Dieser Mensch will Sie nicht verletzen, sondern will Sie zur Weiterentwicklung oder Veränderung anspornen, er will vielleicht eine Situation entspannen oder einen Witz machen. Leider geht er/sie dabei äußerst ungeschickt vor, weiß es aber nicht.
Und im dritten Fall:
Weshalb will ein Mensch Sie treffen? Einige mögliche Motive könnten sein:
Er ist neidisch oder eifersüchtig, er will Sie abwerten um sich selbst aufzuwerten, er ist aus irgendeinem Grund wütend. Er hat Angst vor Ihnen, fühlt sich Ihnen gegenüber hilflos, unsicher und minderwertig. Vor Allem, wenn Sie diesem Menschen etwas gegeben haben, wenn Sie, um buchhalterisch zu sprechen, eine Forderung gegen ihn haben (unausgesprochen, unbewusst, unbemerkt), er sich also unbewusst in der Schuld fühlt, will er sich besser fühlen, indem er Ihnen die Schuld an etwas gibt.
Sie sehen also, die Motive sind zahlreich, und keines davon hat damit zu tun, dass Sie in der schwächeren Position sind, im Gegenteil:
Der Empfänger der Kritik hat die Macht, nicht der Sender!
Falls Sie immer wieder das Gefühl haben, ein Mensch oder die ganze Welt hat sich gegen Sie verschworen, erkundigen Sie sich nach unseren Power Strategien, aus der Opferfalle heraus zu kommen. Übernehmen Sie die Macht!


Stille 22.02.2012

Zu einem Einsiedler kamen eines Tages Wanderer. Die fragten ihn: "Welchen Sinn siehst du in diesem Leben der Stille?" Der Mann war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einer Zisterne beschäftigt.                                                                                                                                                 "Schaut in die Zisterne, was seht Ihr?"                                                                                                               Die Besucher sind irritiert. "Nichts, wir sehen gar nichts!"                                                                               Nach einer Weile forderte der Einsiedler sie wieder auf: "Schaut in die Zisterne, was seht Ihr?"                       Sie blickten hinunter und sagten: "Jetzt sehen wir uns selbst."                                                                          Der Einsiedler nickte: "Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig und Ihr konntet nichts sehen. Jetzt ist das Wasser ruhig und Ihr erkennt Euch selbst. Das ist die Erfahrung der Stille!"
 


Manchmal genügt eine kleine Hilfestellung um allein weiter zu kommen... 21.02.2012

Stadt Duisburg - Hypnosetherapie  ********
...  Hilfe in Notlagen * Gesundheitswegweiser HISTORY HYPNOSETHERAPIE Das ambulante Angebot findet in Einzelsitzungen oder (nach Absprache) in Gruppensitzungen mit höchstens 5 Teilnehmern statt.

E-Mail: er@evi-rumann.de

und  Stadt Duisburg - Systemisches Familienstellen  ******
Keine Diagnose oder Behandlung von Krankheiten. Das Angebot kann jedoch begleitend eingesetzt werden. E-Mail: er@Familienstellen-Duisburg.de

Adresse: Praxis für Mentaltraining und Hypnosetherapie Wartburgstraße 10 47259 Duisburg

 


Sind wir ein Volk der Schwachen? 15.02.2012

Hat Deutschland vergessen, dass der/die Einzelne ungeahnte Kräfte entwickelte, als es ums pure Überleben ging? Als Hausfrauen nicht nur erfinderisch ihren Kindern Nahrung beschafft haben, sondern danach auch Steine schleppten, um ihre Häuser wieder aufzubauen?
Heute hören wir wenig in den Schlagzeilen über jene Menschen, die über sich selbst hinaus wachsen, nach einem schweren Unfall nicht jammern und die ganze Welt dafür verantwortlich machen, sondern ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Nein, wir hören täglich, welche kleinen, sinnlosen Verfehlungen sich Herr Wulff geleistet hat. Dabei geht es darum nicht! Es geht darum, dass an der Spitze unseres Volkes ein Mann steht, der so hilflos ist, wie ein Kind. Der sich offensichtlich von seiner Frau in eine Rolle drängen lässt, die sie will, mit der er aber völlig überfordert ist.
Es ist nicht der Erste, der sich stammelnd rechtfertigt, statt Verantwortung zu übernehmen. Der die Wahrheit sagt, wenn sie sowieso schon jeder weiß. Ja, das kennen wir. Von unseren kleinen Kindern, die mit Schokoladen verschmiertem Mund sagen: „Nein, ich habe die Schokokekse nicht genommen!“ Kindern verzeihen wir das. Dass es aber immer noch Menschen gibt, die meinen: „Ach, der arme Präsident, er ist doch ein Mensch wie wir alle!“ das ist die falsche Geisteshaltung.
Müssen wir immer dem schlechten Vorbild folgen? Wollen wir schwach sein, weil es die an der Spitze stehen auch sind? Wollen wir unsere Sprache verfälschen, weil nichtdeutsche Mitbürger Schwierigkeiten mit der Aussprache haben (isch glaube nischt)?
Ich plädiere dafür, all diese Menschen liebevoll in unser Herz zu schließen. Es sind alles sympathische Menschen. Aber orientieren wir uns doch bitte an Stärke, nicht an Schwäche, an Perfektion, nicht an Unvollkommenheit. Und helfen wir damit den anderen, selbst stark, verantwortungsvoll und perfekt zu werden.


Schlecker lernt es wohl nicht mehr, Menschen sind für ihn „Material“. 24.01.2012

Seine Mitarbeiter wussten nichts von den Insolvenzplänen. Selbst jetzt noch scheuen sie sich, mit Journalisten zu sprechen, ihr Name soll nicht genannt werden. So kennt und kannte man Schlecker. Geringe Löhne, Ausbeutung, Überwachung, Einschüchterung. Und der frühere Werbeslogan ist mir auch noch präsent: Der größte Drogeriemarkt Deutschlands (in DM). Was für eine Selbstüberschätzung. Er versuchte noch zuletzt, mit dem Spruch „for you, vor Ort“ ein besseres Image zu bekommen, vergebens.
Anton Schlecker, ein Negativbeispiel für die Geisteshaltung eines Emporkömmlings, dem das Geld zu Kopf gestiegen ist.
Schlecker selbst hat zwar auch jetzt wieder in bewährter Manier reagiert. Der Insolvenzantrag befreit ihn von größeren Zahlungen an seine Lieferanten, die er vorher sowieso schon bis unter die Schmerzgrenze gedrückt hat. Einige sind daran zu Grunde gegangen. Was wäre jetzt der Gedankengang eines Herrn Schlecker gewesen? Hat er seine Privatgelder schon für seine gemütlichen Rententage beiseite geschafft? Die Mitarbeiter spielen hier wohl keine Rolle, wie immer.
Was aber zeigt diese Geschichte? Langfristig zahlt sich heute eine andere Firmenpolitik aus.
Die Menschen haben sich verändert, Menschlichkeit und Respekt sind wieder etwas wert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeiter des Drogerie Marktes dm. Gute Arbeitsbedingungen, qualitativ hochwertige Ware zu fairen Preisen, der Kunden fühlt sich wertgeschätzt. Menschliches Miteinander – so geht es also auch!

 


Ein Tabuthema wird hier offen angesprochen, wir brechen aus dem gesellschaftlichen Muster aus! 07.01.2012

Die Zahl der Demenz- oder Alzheimer Erkrankten steigt rapide. Und damit steigt auch die Zahl derer, die als pflegende Angehörige davon betroffen sind.
Wir verfolgen die Berichterstattung der Presse zum Thema, können uns in zahlreichen Foren tummeln, lauschen den wohl tönenden Worten unserer Politiker und hören uns in vielen Selbsthilfegruppen um.
Sie alle, und auch unsere Freunde und Verwandten sprechen in Schmalz triefenden Worten von diesen „wunderbaren Menschen, die sich so aufopfernd kümmern, immer liebevoll, auch wenn es an die eigene Substanz geht...“.
Die Realität sieht anders aus.
Klar gibt es am Anfang manchmal auch innige, schöne, liebevolle Momente zwischen Patient und pflegendem Angehörigen.
Aber sehr rasch wächst die Distanz , der Erkrankte gleitet ab in seine Welt, in die ihm niemand folgen kann.
Wenn zu Beginn der Krankheit die Pflegende noch häufiger Augenblicke erleben dürfen, in denen eine tiefe Liebe und Zuneigung auch seitens des Erkrankten die physisch und psychisch ermüdende und auslaugende Arbeit mit ihm wett macht, bleiben diese Momente schließlich ganz aus.
Der Erkrankte kann nicht verstehen, dass der Pflegende manchmal andere Dinge tun muss, keine Zeit hat, sich auch einmal schlecht fühlt, einmal Ruhe und Zeit für sich braucht. Er fordert! Er vergisst! Er befiehlt!
Und aus der Mutter, dem Vater, die einst Halt, Stütze, Hort der Zuflucht waren, wird ein mürrischer, gereizter, zeternder Mensch, den die Tochter, der Sohn gar nicht mehr kennt und – der sein eigenes Kind nicht mehr erkennt.
Und dann steigt Wut auf, Zorn auf dieses Wrack, das keinen Raum mehr zum Atmen lässt und nicht einmal dankbar ist.
Und diese Gefühle werden immer stärker, je mehr Sie sich diese verbieten.
Weil Sie mit niemanden darüber sprechen können, weil Sie sich selbst hassen für diese Gefühle.
Weil Sie gelernt haben: du sollst Vater und Mutter ehren.
Weil unsere Gesellschaft auf der gleichen Welle schwimmt.
Nicht zuletzt Politiker und Krankenkassen wollen natürlich die Angehörigen stärker einbinden, und versuchen uns dies schmackhaft zu machen mit hehren Worten über unsere Elternliebe.
Und so wird der innere Druck immer stärker, die Hilflosigkeit immer größer.
Und vielleicht rutscht Ihnen sogar einmal die Hand aus. Aus Frust, aus Hilflosigkeit, aus Wut, aus Liebe, aus Trauer, aus Verzweiflung.
Und nach einer erlösenden Sekunde spüren Sie das Entsetzen und noch mehr Hilflosigkeit, die sich wieder entladen muss.
Ein Teufelskreis. Ein absolutes Tabu, das Sie auch vor sich selbst verdrängen.
In unserem Gesprächskreis können Sie jedoch genau darüber sprechen.
Sie haben das Recht, Wut und Hass gegen Ihre Eltern zu empfinden!
Sie haben die Erlaubnis, für Ihr eigenes Leben und Ihre eigene Gesundheit zu sorgen!
Sie dürfen sich wehren gegen die Gesellschaft und Ihr Umfeld, die Ihnen einreden, dass Sie alles ertragen und trotzdem unentwegt Liebe empfinden müssen!
Hier werden Sie nicht gelobt für aufopfernde immer währende Fürsorge, dafür, dass Sie Ihre eigenen Kinder und Ihren Partner vernachlässigen, weil Sie ein Familienmitglied 24 Stunden umsorgen.
Hier geht es um Ihre Pflicht für Ihr eigenes Wohlergehen zu sorgen!
Und um den liebevollen, geschützten, wohlwollenden Raum, Ihre Wut anzunehmen.

 

 

 


Hören Sie auf, das Leben der Anderen zu erfüllen! 30.12.2011

Sie wollen das Rauchen aufgeben oder abnehmen oder mehr Sport treiben oder sich im Beruf endlich durchsetzen oder mit dem/der idealen Partner/in endlich glücklich sein...

Sie haben zur Erreichung dieses Ziels schon viele Methoden ausprobiert, Bücher gelesen, Kurse besucht, viel Geld ausgegeben und vor allen Dingen auf andere Leute gehört! Alle scheinen zu wissen, wie’s geht, nur bei Ihnen scheint es nicht dauerhaft zu funktionieren.

Stimmt! Weil Sie die Verantwortung für Ihr Leben, für Ihre Wünsche, für Ihr Wohlergehen an Andere abgeben.

Sie lassen sich einreden, Rauchen oder zu viel Essen ist eine Sucht, die muss man hart bekämpfen. Beides ist Unsinn!

Es ist keine Sucht, nur ein gewohntes, eingefahrenes Verhalten. Natürlich ist der alte, ausgelatschte Pantoffel zunächst bequemer, weswegen Sie automatisch in diesen schlüpfen und nicht in den superneuen Hausschuh. Aber auch der Pantoffel war einmal neu und ungewohnt. Was Sie also benötigen, ist weder eiserner Wille noch starre Programme, weder Nikotinpflaster noch Diätdrinks.

Sie müssen sich nur bewusst machen, dass Sie selbst es in der Hand haben, Ihre Wünsche zu verwirklichen.

Das gleiche gilt übrigens für den Erfolg im Beruf, ein harmonisches Zusammenleben mit Partnern, Eltern, Kindern, Ihre Gesundheit und für Ihre gesamte Lebensgestaltung.

Erste Lernaufgabe: Seien Sie authentisch!

Es ist völlig unerheblich,

  • ob die derzeitige Mode befiehlt, eine Frau müsse gertenschlank sein;
  • die Pharmaindustrie meint, jeder Mensch hätte irgendeine Krankheit, die kuriert werden müsse;
  • schlaue Bücher uns belehren wollen, dass wir nur positiv genug denken müssen, dann lösen sich all unsere Probleme in Luft auf;
  • wir ständig hören, Geben sei seliger denn nehmen (warum wir unentwegt geben und darüber den Unterschied zwischen Nehmen und Konsumieren vergessen);
  • Jeder mir zwar genau erklären kann, was der Partner/ die Partnerin möchte, die Eltern erwarten, die Kinder wollen, der Arbeitgeber verlangt, aber auf die Frage: „Und was wollen Sie ganz persönlich?“ ins Stocken gerät.

Im Neuen Jahr wird Alles anders?

Ja! Aber nur, wenn Sie das „Andere“ klar benennen können, das „Andere“ Ihr Anderes ist und nicht das der Anderen und Sie bereit sind, Verantwortung für Ihr Anderes zu übernehmen!

2012 wird ein Super Jahr, Ihr Jahr – wenn Sie wollen!


Loslassen bedeutet Veränderung, was also ist schlimm daran? 30.12.2011

Loslassen bedeutet Veränderung, was also ist schlimm daran?
Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
Erinnerungen an schöne Momente können uns die Gegenwart erhellen.
Schon Jean Paul, ein deutscher Dichter, schrieb: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
Das heißt aber auch, dass unsere Erinnerung nicht neutral ist, sie ist persönlich gefärbt. Wenn also der schöne Augenblick in unserem Kopf und in unserem Herzen existiert, wozu brauchen wir den materiellen Beweis in Form einer Muschel, eines Bildes oder Ähnliches? Ist das Bild, das in unserem Herzen erscheint nicht wertvoller als die krude Realität? Werfen wir also die alten, verstaubten Objekte weg um Platz zu machen für die lebendigen Bilder und Gefühle in unserem Inneren!
Unsere Meinung zu Diesem und Jenem haben wir gebildet auf Grund von...? Manchmal eigenen Erfahrungen. Aber diese Erfahrung haben wir irgendwann in der Vergangenheit gemacht, wer sagt uns, dass diese noch gültig sind? Wir verändern uns ständig, die Welt um uns herum ebenso. Nur weil uns einst der Schnuller schmeckte, muss dies nicht immer noch so sein. Nur weil uns ein großer schwarzer Hund einmal gebissen hat, sind nicht alle großen schwarzen Hunde böse.
Oder hat unsere Umwelt unsere Meinung geprägt? Heißt also, ich glaube, dass große schwarze Hunde immer bissig sind, weil einer einmal Frau Müller von nebenan gebissen hat.
Loslassen – das steht jetzt an. Gehen Sie durch die Welt, als sei es das erste Mal!
Ein Mensch verhält sich anders, als ich es gewohnt bin? Wie spannend! Warum tut er dies? Er wird sicher einen Grund dafür haben, welcher ist das? Fragen, offen sein, neugierig sein, ohne Urteil sein, frei sein!
Ein Mensch verletzt mich mit seinen Worten. Warum tut er das? Ist dies vielleicht nur seine Art, sich zu wehren, gegen seine Hilflosigkeit, sein Minderwertgefühl, gegen...?
Nur einmal für ein paar Minuten aus meinem „Um mich selbst Kreisen“ heraus kommen und den Menschen sehen, der mir gegenüber steht. Neugierig, ohne Urteil.
Loslassen – wir sind gerade dabei, auf die nächste Ebene zu gehen. Viele verlassen jetzt diese Welt. Menschen und Tiere. Das städtische Bestattungsinstitut sagt: „Noch nie hatten wir so viele Beerdigungen wie jetzt.“ Noch nie hatte ich so viele Menschen bei mir, um sie in ihrem Trauerprozess zu begleiten. Ich werde mehr als je zuvor von Tierhaltern gerufen, die sich die Frage stellen müssen: „ Will mein Tier gehen?“
Wenn ein von Ihnen alles geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier stirbt, ist da zunächst nur der alles zerreißende Schmerz. Selbst das Atmen fällt da manchmal schwer. Wie soll es weiter gehen? Kann es überhaupt weiter gehen?
Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Schiffsreise gewonnen. Es soll an das andere Ende der Welt gehen, in Gegenden, in denen Sie niemals waren, von denen Sie gelesen haben, sie seien das reinste Paradies.
Sie sind voller Vorfreude, gespannt, neugierig, stehen an der Reling und blicken zurück. Am Kai stehen die geliebten Menschen, sie halten die Taue in Händen.
Das Herz ist Ihnen schwer, Sie werden diese Menschen für lange Zeit nicht wieder sehen. Aber eines Tages werden sie nachkommen. In der Zwischenzeit haben Sie die besten Plätze, das leckerste Essen, die lauschigsten Plätzchen des Paradieses kennen gelernt. Sie werden sie dort erwarten, ihnen alles zeigen, Sie werden wieder vereint sein, aber diesmal am schönsten Ort, den Sie sich vorstellen können.
Sie winken den geliebten Menschen am Ufer zu, aber Sie möchten auch, dass diese die Taue loslassen. Damit Ihr Schiff endlich aufbrechen kann zu neuen Ufern. Es bringt keinem etwas, die Taue weiter fest zu halten.
Und die Menschen am Ufer lieben Sie, deshalb lassen sie los. Damit Sie zu dem besseren Ort aufbrechen können.
Ich liebe, also lasse ich ziehen!
Haben Sie den Mut, Veränderung zu zulassen. Sie werden nicht mehr der/die Selbe sein. Aber gerade das ist das Wunderbare daran!

 


Genau jetzt können Sie Ihr Leben selbst in die Hand nehmen! 22.12.2011

Wenn Sie Ihre Familie wirklich lieben, vergessen Sie Ihr Pflichtgefühl! Die Verwandten erwarten wie jedes Jahr eine Einladung zum opulenten Mahl, die Kinder haben einen Wunschzettel, der einen vorherigen Lottogewinn voraussetzt. Und Sie lassen sich in den Sog hinein ziehen, sind gestresst und genervt, weil es mit der Pefektion wieder einmal nicht so klappt. Und am Schluss bleibt trotz allem ein ungutes Gefühl zurück. Schenken Sie Ihrer Familie etwas, was vielleicht lange vergessen war, was Ihre Kinder womöglich noch gar nicht kennen. Schenken Sie ihnen wirkliche Aufmerksamkeit. Lassen Sie sich erzählen, was sie bewegt, was sie fühlen. Bestehen Sie darauf, dass jedes Familienmitglied eine gute Eigenschaft über ein anderes sagt. Regen Sie an, dass jedes Familienmitglied eine lustige oder besinnliche oder schöne Begebenheit aus dem vergangenen Jahr erzählt. U(nterbinden Sie sofort und konsequent Jammern und Beschwerden mit dem Vorschlag, dass jeder selbst für sein Wohlbefinden verantwortlich ist. Hören Sie zu, und zwar mit allen Sinnen, Ihre Ohren lauschen (auch auf zwischentöne, fragen Sie nach), beobachten Sie die Körperhaltung, die Gestik Ihrer Familie, sehen Sie jeden so, als ob Sie ihn noch nie gesehen hätten, lernen Sie die Menschen kennen, mit denen Sie zusammen leben. Und lernen Sie sich kennen. Hören Sie auf, die anderen ändern zu wollen und beginnen Sie damit, sich selbst zu verändern. Damit Sie Weihnachten wieder so sehen und fühlen können, wie es in Ihrer Kindheit war.

FROHE UND BESINNLICHE WEIHNACHTSTAGE!


Geschehen am 2. Adventssonntag. Tatort: Kölner Dom. 05.12.2011

Schon einmal wollte ich, damals noch in München lebend, während ich auf meinen Anschlusszug wartete, den Kölner Dom besuchen. Es war damals kurz vor 19 Uhr. Der „Türsteher“ wies mich rüde und unfreundlich ab: „Wir schließen gleich!“
Aus dem katholischen Bayern stammend war ich erstaunt. Ich wusste nicht, dass man in einem Dom nur zu bestimmten Zeiten beten durfte.
Inzwischen wohne ich in Duisburg und bin, ich gestehe es, ein Weihnachtsmarkt-Fan. Als mein Partner daher am 2. Adventssonntag sagte: „Lass uns nach Köln fahren, auf dem Domplatz ist Weihnachtsmarkt“, freute ich mich. So konnte ich diesmal auch den Dom von innen sehen.
Wir reihten uns in den Strom der anderen Besucher ein und betraten die Kirche. Der Mittelgang wurde von zwei Herren in roter Robe bewacht. Der kleinere von Beiden bemerkte sofort, dass mein Partner (wegen draußen herrschender Kälte und Nieselregen) eine Mütze trug. Er stach mit dem Finger in seine Richtung: „Hat off!“ Ein älterer Herr hinter uns war ebenso irritiert wie wir: „In anderen Religionen muss man(n) gerade bedeckt bleiben." Na ja, Form muss sein. Ich fand den Befehl nur etwas unhöflich formuliert, sah aber ein, dass von morgens bis abends Menschenmassen auf den kirchlichen Knigge hinzuweisen ganz schön ermüdend sein kann. Nachdem der Gewandete seinen Befehl befolgt sah, eilte er an uns vorbei Richtung Ausgangstor.
Als wir den Dom wenig später wieder verließen, schrie er gerade einen Bettler an, der vor der Tür auf dem Boden kroch um seine Geldmünzen wieder einzusammeln. Der „Türsteher“ oder Gottesmann oder Wärter (wie soll ich so eine Person wohl bezeichnen) trat mit seinen Stiefeln auf den auf dem Boden kriechenden Mann ein. „Verschwinde!“
Ich fasste den Türsteher am Arm: „So unfreundlich sollten Sie aber nicht sein!“
Er tritt noch einmal nach: „Das müssen Sie schon mir überlassen!“
Die Menschen drängen mich weiter, als ich mich umdrehe, hat sich der Bettler mühsam aufgerichtet und wird weg geschoben. Seine Münzen musste er zurück lassen.
Ich war empört und konnte danach den Weihnachtsmarkt nicht mehr wirklich genießen.
Der „Kirchen Bodygard“ hat seine Machtposition gebührend ausgenutzt. Ob er wohl stolz auf sich ist?
Ob er wohl in seinem Umfeld, bei seiner Familie, als christlich gilt?
Zur Zeit schallt uns von allen Kanzeln das hehre Wort der Nächstenliebe entgegen. Für die Kirche selbst gilt dies vielleicht nicht. Jedes Unternehmen ist so gut wie die Mitarbeiter die es einstellt. Das gilt für mich auch für die Kirche.
Ich werde also weiterhin für Liebe und Menschlichkeit eintreten und jene Unternehmen meiden, die anderen Werten huldigen.
Den Kölner Dom fand ich übrigens von innen auch nicht so spektakulär wie ich erhofft hatte.


Alzheimer – wenn die Liebe uns entgleitet! 21.11.2011

Sonntag Abend bei Günther Jauch. Einfühlsam führte er Betroffene durch die Diskussion über ein schwieriges Thema. Einige Aussagen möchte ich hier kommentieren und erhalte gerne auch Mails zu Ihren Erfahrungen.
Dass Alzheimer und Demenz noch Tabuthemen sind, über die (so Frau Schwesig) mit Freunden und Kollegen nicht gesprochen wird, kann ich nicht unterschreiben. Ich mache dagegen die Erfahrung, dass pflegende Angehörige, wenn sie über das tägliche Erleben mit Erkrankten sprechen, sofort auf offene Ohren stoßen. Die meisten haben heute (leider) ebenfalls Alzheimer Erkrankte in Ihrem Familien- oder Bekanntenkreis.
Was bleibt, ist jedoch die Hilflosigkeit.
Gerhard Bräuer, selbst an Alzheimer leidend, zeigt sehr deutlich, dass der Betroffene selbst das augenblickliche Stadium seiner Krankheit als weniger schlimm empfindet als sein Umfeld. Seine Aussage: „Ich muss noch lange nicht ins Pflegeheim, da ich über genügend finanzielle Mittel verfüge...“ zeigt eine Verkennung der Lage. Tatsache ist, dass er eine Lebenspartnerin hat, die er offensichtlich, trotz zweier Kinder und der Erwartung einer Verschlechterung seines Zustandes nicht heiratet. Auf der anderen Seite aber mit einer Selbstverständlichkeit davon ausgeht, dass sie ihn auch weiterhin betreut (und pflegt). Auch die Belastung für seine Kinder (sehr deutlich und reif geschildert von Fr. Nagels Tochter) bemerkt er nicht. Dies ist ja ein typisches Phänomen für Alzheimer, bei der Patienten eher dem Außen (also Angehörigen, den Lebensumständen usw.) die Schuld an ihren nachlassenden Fähigkeiten geben und dann böse und ungerecht werden. Bei Demenzerkrankten gibt der Betroffene sich selbst die Schuld („Tut mir Leid, dass ich dir so viel Mühe mache“ usw.).
Etwas Anderes jedoch blieb völlig unerwähnt, ist also wirklich noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft: Die Wut, der Zorn von pflegenden Familienmitgliedern dem Erkrankten gegenüber.
Langsam werden die innigen, schönen, liebevollen Momente zwischen Patient und pflegendem Angehörigen weniger. Die Distanz wächst, der Erkrankte gleitet ab in seine Welt, in die wir ihm nicht folgen können.
Wenn zu Beginn der Krankheit der Pflegende noch häufiger Augenblicke erleben darf, in denen eine tiefe Liebe und Zuneigung auch seitens des Erkrankten die physisch und psychisch ermüdende und auslaugende Arbeit mit ihm wett macht, bleiben diese Momente schließlich ganz aus.
Der Erkrankte kann nicht verstehen, dass der Pflegende manchmal andere Dinge tun muss, keine Zeit hat, sich auch einmal schlecht fühlt, einmal Ruhe und Zeit für sich braucht. Er fordert! Er vergisst! Er befiehlt!
Und aus der Mutter, dem Vater, einst unser Halt, unsere Stütze, unser Hort der Zuflucht, wird ein mürrischer, gereizter, zeternder Mensch, den wir gar nicht mehr kennen und – der uns nicht mehr erkennt.
Und dann steigt Wut in uns auf, Zorn, auf dieses Wrack, das unser Leben vereinnahmt, uns keinen Raum mehr zum Atmen lässt und nicht einmal dankbar ist.
Und diese Gefühle werden immer stärker, je mehr wir sie uns verbieten. Weil wir auch mit niemanden darüber sprechen können, weil wir uns selbst hassen für diese Gefühle.
Und so wird der innere Druck immer stärker, die Hilflosigkeit immer größer.
Und vielleicht schlagen wir einmal zu. Aus Frust, aus Hilflosigkeit, aus Wut, aus Liebe, aus Trauer, aus Verzweiflung.
Und wir spüren nach einer erlösenden Sekunde Entsetzen und noch mehr Hilflosigkeit, die sich wieder entladen muss.
Ein Teufelskreis. Ein absolutes Tabu auch vor uns selbst.
Erst, wenn pflegende Angehörige darüber sprechen können und Liebe, Zuwendung, Verständnis und Hilfe erfahren, dann gibt es Heilung.
Schluss mit der irrigen Annahme, man täte dem Erkrankten in fortgeschrittenem Stadium etwas Gutes, wenn er zu Hause gepflegt wird!
Schluss damit, dass Politiker die Verantwortung auf die Familie abschieben. Mehr Geld ist hier nicht das Thema! Das Thema ist: Wie viel kann Liebe ertragen?
Und: Muss ein Mensch sich für einen anderen opfern, und wem bringt das etwas?


Vorgeburtliche Traumata und wie sie sich auf das Leben eines Menschen auswirken können. 10.10.2011

Meistens wissen wir bewusst nichts über die Zeit vor unserer Geburt. Sei es, weil die Mutter Geschehnisse vergessen oder verdrängt hat, sei es, weil sie darüber mit ihrem Kind nicht sprechen will. Und doch leiden viele Menschen Zeit ihres Lebens unter seelischen oder körperlichen Auswirkungen der Einflüsse während der Schwangerschaft der Mutter.
Dass der Konsum von Alkohol (auch schon in geringen Mengen, gerade während der ersten drei Monate der Schwangerschaft), Nikotin oder gar Drogen den Embryo schädigt, dürfte inzwischen bekannt sein. Weniger Informationen gab es bisher über Mangelernährung, aufgenommene Luftschadstoffe, aber auch Stress, hohem Blutdruck, hormonale Störungen der Mutter.
Verstört reagiert der Embryo auch auf Herzprobleme (Herzrasen), Streit mit Partner oder in der Familie (vor allem, wenn dabei das Ungeborene eine Rolle spielt). Das Kind im Mutterleib erlebt oft Todesangst, wenn der Mutter Gewalt geschieht (auch Missbrauch), wenn sie selbst dem Kind gegenüber Ablehnung oder Ambivalenz spürt oder aus anderen Gründen traumatisiert ist.
Auswirkungen für das gesamt spätere Leben können unter Anderem sein:
Depressionen (schon im Jugendalter), undefinierbare Unruhe, Schlafprobleme, Sprachstörungen (Stottern u.Ä.), Epilepsie und Vieles mehr.
Es hat sich heraus gestellt, dass das pränatale Stellen, bei dem die 9 Schwangerschaftsmonate, der Moment der Zeugung und der Geburtsvorgang aufgestellt werden, solche Geschehnisse aufdecken und auflösen kann. Auch übernommenes Leid unserer Ahnen und karmische Verstrickungen können so ans Licht gebracht und gelöst werden.
Die Mentaltrainerin und Hypnosetherapeutin, die schon seit Langem das systemische Stellen als wertvolles Instrument für ihre Arbeit entdeckt und Aus- und Fortbildungen u.A. in der Bert Hellinger Schule absolviert hat, bietet das Pränatale Stellen am 3. Dezember 2011 von 13:00 bis 18:00 Uhr in Düsseldorf an. Anmeldungen unter 0203-860 57 44 oder per Mail.


Wenn die Seele um Hilfe ruft und niemand zuhört – Burn-out 08.10.2011

Stress ist das große Thema unserer Zeit, Entspannung daher der Weg der Zukunft.
Verstärkter Leistungsdruck macht den Menschen nicht nur im beruflichen oder schulischen Umfeld, sondern sogar in der Freizeit zu schaffen. Kopfschmerzen, Gereiztheit und Erschöpfungszustände können die Folge sein. Burnout ist längst nicht mehr eine typische Managerkrankheit. Sie befällt die unter Mehrfachbelastung und Perfektionsanspruch zerrissene Frau und Mutter, den von allen Seiten geforderten Vater ebenso wie unter Leistungsdruck stehende Schüler und Studenten. Eines haben Alle gemeinsam: Es beginnt mit den besten Absichten, wir wollen für uns selbst und unsere Kinder mehr Lebensqualität. Aus dem reichhaltigen Freizeit- und Förderungsangebot sollen unsere Kinder alles haben, was möglich ist. Schüler und Studenten werden schon früh von allen Seiten darauf hingewiesen, dass nur der Beste es im Leben zu etwas bringen wird. Die Werte unserer Gesellschaft heißen Geld, sichtbarer Erfolg, Leistung. Dass die Menschen hier sehr geschickt manipuliert werden, damit sie reibungslos funktionieren und den Sinn niemals hinterfragen, bemerkt kaum jemand. Persönlichkeitsentwicklung ist nur gefragt, wenn sie der Erhaltung und Förderung der Arbeitskraft dient. Die Menschlichkeit, die geistige und seelische Entwicklung bleibt dabei auf der Strecke. Der Mensch ist ein sehr anpassungsfähiges Wesen und über einen langen Zeitraum hinweg kann er gegen sein eigenes Gefühl, gegen seine innere Stimme leben und handeln. Irgendwann jedoch macht der Körper nicht mehr mit, die Seele schreit! Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass Ihr Körper mit Krankheit und totalem Zusammenbruch reagiert.
Spüren Sie immer wieder in sich hinein, entdecken Sie, was Ihre Seele will, was Ihr Herz sich wünscht. Lernen Sie zu unterscheiden zwischen den Bedürfnissen und Erwartungen der Gesellschaft und Ihres Umfeldes und Ihren eigenen Zielen und Visionen.
Das ist gar nicht so schwer wenn Sie für ein paar Minuten aus dem Alltag aussteigen.
Das Schweigen hören, die Stille spüren.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Meditation die Regeneration der Gehirnzellen fördert und das Bewusstsein positiv verändert.
Das regelmäßige Praktizieren von Meditations- oder anderen Entspannungsformen öffnet unser Bewusstsein für das Wesentliche, unterstützt unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und fördert die Aktivierung unserer Selbstheilungskräfte.
Auch hier gilt wieder: finden Sie die richtige Form für sich. Praktizieren Sie nicht Yoga, weil andere sagen, es tut gut. Üben Sie Qi Gong nicht aus wie Gymnastik.
Die für Sie richtige Methode ist kein Pflichtprogramm, es muss nicht „der innere Schweinehund überwunden werden“. Wenn Sie das fühlen, ist es der falsche Weg. Die für Sie perfekte Entspannung fühlt sich leicht an und mühelos; Sie spüren Freude im Herzen und ein Lächeln auf den Lippen.
Und so sollte sich auch Ihr Leben anfühlen!
 


Hypnose – Märchen und Realität. 13.09.2011

Immer noch herrscht Unklarheit darüber, wie Hypnose wirkt. Und die vielen Showhypnotiseure oder auch widersprüchlichen Beschreibungen von Anwender(inne)n, die dies so eben einmal in einem Schnellkurs gelernt haben, verunsichern die Menschen.
Bevor ich die unterschiedlichen Hypnoseformen erkläre, möchte ich hier ganz klar und unzweideutig Folgendes feststellen:
  • Unter Hypnose bleibt immer ein Rest Selbstkontrolle erhalten.
  • Der Hypnotisierte erwacht spontan, wenn es an Themen geht, die er nicht berühren möchte.
  • Kein Mensch kann unter Hypnose zu etwas angestiftet werden, das nicht seinen ethischen oder moralischen Werten entspricht! Dies wurde in verschiedenen jüngsten Forschungsergebnissen eindeutig bewiesen.
  • Was an Suggestionen integriert wird, unterliegt immer der eigenen Selbstkontrolle.
Um nun Hypnose oder Trance zu beschreiben, muss zunächst einmal unterschieden werden zwischen:
  1. Show- oder Blitzhypnose
  2. Hypnose als Trancezustand oder als Einleitung des Selben und
  3. Hypnose als Behandlungsform (Hypnotherapie oder Hypnosetherapie genannte)
1. Die Show- oder Blitzhypnose, gern im Fernsehen oder als „Zaubertrick“ gezeigt ist in Wahrheit gar keine echte Hypnose. Es handelt sich hier vielmehr um eine sogenannte unbewusste Kooperation. Der Hypnotiseur sucht sich dazu ganz bewusst Menschen aus den Zuschauern aus, die interessiert, dem Hypnotiseur gegenüber positiv eingestellt und leicht suggestibel sind. Durch das Unterbrechen eines Automatismus (in unserem Gehirn abgespeicherte Erfahrung, was folgt) wird eine momentane Suchfunktion aktiviert, die für einige Minuten alle Leitbahnen in unserem Gehirn blockiert und wir nicht gleichzeitig auf unser Wissen zugreifen können (daher: sich nicht an Zahlen erinnern können o.Ä.). Dieser Zustand würde sich ganz von selbst auflösen, sobald das der Verstand wieder „sortiert“ hat. So lange wartet der Showhypnotiseur natürlich nicht, sondern löst den Zustand selbst vorher wieder auf. Das angebliche „sich nicht erinnern können“ ruft das Unterbewusstsein des Hypnotisierten selbst hervor, weil die Suggestibilität nicht mit dem Selbstbild dieses übereinstimmt.
2. Hypnose als Trancezustand oder als Einleitung dazu wird immer benutzt, wenn ein Mensch in die Entspannung geführt oder dort eine Zeit lang gehalten wird. Bei dieser Hypnoseform, auch Trance genannt, unterscheiden wir verschiedene Stufen:
  • leichte Trance
  • mittlere Trance
  • tiefe Trance und
  • somnambulistische Trance
Wissenschaftlich gesehen, handelt es sich bei Hypnose oder Trance um eine Veränderung der Gehirnwellen, die Frequenzen der Schwingungen werden niedriger, der Bewusstseinszustand verändert sich. Dabei sind die Grenzen fließend.
Körperliche Anzeichen sind bei der Entspannung u.A. ruhige Atmung und entspannte Muskulatur, danach erweitern sich die Pupillen, die Augen fallen zu, der Mensch gleitet in einen Trancezustand mit spontanen, nicht gesteuerten Bewegungen, teilweiser Amnesie, Zeitverzerrung, extrem suggestibel, fehlender Schluckreflex u.A.
Dies ist dem Menschen nun nicht neu, wir befinden uns immer wieder in einem Zustand unterschiedlich starker Trance, z.B. während bestimmter Rituale (auch Beten, Meditation, Yoga, Qi Gong, Tanzen), während körperlich großer Anstrengung, Extremerfahrung, dem sogenannten „flow“ oder beim Sex. Aber auch Angst kann (als Schutzmechanismus des Körpers) den Zustand einer Trance auslösen.
Auch bei langen Autofahrten gleiten wir immer wieder in einen Trance ähnlichen Zustand.
3. Und dann gibt es natürlich die Hypnosetherapie, schon im Altertum ein bekanntes und ständig praktiziertes Verfahren der Heilung, das in den letzten Jahrzehnten als äußerst wirkungsvoll, schnell und effizient Verbreitung gefunden hat. Warum? Dazu muss man wissen, dass niemals der Arzt oder der Therapeut heilt! Der Mensch selbst trägt in sich Alles, was sein Körper oder sein Geist zur Heilung benötigen. Der Arzt, bzw. das Medikament unterstützt nur den Heilvorgang und löst die Blockade, die diesen verhindert. Und so ist es auch nicht der Therapeut, sondern vielmehr das Unbewusste des Menschen selbst, das die Möglichkeiten schafft, zu heilen.
Sowohl Krankheiten, als auch unerwünschtes oder unerklärliches Verhalten sind niemals zufällig, sondern versuchen, etwas zu bewirken. Was dies ist, warum es sich gerade so äußerst und wie man diesen Mechanismus auflösen kann, all dies ist im Unterbewusstsein des Betroffenen gespeichert. Über den Verstand haben wir hier keinen Zugang. Daher muss die Aufdeckungs- und Heilungsarbeit auf der unbewussten Ebene geschehen. Also unter Hypnose oder Trance. 
Sie verstehen nun sicher, dass diese verantwortungsvolle Aufgabe ein hohes Maß an Erfahrung, Empathie und Sensibilität verlangt. In einem Hypnose-Schnellkurs ist dies nicht zu erlernen.
Sollten Sie sich also zu dieser Form der Therapie entschließen, informieren Sie sich, vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch, spüren Sie in sich hinein ob Sie zu Ihrem Therapeuten Vertrauen haben können und sich aufgehoben fühlen, lassen Sie sich Alles genau erklären und gehen Sie wieder, falls Sie Zweifel haben.
 
 
 
 
   


Wir dürfen nicht vergessen, wenn die Katastrophe von 2010 irgendeinen Sinn haben soll. 06.09.2011

Nach dem 24. Juli 2010 war ich neben vielen Beratern und Helfern vor Ort um mit den Betroffenen zu sprechen, meine Hilfe im Gespräch anzubieten, Raum und Mitgefühl zu geben zur Verarbeitung des Unfassbaren.
Spontan und als Erste bot ich kostenlose Hilfe in meiner Praxis an, weil sich mit jeder Stunde solch ein Ereignis tiefer in die Seele frisst.
Den meisten jungen Menschen geht es heute wieder gut, sie konnten das traumatische Ereignis verarbeiten und „ins Leben zurück kehren“.
Einige wenige jedoch kommen sporadisch noch immer mit kleinen und größeren Problemen, die das Leben für sie bereit hält.
Meine Hochachtung gilt Allen, die gegen das Vergessen antreten, die eine Gedenkstätte und eine Trauerfeier organisieren, die einfach da sind.
Mein Unverständnis gilt jedoch Menschen, die aus Habgier und Größenwahn Schuld auf sich geladen haben und diese immer noch (auch vor sich selbst) verleugnen, die der Meinung sind, es wäre nun genug Zeit vergangen und man solle doch mal nach vorne blicken, denen eine Gedenkstätte die schöne Aussicht vermasselt, die immer noch flexible, kurzfristige Genehmigungen zur Sicherheit der Menschen verzögern oder verweigern, die also noch immer nichts gelernt haben. Muss man bei der Einstellung in einem Amt oder einer Behörde eigentlich gesunden Menschenverstand und Menschlichkeit an der Pforte abgeben? Oder ist die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust noch immer größer als das eigene Gewissen?
Das sollte sich Jeder selbst fragen und sich bei der Antwort im Spiegel betrachten.


Mich beschleicht eine Ahnung, wie lange die Menschheit an die Erde als Scheibe geglaubt hat. 26.08.2011

Sicher hat Kopernikus genauso gestaunt, wenn kurz vor seinem Ableben immer noch Menschen vehement die Ansicht vertraten, dass die Erde ein Scheibe sei.
Ich habe zu unzähligen Menschen Kontakt. In Seminaren, Kursen, Workshops, als Klient(inn)en, Freund(inn)en, beim Einkaufen, beim Reisen... Alle wissen inzwischen, dass das Mutieren einer Krebszelle, wie sie in jedem von uns zahlreich vorhanden sind, zu einer bösartigen Geschwulst ganz maßgeblich die Lebensführung des Betroffenen beteiligt ist. Dass das gesamte Immunsystem sofort in sich zusammen sackt, in dem Moment, wo wir diese furchtbare Diagnose erfahren. Dass die Schulmedizin allein, ohne die Mithilfe des Patienten, keine Chance hat. Tun kann der Patient viel, zuallererst Verantwortung übernehmen für sein Leben. Genau hin sehen und dann konsequent sein Leben und seine Einstellung zum Leben ändern, alte schädliche Muster aufarbeiten, alte Verletzungen auflösen und, und und...
Krebs fällt nicht vom Himmel und trifft den Menschen nicht unverhofft. Die Seele leidet und der Körper ist ihr Sprachrohr. Zuerst kleine Zipperlein, dann immer wieder kehrende Störungen und zuallerletzt, als letzter Hilfeschrei einer gequälten, missachteten, mundtot gemachten Seele: Krebs!  Unser Körper kämpft, unser Körper will gesund sein, unser Körper ist unendlich geduldig und verzeiht immer wieder. Aber wenn wir ihn permanent missachten, nicht wertschätzen, mit Medikamenten zum Schweigen verurteilen, bleibt er am Schluss hilflos.
Ja, jeder weiß dies inzwischen, auch wenn es zur Umsetzung noch Zeit braucht. Daher meine absolute Verblüffung heute in einer Sportstunde:
Die Rede war von einem Mann, der Jahrzehnte lang Raubbau mit seinem Körper getrieben hatte, Stress bis zum Exzess, Ernährung von schlecht bis katastrophal und der sich jetzt aus dem Berufsleben komplett zurück ziehen muss. Diagnose: Krebs. „Warum wohl“, sagte ich. Die Antwort von einer Dame:“ Nein, nein, der hat Krebs, das hat mit der Arbeit nichts zu tun.“
Da fehlen selbst mir die Worte, ist die Erde also doch eine Scheibe???


Rauchen, Stottern, Spinnenphobie – endlich befreit durch Hypnose 18.08.2011

Deutliche Videoaufnahmen, klare Worte durch Hypnotherapeut Harald Krutiak von der Charité in Berlin. So konnte sich der Zuschauer selbst ein Bild machen, was mit Hypnose möglich ist und worauf er, falls er sich zu dieser Therapie entschließen sollte, achten muss, um nicht Scharlatanen in die Hände zu fallen. Ich arbeite schon länger und sehr erfolgreich mit Hypnose. Obwohl sich die Medien in der letzten Zeit sehr oft und auch seriös mit dem Thema Hypnosetherapie beschäftigen, herrscht immer noch große Unsicherheit bei vielen Menschen. Teils spielen Ängste eine Rolle, hervor gerufen durch Showhypnotiseure, die keine richtige Hypnose, sondern nur eine Manipulation des Geistes bei willigen „Opfern“ vorführen. Teils spuken noch Geschichten über die alte Hypnose (unter Freud angewandt, z.B.) in den Köpfen herum, dass der Klient sich an nichts mehr erinnern kann, völlig willenlos dem Hypnotiseur ausgeliefert ist oder Geheimnisse ausplaudert, die er lieber für sich behielte. Alles, verzeihen Sie das harte Wort, Quatsch!
Die moderne Hypnosetherapie verdankt ihre Erfolge ja gerade der Tatsache, dass der Klient sich jederzeit bewusst ist, wo er sich befindet, was er sagt und fühlt und es mit seinem „Problem“ in Zusammenhang bringen kann.
Ich selbst arbeite sehr viel mit Hypnose und halte sie, außer dem systemischen Familienstellen, für die zur Zeit wirksamste und effektivste Methode, Störungen auf die Spur zu kommen und aufzulösen, und zwar in wunderbar kurzer Zeit.
  


Ist Esoterik ein spiritueller Weg der Erkenntnis oder abgehobener Blödsinn? 15.08.2011

Ich beschäftige mich schon lange nicht nur mit der Psyche des Menschen (und die bietet ein unendlich weites, faszinierendes und fast völlig unerforschtes Gebiet für unseren linearen menschlichen Verstand), sondern auch mit der Psyche der Tiere und dem Empfinden der Pflanzen. Trotzdem bin ich weitgehendst ein „normaler“ Mensch (sprich: der derzeitigen Norm entsprechend). Ich liebe alle Tiere ohne Ausnahme, kommuniziere manchmal mit Mücken, damit der Stich nicht juckt oder mit Mäusen, um lieben Freunden ein paar Salatköpfe in ihrem Garten zu retten. Ich erkläre und rechtfertige diese für mich selbstverständliche Kommunikation auch nicht. Wenn Sie in einem fensterlosen Raum sitzen, werde ich auch nicht mit Ihnen diskutieren, ob draußen die Sonne scheint. Ich würde sagen: Gehen Sie einfach einmal raus! Es kümmert mich aber auch nicht weiter.
Dies schreibe ich, damit Sie verstehen, dass ich das Wissen um das, was außerhalb der bisher erklär- und beweisbaren Tatsachen einfach lebe. Ich habe heraus gefunden, dass es mein Leben leichter, einfacher, angenehmer und glücklicher macht. Ich empfinde mich als eingebunden in die Bewegungen des Ganzen (nennen Sie es Universum oder Leben oder wie immer Sie möchten). Natürlich nehme ich mich als Individuum wahr, habe meine Muster und Empfindlichkeiten (woran ich ständig arbeite, ich gebe zu, manchmal ist es zäh...). Es gelingt mir aber auch ganz gut, einen Schritt zurück zu treten, von außen auf mein Leben zu blicken und zu erkennen: Was immer geschieht, ist richtig und gut! Der Mensch erkennt den Weg ja meistens erst in der Rückschau.
Ja, und häufig treffe ich nun auf diesem meinem Weg verschiedenartigste Menschen. Alle sind mir lieb und teuer, jeder Einzelne hat etwas, was mich bereichert, zum Nachdenken anregt oder einen anderen Blickwinkel einnehmen lässt.
Manchmal allerdings versagt mein Verständnis. Vielleicht kann mich von Ihnen jemand aufklären (und das meine ich nicht ironisch).
Vergangenes Wochenende war ich mit einer Gruppe netter Menschen im Wald unterwegs. Eine liebe Dame erklärte uns Bäume, Pflanzen und Kräuter, sprach nicht nur von längst vergessenen Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch über das Zusammenleben von Mensch und Wald, von Elfen und anderen Waldwesen.
Alle lauschten gespannt und sammelten diverse Kräuter, die sie zum Schutz vor bösen Geistern oder zur Steigerung von weiblicher Attraktivität ins Fenster hängen wollten. Wir waren also, so dachte ich zumindest, äußerst feinfühlig und aufnahmebereit unterwegs.
Wie entsetzt war ich aber, dass die Mehrzahl dieser Kräuter sammelnden Feingeister auf ihrem Weg ohne jegliches Gefühl, ohne Respekt und Achtung Pflanzen und Kräuter nieder trampelten.
Alle versammelten sich irgendwann um einen sogenannten Kraftplatz, eine Stelle mit hoher Energie und Schwingung. Wir sollten eine Spirale zeichnen und diese dann, bis zum mittleren kraftvollen Punkt durch schreiten. Ich litt Qualen, weil sich eine kleine Farnpflanze auf diesem Weg befand und immer wieder von derben Wanderschuhen zertrampelt wurde. Nur einige Wenige machten einen Schritt darüber. Alle aber waren ganz vergeistigt und erfüllt von dem hohen Energiefeld. Als ich die Spirale beschritt, konnte ich mich nicht auf Energieaufnahme konzentrieren. Ich bat die Pflanzen um Verzeihung für das sinnlose Zerstören, für die Respektlosigkeit, die Oberflächlichkeit, die Missachtung der Menschen.
Mein Fazit aus dieser Waldwanderung:
  1. Unsere Führerin hat mit uns viel Fach- und Menschenkenntnis durch die wundersame Waldwelt geleitet. Sie hat erklärt, wo zu erklären war, aber auch Raum gelassen für die Stille.
  2. Ich selbst habe mein Wissen um die Wirksamkeit unserer heimischen Kräuter wieder aufgefrischt (habe ja einmal eine homöopathische Ausbildung gemacht). Ich wurde aber auch wieder einmal darin bestätigt, dass mein Eingebundensein mit Körper und Geist in den Fluss des Lebens Heilmittel (auch homöopathische) überflüssig macht.
  3. Wichtiger als die „Schein-Esoterik“, das ständige Plappern über Meditationen oder selbst gesponnene Wolle für selbst gestrickte Strümpfe, ist Liebe, Respekt und Achtung für Menschen, Tiere, Pflanzen, für das Leben.
In diesem Sinne: Ich umarme Euch alle (auch Euch, liebe Esoteriker), Tiere, Pflanzen, Elfen und sonstige Waldwesen und freue mich auf Euer Lächeln bei meinem nächsten Besuch im Zauberwald.


Möchten Sie einmal in ein früheres Leben zurückgeführt werden? 08.08.2011

Haben Sie alte Glaubenssätze, Verhaltensweisen oder Verletzungen, deren Ursprung Sie noch nicht feststellen konnten und möchten diese jetzt endlich auflösen? Leiden Sie unter unerklärlichen Alpträumen? Haben Sie das Gefühl, irgendetwas "stimmt nicht"?

Die Akademie für energetisches Heilen bildet laufend Rückführungs-, Reinkarnations- und Regressionsbegleiter aus. Für diesen Beruf ist eine umfangreiche Erfahrung unerläßlich. Daher suchen wir für die Teilnehmer/innen des Fortgeschrittenen Lehrganges interessierte Menschen, die selbst einmal die Erfahrung einer Rückführung machen möchten. Selbstverständlich ist die fachkundige Leiterin unterstützend dabei und begleitet auch selbst.

Der nächste Termin ist am Samstag, den 3. September von 14:00 bis 18:00 Uhr. Unkostenbeitrag 20,00 €. Interessierte melden sich bitte telefonisch oder per Mail bei uns.


Inakzeptable Werte von Nickel in Wohngebieten wie Meiderich, Hamborn und Hafen 04.08.2011

Den Grünen ist es zu verdanken, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Anscheinend ist es der Behörde Lanuv (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) schon seit Langem bekannt, dass durch die Schrottverarbeitung in Betrieben östlich der Schrottinsel und Schleifereien feiner, nickelhaltiger Staub in die Wohngebiete Meiderich und Hamborn zieht, vom Großraum Hafen gar nicht zu sprechen.
Dabei übersteigen die Nickelwerte manchmal den Grenzwert um mehr als das Zehnfache. Dieser Staub kann gesundheitsgefährdend sein, dass Nickel Allergien hervor ruft, wissen wir schon lange.
„Die Behörde denke über Messstationen nach“ erfährt man so nebenbei.
Juckende Stellen in Gesicht und Händen, die immer wieder einmal bei Kindern und Erwachsenen in diesen Gebieten auftreten, wurden hier noch nicht in Zusammenhang gebracht. Auch andere gesundheitliche Beeinträchtigungen werden da schnell einmal auf die falsche Ernährung oder allgemeine Umweltbelastungen geschoben.
Dabei geht es weniger um die verursachenden Betriebe, von denen natürlich jeder schnell beweist, dass er im Grenzbereich liegt. Nein, es geht vielmehr darum, dass die Behörden zu träge sind und sich jede Menge Zeit lassen. Die Damen und Herren Mitarbeiter wohnen ja offensichtlich nicht in den betroffenen Gebieten. Schön für sie!


Intensiv Wochenendseminar Rückführungen - Reinkarnation 03.08.2011

Welche Möglichkeiten gibt es, in vergangene oder auch zukünftige Leben zu führen.  Wie deckt man die Ursache von Problemen oder Verhaltensweisen auf? Wann hat man vielleicht Glaubenssätze gebildet, die heute noch nachwirken und unser Leben beeinflussen? Und wie kann man diese ein für alle Mal auflösen? Praxisnahe Schulung und Üben unter fachlicher Leitung am 6. und 7. August 2011, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Informieren Sie sich unverbindlich unter Tel 0203 - 860 57 44 oder 0174 - 62 72 300.


Warum reden Menschen aneinander vorbei? 18.07.2011

"Du hörst mir nie zu!" - "Du verstehst mich nicht!" - "Konzentriere dich endlich!"  Ihre Kinder haben Probleme in der Schule. Sie selbst reden sich den Mund fusselig, aber nichts geschieht. Wenn Sie mit Ihrem Partner ein Gespräch führen möchten, hört er nicht nur nicht zu - nein, er hört weg! Sie geben eine klare Anweisung und doch wird diese nicht oder unzureichend ausgeführt. All dies sind Kommunikationsprobleme. Manchem wird das NLP (Neuro Linguistisches Programmieren) ein Begriff sein. Dass der Eine Sprachen leichter lernt, wenn er im Land ist oder eine CD immer wieder abspielt, der Andere dafür das geschriebene Wort benötigt und der Dritte sich an das italienische Wort "vino" erinnert, weil er dabei den Geschmack des Chianti auf der Zunge spürt, auch das ist den meisten klar. Aber auch das Zuordnen eines neuen Sinneseindruckes, das Verarbeiten und Abspeichern desselben läuft über einen bevorzugten "Kanal" ab. Das Erkennen und Wissen desselben erlaubt uns, diese Systeme zu nutzen. Damit unsere Kinder leichter lernen und noch Spaß dabei haben. Damit der Partner versteht und verstanden wird. Damit im Beruf Anweisungen eindeutig gegeben und präzise ausgeführt werden können. Damit das, was ich sage, so ankommt, wie ich es meine.


Strauss-Kahn, Kachelmann, haben Frauen immer noch keine Rechte? 01.07.2011

Mag sein, dass die junge Frau, die Strauss-Kahn der Vergewaltigung beschuldigt hatte, in ihrem Asylantrag nicht korrekt gewesen war. Mag sogar sein, dass sie irgendwelche Verbindungen zu zwielichten Typen hat. Das hat aber nichts mit der Vergewaltigung zu tun. Hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft gar nichts geändert? Hat nur eine Frau mit einwandfreiem Leumund, möglichst tugendsam und mit möglichst keinen vorherigen Partnern das Recht,  NEIN zu sagen?
 
Auch Herr Kachelmann wurde frei gesprochen, weil die Frau, die ihn angezeigt hatte, angeblich „unglaubwürdig“ war.
Nun ist der Vorwurf der Vergewaltigung kein leichter, es ist, obwohl man in der letzten Zeit daran zweifeln möchte, kein Kavaliersdelikt.
Wer kann im Nachhinein noch die Wahrheit sagen über eine Situation, in der zwei Menschen zusammen sind, in der aus anfänglicher Anziehung, aus einem prickelnden Flirt mehr wird, in der ein Mann plötzlich nicht mehr der sanfte Verführer ist, nicht mehr der Frau Komplimente und kleine Zweideutigkeiten ins Ohr flüstert, in der sie nicht mehr die Schönste, die Bezauberndste ist, sondern nur noch Lustobjekt, austauschbar. Keine Worte dringen mehr ans Ohr des Mannes, keine Argumente gibt es, kein Nein, keine Bitte, keine Angst in ihren Augen erreicht ihn. Er wird zum.... ja, was? Kein Tier würde sich so benehmen.
Erschreckend, dass intelligente, angesehene Männer, gut erzogen und weltgewandt, sich so sehr vergessen.
Später dann, wenn die Frau entwürdigt, geschändet, missachtet und missbraucht den Mut hat, diese wahnsinnige Tat zur Anzeige zu bringen, während er sich ausruht, in dem Gedanken, sich als „ein echter Mann“ bewiesen zu haben, verwischt die Erinnerung. Auf bohrende Fragen der ermittelnden Beamten, die alles genau und noch detaillierter wissen wollen, mag es sein, dass die Frau ein Wort, eine Geste dazu erfindet, um endlich gehört zu werden, damit man ihr endlich glaubt. Und das erweist sich dann als fatal. Oder sie hält es nicht für wichtig, angesichts des Geschehenen, dass sie Jahre zuvor im Asylantrag ein Kreuzchen mehr oder weniger gemacht hat, oder ob sie vor dem Vergewaltiger vielleicht schon mehrere Männer hatte.
Auch mir erscheint alles andere nebensächlich und auf Details kann ich verzichten.
Relevant ist für mich nur Eines:
Ein Mann, der eine Frau so wenig wert schätzt, dass er eine Abwehr, sei es mit Worten, mit Blicken oder mit Gesten nicht erkennt, muss zur Rechenschaft gezogen werden.
Nicht als Akt der Vergeltung, sondern als erster Schritt in einen Lernprozess, den er unbedingt durchlaufen muss, wenn er sich weiterhin im Spiegel ansehen möchte.
 


Ärzte und Therapeuten führen Sie zur Gesundung? Zur Heilung? Oder zu was? 30.06.2011

Ich habe letztens von einer Freundin eine eigenartige Geschichte gehört. Ihr Bekannter ist Raucher, schon seit vielen Jahren. Vor einiger Zeit wurde bei einer Routineuntersuchung Hodenkrebs fest gestellt. Sein Arzt leitete sofort alles in die Wege, das ganze Programm konnte anlaufen und jetzt ist der Freund, der modernen Medizin sei Dank, krebsfrei.
Es war eine schlimme Zeit, die man ja nicht noch einmal erleben möchte. Der Bekannte fragte also seinen Arzt, wie er in Zukunft sein Leben gestalten solle, was er selbst tun kann, damit der Krebs nicht wieder kommt. Aufhören zu rauchen (ungern), sich besser ernähren (wie genau soll das aussehen), vielleicht Sport (am Liebsten gar nicht)?
Und, man höre und staune, der Arzt sagt: „ Nein, zwischen Rauchen und Hodenkrebs besteht kein Zusammenhang, na ja, gesündere Ernährung ist immer gut und ein bisschen Sport kann auch nicht schaden! Wichtig wäre jedoch eine regelmäßige Kontrolluntersuchung!“ Aha!
Das hört man doch gern. Wir brauchen also im Grunde unser Leben nicht ändern, wir haben doch für Alles die richtige Medizin.
Dies kann nun auch der Freund nicht so ganz glauben. Aber auf der Suche nach Hilfe und Antwort auf seine Fragen fühlt er sich etwas allein gelassen.
Eine allumfassende, absolute, allgemein gültige Antwort kann ihm nämlich ein anderer Mensch (ob Arzt, Therapeut, Heilpraktiker oder Ernährungswissenschaftler) nicht geben.
Die moderne Schulmedizin ist eine wunderbare Sache, wenn es um die Beseitigung von Symptomen geht. Der Therapeut kann eine großartige Hilfestellung bei der Aufdeckung von Ängsten und Verhaltensweisen sein. Der Heilpraktiker unterstützt in hervorragender Weise und mit natürlichen Mitteln die körperlichen Selbstheilungskräfte. Und, dass die meisten von uns sich ungesund ernähren, ist uns allen bewusst.
Aber.....
Wie kann ein durchschnittlich gebildeter Mensch, der sich ein paar Gedanken um Ursache und Wirkung gemacht hat, glauben, dass irgendetwas in der Natur „einfach so aus heiterem Himmel geschieht“? Wie kann jemand immer noch glauben, dass eine Krebszelle ohne äußere Einwirkungen, gleich welcher Art, „entartet“ und bösartig wird. Da müsste jemand auch an den Klapperstorch oder den Osterhasen glauben. Gibt es natürlich. Würden wir aber nicht als allgemein gültig anerkennen.
Krankheit ist nicht unser Feind, der bekämpft werden muss. Und schon gar nicht haben wir, wenn wir krank werden, eben Pech gehabt.
Natürlich bin ich der Meinung, dass in diesem Fall zunächst einmal die Symptome beseitigt oder zumindest gelindert werden müssen. „Mit einem wehen Kopf denkt es sich schlecht!“
Es ist aber ein Irrglaube, wenn der Patient meint, „Symptom beseitigt“ heißt „Krankheit beseitigt“.
Krebs ist der letzte Hilfeschrei einer gequälten Seele! Er kommt nicht plötzlich, ohne Vorwarnung. Zunächst meldet sich der Körper moderat. Ein bisschen Migräne hier, ein wenig chronischer Hautausschlag da. Hören Sie zu? Vermutlich nicht. Sie leben weiter wie bisher, gegen sich selbst, gegen Ihr inneres Gefühl. Oh, Sie fühlen gar nichts? Wenn ich Sie frage: „Was macht Ihnen eigentlich wirklich, in Ihrem Herzen, in Ihrer Seele, mit Ihrem ganzen Sein, Freude?“ Sie denken angestrengt nach. Sie wissen ganz genau, was Ihrem Partner Freude macht oder Ihren Kindern. Was Ihr Chef sich wünscht oder Ihre Mutter. Aber wo sind Sie da dazwischen? Wir alle haben wunderbar gelernt, zu funktionieren. Erlauben wir uns einmal, das zu tun, was wir selbst wollen, heißt es gleich: „Sei doch nicht so egoistisch!“
Also leben wir die Sehnsucht unserer Seele dort aus, wo es erlaubt, erwünscht, gesellschaftsfähig ist: Im Kaufen sinnloser Dinge, im Reisen an Orte, an denen Menschen leben, die ihren Wünschen nachgeben. Außerdem erwarten wir selbstverständlich vom Partner, dass er uns glücklich macht. Da wir selbst aber nicht wissen, in was genau dieses Glück besteht, soll er das gefälligst erraten. Unglücklichsein ist vorprogrammiert. Und so leiden und dulden wir immer fort. Pille gegen Migräne, Salben gegen Hautausschlag, Chemo gegen Krebs. Und unser Körper schreit. Bis er aufgibt. Ja, Pech gehabt!
Alle diese wunderbaren Menschen, die so viel lernen, die unzählige Bücher lesen, die Jahre lang studieren, um Arzt zu werden, Therapeut. Und bei all ihrem Studium den Menschen aus den Augen verlieren. Immer mehr Detailwissen wird angesammelt, inzwischen gibt es schon Heilpraktiker, die sich auf bestimmte Körperteile spezialisiert haben. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Ich höre auch immer wieder von Klienten, die über eine Jahre- wenn nicht sogar Jahrzehnte lange Psychotherapie berichten. So lange die Kasse zahlt, passt dies ja auch sehr schön in unser System.
All das Wissen um Ihre Gesundheit, körperliche, wie seelische (wobei die eine aus der anderen entsteht) liegt jedoch in Ihnen selbst, und Therapeut sowie Arzt sind nur dazu da, Sie auf dieser Spurensuche hilfreich zu begleiten.
Übernehmen Sie selbst also die Verantwortung für Ihren Körper und Ihre Seele. Hören Sie endlich auf, die „Halbgötter in Weiß“ anzuhimmeln und sich entmündigen zu lassen. Damit geben Sie diesen dann auch die Chance, sich auf das zu besinnen, was ursprünglich (zumindest hoffe ich das) ihr Anliegen war: dem Menschen zu helfen.
Und zwar nicht nur dabei, schmerzfrei zu werden, sondern heil zu werden!
Nur ein Arzt, ein Therapeut, ein Heilpraktiker, der Ihnen auf Augenhöhe begegnet, der mit Ihnen zusammen für Ihre Heilung tätig ist, verdient Ihr Vertrauen.
Und nur, wenn er nicht über den Hodenkrebs als Fremdkörper in Ihrem System spricht, nach dessen Entfernung Sie so weiter leben wie bisher, dann haben Sie eine reelle Chance, wirklich heil zu werden.
 
 


Pfingsten, seinen Geist öffnen, "wach sein". 09.06.2011

Was bedeutet das Kommen des Heiligen Geistes, bzw. das Erkennen mit wachem Geiste? Was heißt überhaupt „Wachsein“?
Osho sagt, wir befinden uns normalerweise in unserem alltäglichen Erdenleben im Schlaf. Und wir sind wirklich wach, d.h. absolut aufmerksam auf Alles, was um uns herum geschieht, im Zustand der Meditation.
Wissenschaftlich gesehen ist das menschliche Gehirn die komplexeste Struktur, die wir kennen.
Andererseits ist der Mensch (und damit sein Gehirn) Teil des gesamten Universums.
Es ist daher unmöglich für ein menschliches Gehirn, das Universum gänzlich zu verstehen.
Das Gehirn eines jeden Lebewesens bildet sich also ein Modell der Welt, eine sogenannte Landkarte.
Wie sieht dies vereinfacht aus neurologischer Sicht aus? Eine Komplexität von Neuronen verteilen sich, in unentwegter Bewegung und in fortwährender Beziehung zueinander, in unserem Großhirn. Auch die Anzahl dieser Neuronen schwankt ständig. Je geringer ihre Anzahl umso grobkörniger und einfacher ist die Vorstellung, das Modell der Welt. Unser Bewusstsein verengt oder erweitert sich also mit dem Volumen des Neuronenmusters. Streng genommen gibt es kein „Bewusstsein“, sondern vielmehr Bewusstseinsinhalte.
Der Augenblick einer Erkenntnis ist also damit verbunden, dass sich mehrere Neuronen anders formieren und zueinander finden.
Es versteht sich hier von selbst, dass dies nicht auf Verstandesebene statt finden kann, da der Verstand gewissermaßen unsere Erinnerung an Bekanntes ist, also ein schon bestehendes Neuronengeflecht.
Erkenntnis kann nur auf der unbewussten Ebene geschehen, Neuronen bilden ein neues Muster, daraus ergibt sich wieder etwas Neues und so fort.
Wenn Sie also Pfingsten in seiner wahren Bedeutung begehen möchten, gehen Sie in die Ruhe, meditieren Sie, wenn dies möglich ist, erkunden Sie neue Landschaften, lernen Sie neue Menschen kennen, erschaffen Sie in Ihrem Innersten ein neues, einzigartiges Modell Ihrer Welt. Dann erlangen Sie eine neue Erkenntnis, man könnte es auch Erleuchtung nennen.


Kachelmann und Strauss-Kahn, Männer? Monster? Opfer? 31.05.2011

Wer mich kennt, weiß, dass es bei mir niemals um Schuld oder Unschuld geht. Nicht im privaten Bereich und schon gar nicht in meiner beruflichen Tätigkeit. Es geht immer nur darum, dass ein Mensch in einer bestimmten Situation das tut, was ihm mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und auf Basis seiner eigenen Erfahrungen am Besten erscheint.
Wir hören in letzter Zeit viel über bekannte Persönlichkeiten, die anscheinend einem irre geleiteten Weg folgen. Einem Weg, der immer weiter von zwischenmenschlichen Gefühlen weg führt. Einem Weg, der immer weiter weg von der eigenen Seele, vom eigenen Herz führt. Und damit offensichtlich immer unzufriedener, immer unglücklicher, immer verzweifelter macht. Der Mensch, der diesen Weg eingeschlagen hat, versucht mit immer drastischeren Mitteln ein Quentchen Glück zu erhaschen und läuft doch mit jeder Entscheidung, mit jeder Tat weiter von sich weg.
 
Ein Mensch wird geboren. Er verlässt den schützenden Mutterleib, die Nabelschnur wird durchtrennt. Die für 9 Monate lebenserhaltende Verbindung zur Mutter wird mit einem Mal gekappt. Und egal, ob dadurch auch ein physisches Trauma entsteht oder nicht, der tiefste Wunsch, das innigste Sehnen, das, wonach der Mensch von diesem Moment an strebt ist immer nur eines: die erfüllende, liebende Verbindung, das Eins Sein mit einem Anderen. Um dieses Ziel zu erreichen, tun Menschen die unsinnigsten Dinge. Jeder, der einmal verliebt war, weiß dies. Dabei vergisst der Suchende jedoch, dass niemals ein anderer Mensch uns das geben kann, wonach wir streben. Oft bedeutet das Wort Liebe: gib mir das, was ich brauche! Oder: mach mich glücklich, mach mich heil! Die meisten Menschen denken, wenn der/die Andere mir nur noch dieses gibt oder jenes schenkt, dann, ja dann erfahre ich endlich wieder diese unbeschreibliche, absolute Verbundenheit, dieses Glücksgefühl. Aber das stimmt nicht! Und so bleiben sie ewig Suchende und versteigen sich, im Schlimmsten Fall, zu furchtbaren Taten.
 
Erst, wenn wir nicht mehr im Außen suchen, sondern in uns selbst, in unserer Seele, in unserem Herzen, wenn wir beginnen, uns selbst so zu lieben, wie wir es von anderen erwarten, dann begeben wir uns auf den Weg, der dorthin führt, wo wir heil werden können und glücklich.
 
Manchmal muss man schwere Zeiten durchleben, verzweifelt sein, hilflos sein, ganz unten sein, um den Weg zu erkennen. Dies gilt sowohl für Täter, als auch für Opfer. Denn in jedem Täter steckt ein bisschen Opfer und in jedem Opfer steckt ein bisschen Täter. Es ist schmerzvoll, sich das einzugestehen und die Menschen werden wütend, aggressiv und laut, weil sie nicht in sich hinein sehen wollen. Aber dies ist die Lebensaufgabe, vor der wir alle stehen, im Kleinen oder Großen und weglaufen geht nicht für immer.


Wie können Sie selbst einem Burn Out Syndrom rechtzeitig entgegen wirken? 31.05.2011

Erinnern Sie sich, dass Sie sich nach harter körperlicher oder geistiger Arbeit erschöpft aber zufrieden fühlten? Stolz, etwas geleistet zu haben, glücklich ausspannen konnten? Man spricht hier von positivem Stress, der dem Geist und Körper ab und zu ganz gut tut.
Dabei lässt sich Stress nicht in Zahlen darlegen. Ich kenne junge Leute, die mir voller Stolz erzählen, sie hätten endlich den begehrten Arbeitsplatz bei einem namhaften Unternehmen ergattert, einen Tarifvertrag über 60 Wochenstunden und unbezahlte, aber vorausgesetzte Überstunden inklusive. Sie arbeiten viel, schlafen wenig, essen zwischendurch (was genau? Keine Ahnung, sagen sie). Und wenn der Adrenalin-spiegel abends zu hoch gepuscht ist um schlafen zu können, trinken sie schon einmal ein bisschen zu viel. Wenn doch einmal Freizeit droht, powern sie sich beim Sport aus. Das macht Spaß, sie fühlen sich begehrt, wichtig, überlegen.
Aber irgendwann kommt der Schlaf nicht mehr, das Aufstehen wird mühsam, der Gedanke an den Tag verursacht Magenschmerzen, die Erkenntnis macht sich breit, dass sie nicht begehrt werden, sondern nur ausgenutzt, nicht wichtig, sondern austauschbar, nicht überlegen, sondern überfordert.
Was ist passiert?
Stellen Sie sich ein wildes Tier im Überlebenskampf vor. Alle Körperfunktionen werden gebündelt um das eine Ziel zu erreichen, zu überleben. Die gesamte Energie wird an die Stellen befördert, an der wir sie benötigen, das Schmerzempfinden wird gedämpft, die Konzentration geschärft, Arbeiten an der Gesundung von Körperteilen zurück gestellt. Gelingt es ihm, sich in Sicherheit zu bringen, fahren alle Funktionen auf ein Mindestmaß zurück, das Tier ruht sich aus, der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht.
Beim Menschen geschieht bei psychischem Stress genau das Gleiche, aber: wir vergessen die wesentliche, zweite Phase! Nämlich das Zurück fahren. Auch ein Motor, der 24 Stunden über Jahre hinweg volle Leistung läuft, dazu noch wenig gewartet wird und schlechten Treibstoff erhält, ist irgendwann am Ende.
 
Was sollten Sie also tun, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?
  1. Selbsterkenntnis (sich eingestehen, dass Sie schon viel zu lange ohne Unterbrechung auf 8000 Umdrehungen laufen).
  2. Sich eingestehen, dass Sie, falls Sie ernsthaft krank werden, ersetzbar sind.
  3. Sich selbst wertschätzen (andere tun es nicht, wenn Sie selbst es nicht tun).
  4. Eine Entspannungstechnik erlernen (die wirkungsvollste ist die, die Ihnen am Besten gefällt: Autogenes Training, Fantasiereisen, Selbsthypnose, Qi Gong, eine der über Hundert Arten von Meditation o.A.).
  5. Die Entspannung am Anfang jeden Tag anwenden (Täglich 10 Minuten, statt ein Mal wöchentlich 3 Stunden).
  6. Sich nicht zu Sport zwingen, wenn Sie keine Lust dazu haben. Spazieren gehen, statt Fitnessstudio, wenn Ihnen das besser gefällt.
  7. Das Wichtigste überhaupt: Spaß haben!!! Werden Sie wieder zum Kind, tun Sie sinnlose Dinge, ohne Ziel, ohne Zweck, nur, weil sie Spaß machen!
  8. Wenn Sie anfangen, Ihren Körper anzunehmen, zu lieben, werden Sie automatisch gesünder, langsamer und genussvoller essen, keine Kalorien mehr zählen, sondern mit Freude dem Geschmack auf der Zunge nachspüren.
 
Entdecken Sie Ihr Leben, bevor es zu spät ist!


Osama Bin Laden ist tot, die Welt jubelt?? 02.05.2011

Einem psychisch gestörten alten Mann, fehl geleitet durch wirre Ideen, ist es über Jahre, Jahrzehnte gelungen, Angst, Leid und Terror in der Welt zu verbreiten.
Er ist nicht der erste, wir Deutschen sollten dies wissen. Was geht im Geist eines Menschen vor, was erlebt er, dass sein ganzes Sinnen und Trachten nicht darauf ausgerichtet ist, die Welt besser zu machen, und sei es dadurch, dass er für seine Kinder eine bessere Welt will. Nein, diese Menschen bilden sich ein, die Welt nach ihren Ideen formen zu müssen und gehen zunächst einmal in den Hass, den Kampf, den Terror, die Zerstörung. Als Alibi und Rechtfertigung wollen sie Allen glauben machen, sie wären dabei sozusagen das ausführende Organ einer höheren Macht.
Es ist entsetzlich, dabei zusehen zu müssen. Wie Unbeteiligte sterben, wie Familien leiden, wie für Viele die Welt aus den Fugen bricht. Wer sich mit Religionsgeschichte befasst hat, stellt fest, dass eines die Basis aller Religionen ist. Nämlich die Liebe! Alles andere sind (im besten Fall) Fehlinterpretationen der Schriften. In vielen Fällen auch bewusste Falschauslegungen zur Erreichung der Ziele einzelner.
Meine tägliche Arbeit, mein Wunsch, mein Bestreben, mein unentwegtes Bemühen ist, den Menschen ihre wahre Bestimmung näher zu bringen. Sie zu ihrem innersten Wesen, ihrem Kern, ihrer Seele zu begleiten. Dort ist kein Hass, dort ist keine Verzweiflung, kein Schmerz, dort ist nur Liebe. Grenzenlos, bedingungslos, unendlich. Der Mensch muss so viele Verletzungen erdulden, ist oft hilflos und verzweifelt. Und, um diese Schmerzen nicht mehr spüren zu müssen, richtet er seine Aufmerksamkeit nach außen. Der andere ist Schuld an meinem Leid, er muss dafür büßen, dann geht es mir besser. Die Wahrheit ist: Das stimmt nicht! Denn der Schmerz ist in mir, in meinem Herzen. Keine Vergeltung ist groß genug, diesen Schmerz zu tilgen, ich kann mich nur für einen Moment davon ablenken. Dann kommt er wieder und fordert neue „Opfergaben“.
Es gibt nur ein einziges Mittel, die Pein aufzulösen: Mich selbst zu finden, mein Herz, meine Seele, das tiefe Gefühl der Liebe in mir. Nein, nein, nicht gleich für den Nächsten. Für mich selbst! In mein Innerstes zu gehen. Meinen Schmerz da sein zu lassen. Ihn anzunehmen, ihm Auge in Auge gegenüber zu stehen. Dann kann ich ihn auflösen. Dann kann ich heilen.
Was ich heute in den Nachrichten sah, trieb mir die Tränen in die Augen. Ich schäme mich nicht, das zu gestehen. Tränen und Schmerz, weil ich junge Menschen sah, die mit Sekt und Lachen nicht den Sieg der Liebe über das Leid feierten, nicht den Sieg der Menschlichkeit über das Grausame. Nein! Sie feierten den Tod eines Menschen! Wie krank ist diese Gesellschaft, wie weit entfernt von einer besseren Welt ist das!
Ich habe in den letzten Jahren erlebt, dass sich immer mehr Menschen von irre  geleitetem Streben nach mehr Geld, Ruhm, Macht abwandten und Menschlichkeit, Güte, Miteinander neu entdeckten. Es scheint jedoch, dass je mehr sich die Waagschale nach Liebe und innerem Frieden neigt, auch das Festhalten an nunmehr überholten Werten, nämlich dem Streben nach Äußerlichkeiten, zäher wird. Immer noch meinen manche Menschen, sie wüssten besser, wie alle glücklich werden, obwohl genau diese mir sehr unglücklich und zerrissen vorkommen. Und um zu vermeiden, sich ihrem inneren Schmerz zu stellen und sich selbst immer wieder zu beweisen, dass sie Recht haben schreien sie umso lauter.
Ich werde weiterhin, ebenso unermüdlich wie eine kleine Ameise eine Brotkrume zu ihren Mitbewohnern schleppt, die Menschen, die zu mir kommen darin bestärken, diese ihre innere unermessliche Liebe und Stärke aufzudecken. In innerer Freiheit zu leben, ihr Leben selbst zu bestimmen, ihre Verletzungen heilen zu lassen, das Schöne zu genießen und dadurch, aus der „einzelnen Zelle heraus“ wirklich zu einer besseren Welt beizutragen.
Feiert die Liebe, feiert den Sieg der Menschlichkeit und beglückwünscht niemanden zum Töten eines anderen Lebewesens (nicht Mensch, nicht Tier)!


Jeden Tag neue, schockierende Schlagzeilen, was ist los in der Welt? 21.04.2011

Es ist für den Einzelnen vielleicht schwer nachvollziehbar, aber das Große Ganze, das System, nennen wir es auch die Welt, regelt sich im Grunde von selbst. Was bedeutet dies? Es gab in der Menschheitsgeschichte immer Zeiten, die selbst im Nachhinein nur als grauenvoll und unmenschlich bezeichnet werden können. Das Mittelalter war so eine Zeit. Es schien das Böse zu herrschen. Wer nicht durch Menschenhand starb, tat dies durch Krankheiten und Epidemien.
Alles in der Natur, im Universum ist in Bewegung, wellenförmig, pendelt von einer zur anderen Seite. Je größer das eine Extrem um so größer das andere.
Viele, die sich mit geistig-energetischen Themen beschäftigen, oder auch mit Quantenphysik (für die Verstandestypen unter uns...), wissen, dass wir uns zur darauf vorbereiten, die nächste Ebene zu erreichen. Das bedeutet auch, dass sich alles sehr schnell bewegt.
Menschen, die sich seit Jahren darauf vorbereitet haben spüren jetzt, dass noch einmal ganz alte Themen, uralte eingeprägte Muster, nach oben gespült werden, bearbeitet und aufgelöst werden müssen. Dies ist eine schwere Zeit für viele.
Das Pendel schlägt sehr deutlich nach der einen Seite aus. Deutlich zu erkennen ist dies, wenn wir uns die großen Katastrophen der jüngsten Zeit vor Augen halten. Aber gerade dort erkennen wir auch die Gegenbewegung.
Wo Unmenschlichkeit herrschte, die Jagd nach Geld, das Überbewerten von materiellen Dingen, das Verdrängen der inneren Bedürfnisse, sich selbst und anderen gegenüber, dort geschieht etwas Furchtbares, nie Dagewesenes, Unvorstellbares. Und der Mensch, auf sich selbst zurück geworfen, entdeckt die Menschlichkeit, entdeckt die Güte, das Miteinander, die Liebe zum Nächsten.
Aber der Wahnsinn, der Irrglaube, das Festhalten an dem, was die letzten Jahrzehnte unser Leben bestimmte, diese Verstrickungen, sie geben sich nicht so leicht geschlagen.
Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass wir, selbst wenn wir erkennen, dass unser Weg nicht der Richtige ist, wir ihn dennoch eigensinnig und bis zum bitteren Ende weiter gehen.
Und so öffnet sich die Schere immer weiter. Zwischen Jenen, die ihr Leben geändert haben, die den Weg des Mitgefühles, des Miteinanders, der Menschlichkeit und der Liebe, nicht zuletzt der Liebe sich selbst gegenüber, gehen. Und den Anderen, die in ihrem alten Muster verharren, ja mehr noch, um sich selbst von dessen Richtigkeit zu überzeugen, um so lauter schreien, um so mehr Druck auf Menschen ausüben, die einen anderen Weg als den ihren gewählt haben.
Was wir tun können? Uns nicht beirren lassen, in unser Herz hinein fühlen, genauso unbeirrbar zur Menschlichkeit stehen, die inneren Werte wieder aufleben lassen, den anderen helfen, sich selbst und den anderen lieben und vor allem: Geduld haben. Mit sich, mit anderen. Wir haben die Talsohle bald erreicht und dann schlägt das Pendel wieder zur anderen Seite aus. Zur Seite der Liebe, nicht des Hasses.
 


Schürt die aktuelle Berichterstattung die negative Energie in der Welt? 20.03.2011

Wir können jederzeit und an fast jedem Ort heutzutage online aktuelle Nachrichten abrufen. Das ist das Gute am Fortschritt. Nun wetteifern aber die diversen Betreiber darum, eine Notiz zu verbreiten, die jene der Konkurrenz noch in den Schatten stellt. Aus einer wirklich informativen Nachricht von 2 Minuten wird eine Sondersendung von einer Stunde aus dem Boden gestampft. Da spielt dann auch die umfassende Wahrheit keine so große Rolle mehr. Fachleute beklagen immer wieder die Halbinformationen, aus denen Journalisten einen Artikel zusammen stellen. Wichtig ist eine möglichst reißerische Schlagzeile.
Ich glaube, jeder von uns kann sich in das Leid der Menschen in Krisengebieten hinein fühlen.
Wenn dies aber, wie jetzt zur Zeit, unentwegt ganz bewusst geschürt wird, formt sich durch das „Dran denken“ von Millionen Menschen an das Unglück, das Leid, den Krieg, eine ungeheure negative Energie, die ständig dort hinein gegeben wird. Zahlreiche Institutionen und Vereinigungen rufen im Moment dazu auf, für diese leidenden Menschen zu beten. Das schafft eine Art „Gegengewicht“. Wichtig ist es aber auch, gerade in solchen Zeiten, selbst so oft wie möglich in die Stille, in die Meditation, in das Gebet zugehen und einfach das Gute stark werden zu lassen. Das Gute, das alle Menschen ständig erleben.
Sie denken, manche erleben dies nicht?
Menschen, die sich Jahrzehnte nur um ihr eigenes Wohlergehen gekümmert haben, um materiellen Erfolg, um das eigene Anhäufen von „Gütern“, sehen wir jetzt unter Lebensgefahr einen fremden Mann, ein fremdes Kind retten, ein letztes Stück Brot teilen, den letzten Schluck Wasser.
Es wird also, universell gesehen, ein Ausgleich geschaffen. Hier das Grauen, dort die Menschlichkeit. Hier die Zerstörung aller materiellen Güter, dort das Wieder Aufflammen der unendlichen Liebe von einem Wesen dem anderen gegenüber.
Lasst uns also in die Stille gehen und die Liebe groß und stark und unendlich werden lassen. Auch dies ist der Mensch!
 


Einkommensnachweis vorlegen bei Sportwettenplatzierung? 11.03.2011

Nun darf die Meinung erlaubt sein, dass Menschen, die eine staatliche Unterstützung erhalten, diese für „Sinnvolles“ ausgeben. Auch ist die Gefahr groß, dass sich zu der Apathie, die sich einstellt, wenn jemand die Hoffnung auf einen Arbeitsplatz aufgegeben hat und immer mehr ins soziale Abseits rutscht, auch noch ein Suchtverhalten gesellt. Dann dürfte aber auch der Kauf von Zigaretten und Alkohol nicht mehr ohne Einkommensnachweis möglich sein. Was ist mit denaturierten, qualitativ schlechten, und daher billigen, Lebensmitteln? Sollte dies nicht auch kontrolliert werden?
Sie sehen, wohin das führt. Nämlich immer weiter weg von dem Grundsatz eines demokratischen Staates. Es war schon immer ein Irrglaube, eine „richtige Lebensführung“ mit strenger Reglementierung und strenger Kontrolle erzwingen zu wollen.
Ich wundere mich, dass die Stimmen mit dem Ruf nach mehr Selbstbestimmung, und damit auch nach mehr Eigenverantwortung unhörbar verklingen. Sich alles vorschreiben zu lassen, mag anfangs sehr bequem sein, weil man selbst nicht mehr denken, sondern nur noch ausführen muss. Aber gerade wir wissen doch, wohin dies führt.
Meine tägliche Arbeit beweist mir immer wieder auf’s Neue, dass das wahre Glück des Menschen nicht mehr Geld, ein größeres Haus, noch mehr Bespaßung, ist. Nein, wahre innere Befriedigung spüren wir, wenn wir die Möglichkeit haben, in unser Herz hinein zu fühlen, um zu erkennen, was richtig ist. Wenn wir eine Tätigkeit ausführen können, die uns ausfüllt. Wenn wir mit anderen Menschen in Harmonie und Frieden leben können. Wenn wir gesund sind. Und all das, vor allem Letzteres, wenn dies aus unser eigenen Kraft geschieht, weil wir selbst Verantwortung übernehmen. Verantwortung für unsere körperliche und seelische Gesundheit. Verantwortung für unser eigenen Verhalten, uns selbst und Anderen gegenüber. Dazu brauchen wir keine von oben verordneten Regeln, dazu brauchen wir nur in unser eigenes Herz hinein zu spüren.


Jedes Jahr tauchen neue vielversprechende Medikamente und Therapien gegen Krebs auf. 05.02.2011

Trotzdem sterben immer mehr Menschen an einer Krebserkrankung. Die Krebsindustrie ist ein Milliardengeschäft und schönt ihre Erfolgsstatistiken in unverantwortlicher Art und Weise.
Das  „Zentrum der Gesundheit“ hat festgestellt, dass:
  • die Statistik auf Fällen basiert, in denen der Patient 5 Jahre nach der Diagnose noch lebt. Es handelt sich hier also keinesfalls um Heilung, will heißen, das Frei sein von Krebs. Das bedeutet unter Anderem, dass der Patient während der gesamten 5 Jahre weiterhin an Krebs erkrankt sein kann. Und wenn er dann irgendwann, nach Ablauf der 5 Jahre, verstirbt, wird er trotzdem als "geheilt" in die Statistik eingehen;
  • Krebsarten, die nicht lebensbedrohlich und somit leicht zu heilen sind, in diese Statistik aufgenommen werden, z.B. Gebärmutterhalskrebs, jede nicht streuende Krebsart und Melanome;
  • auch precanceröse Zustände Eingang in diese Statistik finden, wie z.B. DCIS (Krebs in den Milchkanälen, der keine Knoten bildet) . Dieser ist zu 99% heilbar und macht 30% aller Brustkrebserkrankungen aus. Zieht man diese 30% von der Heilungsrate bei Brustkrebs ab, sieht die Statistik schon ganz anders aus.
  • Und: Patienten, die zu früh versterben, werden aus den Studien zur Krebsbehandlung einfach gestrichen.
Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling sagte, dass der größte Teil der Krebsforschung auf Betrug beruht, da die wichtigsten Organisationen zur Erforschung der Krebserkrankungen denjenigen verpflichtet sind, die sie finanziell unterstützen.
James Watson, Nobelpreisanwärter für Medizin 1962 und Mitentdecker der Doppelhelixstruktur der DNA, drückt es noch drastischer aus: Er betitelt das nationale Antikrebs-Programm als einen Haufen Mist.
Dr. Ralph Moss beschreibt die Chemotherapie bei einigen wenigen Krebsarten als erfolgreich, wobei sich die Überlebenszeit, z.B. bei kleinzelligem Lungenkrebs, lediglich auf wenige Monate beläuft. Insgesamt sei der Vorteil der Chemotherapie eher umstritten, da es bei der Behandlung oft zu schweren, manchmal sogar tödlichen, Nebenwirkungen kommt.
 
Erschreckend? Ja! Ein Milliardengeschäft mit der Angst und der Hoffung der Menschen.
 
Jeder Mensch trägt Zeit seines Lebens Krebszellen in sich. Normalerweise wird sein Körper ganz gut damit fertig ohne, dass er dies überhaupt bemerkt. Schwächelt dagegen sein Immunsystem aus verschiedenen Gründen, vielleicht, weil er psychisch belastet ist, vielleicht, weil immer sensiblere Untersuchungsmethoden in der Hand übereifriger Ärzte eine dieser Zellen aufgespürt haben oder, oder... Ja, dann mutiert diese Krebszelle eventuell, breitet sich aus, greift auf andere, gesunde Zellen über und „verleibt sie sich ein“.
Und, statt nun gezielt die eigenen Abwehrkräften zu stärken, geschieht genau das Gegenteil. Diagnose: Krebs! Panik überschwemmt den Patienten, sein Immunsystem sackt ins Bodenlose.
Die Ärzte übernehmen die Verantwortung (übernehmen die Macht und die Kontrolle).
Noch immer wird Krebs hauptsächlich symptomatisch behandelt, mittels Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Die wahren Ursachen für diese Erkrankung werden ignoriert. Natürlichen Methoden zum Beispiel zur Vorbeugung von Krebs werden zu wenig beachtet, von begleitenden Methoden zur schulmedizinischen Behandlung ganz zu schweigen.
Erwiesen ist, dass bei bestimmten Krebsarten eine Operation durchaus sinnvoll ist. Vorraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Krebs grundsätzlich operabel ist und zu Beginn der Diagnose noch keine Metastasen gebildet hat.
Bei Chemotherapie und Bestrahlung sieht die Sache allerdings anders aus: hier ergibt sich allenfalls eine 3%ige Steigerung in Bezug auf die Überlebensdauer und echter Heilung. Unter echter Heilung versteht man, dass der Patient krebsfrei wird und der Krebs auch nicht zurückkommt. Bei der Bestrahlung sieht es nicht besser aus. Patienten, die sich dafür entschieden hatten, wiesen eine geringere Überlebensrate auf, als diejenigen, die sich keiner Bestrahlung unterzogen.
Als "Ansprechrate" wird ein 50%iger Tumorrückgang innerhalb von 12 Monaten bezeichnet. Diese Statistik wird oft von Onkologen gegenüber ihren Patienten zitiert, obwohl sie nichts mit Heilungs- oder Langzeit-Überlebensrate zu tun hat.
Die wahrscheinlich größte Irreführung der Menschen ist die Vertuschung der Zahlen die verdeutlichen, wie viele Krebspatienten an den Folgen von Chemotherapie und Bestrahlung sterben. Die häufigste Ursache ist Organversagen.
Achtung: Dies ist kein Aufruf, sich bei Krebs nicht behandeln zu lassen. Hier soll keinesfalls gegen die üblichen Behandlungsmethoden Sturm gelaufen werden. Es geht nur darum, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich umfangreich zu informieren, nicht blind der Schulmedizin zu vertrauen, sondern für sich selbst, zusammen mit einem gesprächsbereiten, allen Methoden gegenüber offenen Arzt, für sich die beste Behandlung zu finden.
Basis einer echten Heilung ist vor allen Dingen eine gesunde psychische Verfassung, Verantwortung für den eigenen Körper, eine gesunde, stressfreie, selbstbestimmte, möglichst natürliche Lebensweise und den Willen zum Heil Werden (nicht zum Gesund werden!!).
 
 
 


Ganzheitliches Verständnis der Zusammenhänge des Lebens. 02.02.2011

Der renommierte Naturwissenschaftler und Quantenphysiker Michael König präsentiert in einer Multimedia Show am 9. Februar in Hannover die Ergebnisse seiner fast 30jährigen Forschung über die Zusammenhänge von Geist und Materie. Damit wird für ein breites Publikum sachlich und klar die Einheit von Wissenschaft und Spiritualität endlich aus der „Esoterikecke“ hervor geholt. Das bisher so hoch geschätzte polare Weltbild wird ergänzt durch eine andere Dimension.
Während meiner täglichen Arbeit mit Klienten, die neue Wege aus ihren Störungen und Konflikten suchen mussten, da herkömmliche Methoden nicht mehr weiter helfen konnten, erlebe ich die ungeheure geistige und spirituelle Entwicklung, die in den letzten Jahren bei den Menschen statt fand.
Nicht zuletzt durch die Aufarbeitung eigener Muster und Verletzungen und die Entfaltung des persönlichen Potentials sind Viele jetzt in der Lage, diese neue Ebene zu erklimmen und damit einen möglichen Weg in eine heile und harmonische Zukunft zu bereiten. Es ist an der Zeit, alte Denkmuster loszulassen und zu erkennen, dass eine auf materiellen Wohlstand ausgerichtete Gesellschaft ausgedient hat. Dass die Medien uns täglich vorführen, wie sehr sich Menschen aus Politik und Wirtschaft noch an diese Werte klammern, zeigt um so deutlicher deren Angst und ihr inneres Wissen, dass diese Mentalität nicht weiter führt und ein neues Zeitalter angebrochen ist.


Geben Sie nicht Ihrem Körper Nahrung, wenn Ihre Seele Hunger hat! 18.01.2011

Natürlich können Sie weiterhin immer neue Diäten ausprobieren oder für den Rest Ihres Lebens Kalorien zählen und dabei frustriert, unglücklich und verkrampft werden.
Aber Essen ist Leben, ist Genuss, soll Freude machen.
Jeder kennt die angenehmen Emotionen, wenn etwas Leckeres unsere Geschmacksnerven umschmeichelt. Kohlehydrate geben sofort eine große Menge Energie, die unter Anderem in unserem Gehirn Glücksstoffe frei setzt. Leider sind Kohlehydrate wie Papier, mit dem wir Feuer entzünden. Sofort brennbar, aber rasch verglüht. Deshalb müssen wir dann immer weiter Papier (sprich Kohlehydrate) zuführen, um den Energielevel zu halten. Langsam „entflammbare“ Nahrungsmittel geben Energie über viele Stunden hinweg ab, wir fühlen uns satt und ausgeglichen, sie haben aber keine „emotionale“ Wirkung, keine Glückshormone, kein Geborgenheitsgefühl, kein Trost.  
Es ist daher an der Zeit, sich einmal liebevoll mit Ihrem „Seelenhunger“ auseinander zu setzen.
Die meisten Menschen haben sehr sensible Antennen für das Befinden des Anderen. Wenn es aber um eigene, verdrängte Gefühle geht, haben sie eine regelrechte Mauer um sich herum aufgebaut. Da ist dann professionelle Hilfe gefragt.
Es gilt, sich selbst gegenüber absolut ehrlich zu sein, achtsam zu werden auf die Emotionen vor, während und nach dem Essen. Das wahre Bedürfnis zu erkennen, anzunehmen und Strategien zu entwickeln, es mit anderen Mitteln als mit Schokolade zu stillen.
Hier geht es nicht um kurzfristige Gewichtsabnahme. Es geht darum, sich selbst zu erkennen und ein ausgeglichener, zufriedener Mensch zu werden und sich vor allen Dingen liebevoll anzunehmen. Wenn also nicht der belehrende Zeigefinger, sondern empathische Fürsorge für die eigene Seele und den eigenen Körper Ihren Alltag begleitet, sind Pfunde kein Thema mehr.


18.01.2011


Alles soll sich verändern und dabei bleiben wie es ist. 03.01.2011

Oder: Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hin wollen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie nicht ankommen.
Oft wissen wir ganz genau, welche Erwartungen wir an uns selbst haben. Aber ist das, wonach wir so unentwegt streben denn wirklich was unsere Seele, unser Herz begehrt? Oder sind es nicht vielmehr die Ansprüche unserer Gesellschaft, unserer Eltern, Partner, Freunde, oder noch schlimmer, der Medien? Zu mir kommen Menschen, die unglücklich sind, die spüren, dass sie keine Lebensfreude mehr haben, keine Leichtigkeit. Sie sagen dann: „Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich will, ich müsste doch glücklich sein, ich habe einen liebevollen Mann, gesunde Kinder, ein schönes Haus und keine Geldsorgen.“ Und dabei stehen ihnen die Tränen in den Augen und der Schmerz und die Sehnsucht zerreißt ihnen das Herz.
Wieder andere kommen gar nicht zu mir, sie versuchen, durch noch mehr Leistung, ein neues Kleid, ein größeres Auto, eine schöne Ferienreise, die Stimme in ihrem Inneren abzutöten.
Ich weiß, wovon ich spreche, diesen Weg bin ich ja auch gegangen. Und ich sage ebenso aus Erfahrung, der Weg zu wahrer Erfüllung und zu einem glücklichen, authentischen Leben ist kein Spaziergang. Wenn Sie also Veränderung wünschen, aber nicht in sich hinein schauen wollen, wenn Sie die Wunschfee erwarten oder denken, ein neues Objekt würde Ihnen Befriedigung schenken – dann vergessen Sie diesen kleinen Artikel und machen weiter wie bisher.
Sollten Sie aber bereit sein, Selbstverantwortung zu übernehmen, sich selbst lieben zu lernen, sich selbst kennen zu lernen, den wunderbaren Diamant zu entdecken, der Ihre Seele ist, Ihr wahres Selbst – dann tun Sie den ersten Schritt. Das Leben kann leicht sein, erfüllend, harmonisch und reich. Und das hat nicht das Geringste mit Job, Geld, Haus oder anderen Äußerlichkeiten zu tun!


29.12.2010

Bevor ich Einiges zu Verhaltens- oder medizinischen Maßnahmen schreibe, möchte ich über eine Tatsache sprechen, der viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Was fühlen Sie innerlich bei Sylvesterknaller, plötzlichen lauten Geräuschen, Gewitter und Ähnlichem? Nicht mit dem Verstand, sondern im Bauch? Machen Sie bei der Knallerei mit, „weil man das halt tut“, „weil alle sagen, das gehört zum Spaß dazu“? Oder finden Sie dies wirklich gut? Ein Tier, vor allem eines, das Ihnen nahe steht, gibt nichts auf Lippenbekenntnisse. Es blickt direkt in Ihr Herz. Es fühlt in Ihre Seele.
So wird ein Tier, wenn Sie eigentlich kein Freund von großem Lärm und Chaos sind, eher unter Sylvesterknallern leiden, als ein Tier, dessen Halter aus tiefstem Herzen Spaß dabei empfindet.
Überlegen Sie also gut, ob das Neue Jahr besser wird, wenn es laut und chaotisch beginnt. Wie wollen Sie das ganze Neue Jahr erleben? Indem Sie auf Ihr Herz und Ihre innere Stimme hören und in tiefer Verbindung sind mit Wesen, die Sie lieben? Oder im Äußeren, im Schein, in der Flucht vor Ihren Gefühlen, hin zu lärmender Ablenkung und oberflächlichem Vergnügen?
Das muss deshalb nicht schlechter sein, alles hat seine Berechtigung. Ich meine nur, entscheiden Sie selbst aus innerer Überzeugung heraus.
Nun zu vorbeugenden Maßnahmen, um Ihrem Tier über diese Stunden hinweg zu helfen:
  • Sprechen Sie mit ihm, erklären Sie ihm vorher, was passieren wird. Dass es laut wird, dass dies aber keine Gefahr bedeutet.
  • Werden Sie nicht hektisch, dies verstärkt seine Angst. Bleiben Sie möglichst ruhig und gelassen, auch schon die Stunden vorher.
  • Wenn möglich, halten Sie in dem Raum, in dem sich das Tier befindet, Fenster und Türen geschlossen. Schließen Sie die Fensterläden, decken Sie den Vogelkäfig ab.
  • Versuchen Sie nicht, das Tier abzulenken durch andere Geräusche oder Spiele, das wird nicht funktionieren. Verhalten Sie sich so normal wie möglich, bleiben Sie innerlich ruhig, geben Sie dadurch Sicherheit.
  • Wenn Sie ein Pferd haben, wäre es schön, wenn Sie bei ihm sein könnten, lassen Sie zumindest das Licht im Stall brennen.
  • Vermeiden Sie unbedingt, dass sich das Tier in der Nähe von explodierenden Feuerwerkskörpern befindet!
Auch die Homöopathie bietet Hilfe:
Bewährt haben sich Bachblüten-Notfalltropfen, in der Apotheke jederzeit vorrätig. Sie sollten bei Hund oder Katze mit der Gabe von 3 x 4 (für Tiere bis ca. 5 kg) bis 3 x 10 (für Tiere ab ca. 25 kg) Tropfen schon am 30. Dezember damit beginnen. Sie können diese übrigens, falls das Tier sie nicht mit Trinkwasser einnehmen will, auch auf die Nase oder das Fell (mit seiner Zunge erreichbar) geben, es leckt sie dann ab.
Falls Sie Schüßler Salze zu Hause haben, können Sie Nr.  7 - Magnesium phosphoricum D6 geben, halbstündlich 3 – 5 Globuli.
 
Und jetzt wünsche Ihnen und Ihrem Tier ein entspanntes, frohes Hinüberfeiern in das Neue Jahr!


Ausbildung energetische/r Heiler/in, Entspannungstrainer/in, Hypnotiseur/in 26.12.2010

Sie haben sich innerlich verändert. Sie spüren, dass Ihr geistiges Potential brach liegt, dass Sie Ihre Fähigkeiten im energetisch-geistigen Bereich gerne für andere Menschen einsetzen möchten. Sie sind bereit, Eigenverantwortung zu übernehmen, Ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln, und alte Verstrickungen aufzulösen. Und Sie wollen Ihre Berufung zu einem sinnvollen Beruf machen. Wir freuen uns auf Sie!